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‚AMIGA-HARDWAREKATALOG

ANGEBOT UND NACHFRAGE

Aus einem Leserbrief: »Ich ha- be zu Weihnachten einen Ami- ga 500 geschenkt bekom- men. Natürlich spiele ich sehr viel mitihm, aber nützliche An- wendung wie Dateiverwaltung oder Textverarbeitung mache ich auch. Aber immer wenn ich mit Deluxe-Paint arbeite, kommt die Meldung 'not enough Memory‘. Wie kann ich meinen Amiga aufrüsten? Welche RAM-Erweiterung ist die beste? Kann ich auch eine Turbokarte einbauen? Ist jede Festplatte am Amiga 500 anschließbar?« Vielleicht ergeht es Ihnen auch so. Das An- gebot an Peripheriegeräten ist riesig, wer kennt denn schon alle Erweiterungen.

I Seit knapp vier Jahren ist der Amiga 500/1000/2000 auf dem Markt. Lesen Sie dazu auf Seite 9 die Lebensgeschichte des Amiga. Die Verkaufszahlen stiegen rapide schnell. Bis heute sind allein in Deutschland ca. 800000 Amigas verkauft worden. War 1988 eine Festplatte, 1989 eine Turbokarte, 1990 optische Speichermedien eine Sensa- tion, so sind Grafikkarten 1991 die heißen Hits. So rätseln wir bereits heute, was könnte 1992 die technische Innovation des Jahres werden? Letztes Jahr wurde der Amiga 3000 vorgestellt, dieses Jahr kommt CDTV auf den Markt. Außerdem istab Sommer '91 das Betriebssystem 2.0 für den Amiga 500/ 2000 und Unix für den Amiga 2000/3000 er- hältlich. Nächstes Jahr ist vielleicht schon der Amiga 4000 zu sehen. Den Anwender kann diese erfolgreiche Entwicklung des Traumcomputers Amiga nur freuen. Egal, für welches Modell, das Angebot an Amiga- Zubehör ist bereits heute riesig und wird in den nächsten Monaten noch steigen. Auch

die Amiga-1000-Besitzer kom- men nicht zu kurz. Einige Fir- men bieten für das erste Ami- ga-Modell alle möglichen Er- weiterungen wie Festplatten, " RAM-Karten und Turbokarten

an.

IB Der AMIGA-Hardwarekata- log soll Ihnen die Auswahl er- leichtern. Auf 148 Seiten stel- len wir Ihnen über 200 Pro- dukte vor. Zumal das Angebot riesig ist, können wir unmög- lich alle Produkte besprechen. Bedenken Sie auch, daß bei- spielsweise viele baugleiche Diskettenlauf- werke unter verschiedenen Namen erhält- lich sind. Produkte, die nach Redaktions- schluß (Anfang März '91) erschienen sind, werden nichtmehr berücksichtigt. Der Kata- log deckt aber den größten Teil der auf dem Markt erhältlichen Peripheriegeräte ab, so daß Sie ohne Schwierigkeiten Ihre Entschei- dung treffen können.

EB Monat für Monat lesen Sie im AMIGA- Magazin Testberichte über die neueste Hardware. Natürlich haben Sie recht, wenn Sie behaupten, warum über 1000 Mark für eine Erweiterung ausgeben, wenn das Herz der Computeranlage - der Amiga 500 - für 800 Mark zu haben ist. Sie müssen aber auch sehen, daß die Preise für die Periphe- riegeräte drastisch gesunken sind.

I Wir wünschen Ihnen viel Erfolg mit Ihrem Amiga und dem AMIGA-Hardware-Katalog.

Herzlichst Ihr gt

Stephan Quinkertz Leitender Redakteur

SW ORTE

WESTEN aut einer Hard disk läßt sich die vielfache

Datenmenge von Disketten unterbringen. Die verschiedenen Systeme (ST506, AT-Bus und SCSI) finden Sie ab Seite 14

| Auswahl | Welcher Amiga ist der Richtige?

Wir stellen Ihnen alle Modelle (Amiga 500/2000/3000)

und das brandneue CDTV vor. Seite 6

Turbo-Poker Far

stung des Amiga läßt

sich mit Turbokarten um ein Vielfaches steigern.

Das Angebot reicht von 68000- bis 68030-Er- weiterungen. Seite 48

GRUNDLAGEN

Welcher Amigapaßt?

Kaufberatung 6 Die Geschichte eines Erfolgs Amiga: Computer der 80er und 90er 9

Bade

Sitzriesen

Schnelle Speichermedien 12 ST506, SCSI, AT

Hard disks, Streamer und Optical disks 14

SPEICHERERWEITERUNGEN Speichergiganten

RAM: Klein, aber wichtig 32

Intern und Extern

512-KByte- bis 8-MByte-RAM-Karten 34 TURBOKARTEN

Blitzstart

MC68020/030 im Amiga 46

Von 14,3 MHz bis 50 MHz

Prozessorkarten in allen Varianten 48

Datenwanderung

Einstieg in die MS-DOS-Welt 54

Intel 8088, 80286, 80386SX und NEC V30

XT- und AT-Karten 56

GRAFIKERWEITERUNGEN Farbspielerei

Unterschiede im Grafikbereich 59 Kein Flimmern - mehr Farben

Anti-Flicker- und Grafikkarten 60 Nagetiere

Lernen Sie die Maus kennen 66 Optisch und optomechanisch

Mäuse und Trackballs 68

Leitungsrauschen In die Ferne schweifen 7

Schneller und preiswerter Modem und Faxmodem 7

DB |IO

AMIGA-HARDWAREKATALOG

MONITORE Durchblick Der richtige Monitor 76 14 Zollbis 21 Zoll Festfrequenz- und Multiscan-Monitore 78

DIGITIZER Bildfan Digitalisieren mit Amiga 88 Schnell undla Sr ns pie 90 GENLOCKS Vid en An Regie 94 VHS, Video8, S-VHS und Hi8 PAL- und Y-C-Genlocks 96

Tonkünstler

Dem Klang auf der Spur 100 dDigitalisi

DEN LEI 102 DISKETTENLAUFWERKE

Speicherreserve

a nen geht nichts 106

Kompakt und flexibel

3%- Ina ns 108 DRUCKER

Spezialisten

Ir . Papier bringen 112

Preiswert t

Be orte a Laserdrucker 114 ZUBEHÖR

Rund um den Ami

ni En nn noch chen 132 RUBRIKEN

Vorwort 3

Adressenverzeichnis 142

AMIGA-Testspiegel 145

Impressum 75

‚AMIGA-HARDWAREKATALOG

Videofilme bequem

bearbeiten. Was Si

NETTER Ohne RAM geht nichts

mehr: Viele Programme sind Speicherfresser. RAM-Karten von 512 KByte bis 8 MByte finden Sie ab Seite 34

Mit dem Amig können Sie

und einfach

dazu brauchen, 77 lesen Sie ab 7 Seite 96 7

LUTZ in allen Preis-

und Leistungsklassen. Für welchen

Drucker entscheiden Sie sich: Nadel-, Tinten- oder Laserdrucker? Seite 114

D er Amiga ist einer der Stars im Homecomputer-Markt. In Deutschland wurden bereits 800 000 Modelle verkauft. Der Sieges- zug ist nicht zu bremsen. Worin lie- gen die Unterschiede der verschie- denen Modelle?

Der Amiga 500 (ca. 800 Mark) ist das Einsteigermodell. Computer und Tastatur sind in einem Gehäu- se vereint. In der Grundausstat- tung ist der Amiga 500 mit einem 3'-Zoll-Diskettenlaufwerk (880 KByte Speicherkapazität) und 512 KByte Arbeitsspeicher ausgerü- stet. Das Betriebssystem (Kickstart 1.3) ist in einem ROM-Baustein (Read Only Memory) fest einge- baut. Das bedeutet, daß bei einer neuen Version das Betriebssystem nicht von Diskette geladen werden kann. Der Anwender muß das ROM auswechseln. Bedenken Sie, daß man Kickstart 2.0 nicht ohne Änderungen einbauen kann. Das Betriebssystem 2.0 (inkl. Work- bench 2.0) soll für den Amiga 500/2000 ab Sommer ’90 für ca. 170 Mark im Commodore- Fachhandel erhältlich sein.

- Serienmäßig verfügt der Ami- ga 500 über folgende Anschlüsse an der Rückseite:

- Parallele Schnittstelle: Hier können Sie einen Drucker (Centronics-Schnittstelle) oder ei- nen Digitizer ankoppeln;

- Die serielle RS232-Schnitt- stelle ist für einen Akustikkoppler, Modem oder MIDI-Interface vorge- sehen;

miga 500 - das Ein- steigermodell

- Buchse für externes Disketten- Laufwerk (wahlweise für 3'k- oder 5\,-Zoll);

- Tonausgang zum Anschluß an eine Stereoanlage;

- Anschlüsse für Maus, Joy- sticks, Paddies oder Lightpen.

- Die Stromversorgung erfolgt über ein externes Netzteil.

Die Schnittstelle zu Hardware- erweiterungen wie Festplatte bil- det der Expansion-Port. Er ist in Form eines 100poligen Platinen- steckers hinter einer Klappe an der linken Seite des Computergehäu- ses versteckt.

Betrachten wir die Ausbaumög- lichkeiten des Amiga 500:

- Je mehr Speicher Ihr Amiga besitzt, desto mehr Programme können Sie gleichzeitig im System halten.. Da läßt sich im Vorder- grund mit einer Textverarbeitung

6

EINFÜHRUNG

Kaufberatung

WELCHER

AMIGA PASST?

Vor fünf Jahren begann der Siegeszug des Amiga. Jetzt sind drei Modelle lieferbar - Amiga 500, Amiga 2000 und Amiga 3000. In dennächsten Wochen soll das vierte Modell auf den Markt kommen - CDTV, ein Amiga 500 mit CD-ROM. Wir stellen Ihnen diekom- plette Amiga-Reihe ausführlich vor.

WERL ist serienmäßig mit 512 KByte RAM

ausgestattet. Zusätzlich kann man ihn mit Erweiterungen wie Speicherkarten, Festplatten, Turbokarten und

Videozubehör aufrüsten.

arbeiten, während im Hintergrund ein Mandelbrotprogramm rechnet. Der Amiga 500 verfügt serienmä- Big über 512 KByte. Für einige Grafik- und Textprogramme wie »Beckertext Il«, »Professional Pa- ge« oder »X-CAD« benötigen Sie einen Arbeitsspeicher von minde- stens 1 MByte. In letzter Zeit sind auch einige Spiele auf den Markt gekommen, die viel Grafikspeicher benötigen.

Serienmäßig ist in den neueren Amiga 500/2000-Modellen der Big-Agnus-Chip (8372A). Somit steht bei einer Speicheraufrüstung 1 MByte Chip-RAM zur Verfügung. Mehr Chip-Memory bedeutet grö- Beren Speicherbereich, auf den

die Custom-Chips zugreifen kön- nen. Somit lassen sich mehr Sounddaten direkt durch die Custom-Chips verwalten.

In ältere Amiga 500/2000-Mo- delle kann man noch nachträglich den Big-Agnus 8372A einbauen (siehe AMIGA-Magazin 11/89, Sei- te 45).

Speichererweiterungen sind so- wohl intern als auch extern (Expansion-Port) zu realisieren. Ei- nige Firmen haben interne RAM- Karten im Angebot, die sich schritt- weise von 512 KByte bis 2,3 MByte aufrüsten lassen. Externe Spei- chererweiterungen sind mit 2, 4, oder 8 MByte Speicherkapazität erhältlich.

- Anwendersoftware von Disket- te zu laden, das dauert. Schneller geht es mit Festplatten, die eine Speicherkapazität von 20 bis über 400 MByte verwalten. Mit Festplat- ten, die am Expansion-Port ange- schlossen sind, lassen sich Über- tragungsraten bis zu 800 KByte/s erzielen, während die Diskette nur ca. 12 KByte/s erreicht. Grundsätz- lich unterscheidet man bei Fest- platten zwei Systeme: ST506 und SCSI (s. S.12). Für den Amiga 500 werden hauptsächlich ST506- Festplatten angeboten, jedoch geht der Trend hin zu SCSI-Hard- disks.

Neu auf dem Amiga-500-Markt sind interne Festplatten. Der Con- troller wird auf den 68000-Sockel gesteckt. Spätestens jetzt kommt man ins Grübeln. Wenn man eine interne Festplatte, eine 68020/ 68030-Turbokarte und eine RAM- Karte einbauen will, welche Erwei- terungen soll man kaufen? Die Tur- bokarten, die den Amiga 500 bis zu dem Faktor 12 beschleunigen, werden auf den 68000er Sockel gesteckt, der Controller der inter- nen Festplatte wird auf den 68000er Sockel gesteckt und eine interne RAM-Karte von 4 bzw. 8 MByte auf den 68000er Sockel. Al- so erst nachdenken, dann kaufen. Welche Kombination ist die richti- ge, wenn man seinen Amiga 500 aufrüsten will?

- Falls Sie eine 68020/30-Turbo- karte verwenden, achten Sie dar- auf, daß diese mit einer 32-Bit- RAM-Erweiterung ausgestattet ist. Ein 68020/030-Prozessor alleine erzielt keine großen Geschwindig- keitsvorteile (bis Faktor 2,0). Erst mit ausreichend (1 bis 4 MByte) 32-Bit-RAM können Sie Geschwin- digkeitsfaktoren bis 12 erzielen.

- Haben Sie den Amiga 500 auf- gerüstet, ist er bereit für an- spruchsvolle Anwendersoftware, egal ob Sie mit »Superbase Pro- fessional« (Dateiverwaltung), »Beckertext Il« (Textverarbeitung), »Maxiplan« (Tabellenkalkulation) oder mit »Fibuman« (Finanzbuch- haltung) arbeiten. Für die meisten Anwenderprogramme ist ein Ar- beitsspeicher von mindestens 1 MByte erforderlich - mehr ist rat- sam. Mit einer Festplatte lassen sich Daten bequem speichern und laden. Die Turbokarte beschleu- nigt das Sortieren der Daten bei einer Tabellenkalkulation. DTP- Anwendungen mit dem Amiga 500 sind ebenfalls möglich. Anti- Flicker-Karten, die das Flimmern im Interlace-Modus verhindern, werden für den Amiga 500 in den nächsten Wochen angeboten.

Als nächstes betrachten wir den Amiga 2000: Seit knapp vier Jah-

AMIGA-HARDWAREKATALOG

ren gibt's den Amiga 2000. In der Grundausstattung ister mit 1 MBy- te RAM und einem 3"-Zoll-Lauf- werk ausgestattet. Serienmäßig verfügt er auf der Rückseite über dieselben Anschlüsse wie der Amiga 500. Aufgrund seiner offe- nen Systemarchitektur (OSA) kann der Amiga 2000 intern beliebig er- weitert werden. Insgesamt stehen fünf Amiga- und vier PC-Erweite- rungsmöglichkeiten zur Verfü- gung. Wie läßt sich der Amiga 2000 erweitern?

- Das Angebot an Festplatten (ST506 und SCSI) ist groß. SCSI- Controller geben den Ton an. Da- mit lassen sich mit Festplatten nicht nur höhere Übertragungsra- ten erzielen, sondern auch mehre- re Geräte anschließen. So bieten einige Firmen SCSI-Pakete mit Festplatte, Streamer und opti- schem Laufwerk an.

miga 2000 - viele Aus- hbaumöglichkeiten

- Der Speicher kann bis 9 MByte ausgebaut werden. Es gibt RAM- Erweiterungen, die in verschiede- nen Ausbaustufen (1, 2, 4, 6 und 8 MByte) aufrüstbar sind. Komforta- bel erweisen sich Controller, die auf der Platine zusätzlich Platz für eine RAM-Erweiterung bieten.

-Der Amiga 2000 ermöglicht es, mit der MS-DOS-Welt zu kommu- nizieren. Dafür bietet Commodore die PC-Karte (8088; 4,77 MHz) und die AT-Karte (80286; 8 MHz) an. Im unteren Laufwerkschacht kann ein 5),-Zoll-Laufwerk (360 KByte oder 1,2 MByte) eingebaut werden. Bei- de Karten emulieren den CGA-Mo- dus (Color-Grafics-Adapter). Zu- sätzlich können aber EGA- oder VGA-Karten benutzt werden. Der Amiga 2000 bietet den Vorteil, daß man auf nur einer Festplatte eine Partition für den PC und eine Parti- tion für den Amiga anlegen kann.

- Im Zeitalter des Desktop Pu- blishing (DTP) werden Scanner im- mer nützlicher. Damit lassen sich Grafiken in den Computer einlesen und anschließend mit einem Mal- programm bearbeiten. So bietet Commodore ein DTP-Paket an, das aus einem komplett aufgerü- steten Amiga 2000 (Festplatte, Tur- bokarte, RAM-Erweiterung und Flickerfixer), Laserdrucker und ei- nem Scanner besteht. DTP-Soft- ware für den Amiga wird immer in- teressanter. So bietet Gold Disk z.B. die Versionen 2.0 von »Profes- sional Page« und »Professional

AMIGA-HARDWAREKATALOG

Draw« an. Weitere Programme wie »Publishing Partner« oder »Page Setter Il« sind ebenfalls für den DTP-Einsatz geeignet.

- Einen weiteren Schritt in Rich-

- tung professionelle Anwendung

des Amiga machen die Netzkar- ten. Durch Vernetzung mehrerer Computer kann jeder Teilnehmer auf die Datenmenge aller Compu- ter zugreifen. Amiga-Net 2.0 bietet die Möglichkeit, mehrere Netz- werkprotokolle (Novell TCP/TP, DECnet) parallel zur gleichen Zeit auf der gleichen Ethernetkarte zu „fahren. Außerdem kann der Amiga jetzt auch in ein Appletalk- Netzwerk eingebunden werden: Apple-Festplatten oder Drucker können mitbenutzt werden, als wä- ren es Amiga-Devices.

- Hochauflösende Grafik ist beim Amiga stets mit fllmmerndem Bildschirm verbunden. Abhilfe schaffen Anti-Flicker-Karten (siehe Seite 64), die in den Video-Slot ge- steckt werden, der sich rechts ne- ben dem Netzteil befindet.

- Für Turbokarten hat der Amiga 2000 einen speziellen CPU-Slot. Der 68000-Prozessor muß nicht ausgebaut werden. 68030-Turbo- karten haben den Vorteil, daß auf der Platine Platz für 32 Bit RAM ist. Was die Geschwindigkeitssteige- rungen betrifft, gilt das gleiche wie beim Amiga 500. Je mehr 32-Bit- RAM, je höher die Taktfrequenz

des Prozessors und Coprozessors, desto höher der Geschwindigkeits- faktor.

Resümee:

-Beide Computer verfügen über einen MC68000-Prozessor, der mit 7,14 MHz getaktet ist;

- 68020/30-Turbokarten können in beiden Computermodellen ein- gesetzt werden;

- Der Amiga 500 ist mit 512 KBy- te und der Amiga 2000 mit 1 MByte RAM ausgestattet. Eine Aufrü- stung um 8 MByte ist für beide Mo- delle möglich;

- Anti-Flicker-Karten, die das Flimmern im Interlace-Modus ver- hindern, sind momentan nur für den Amiga 2000 erhältlich. Für den Amiga 500 sind für die näch- sten Wochen die ersten Exemplare angekündigt;

- Beide Computer sind mit dem Betriebssystem 1.3 ausgestattet. Somit ist jede Amiga-Software auf allen Amiga-Modellen lauffähig. Die Version 2.0 ist ab Sommer ’91 für beide Modelle für ca. 170 Mark erhältlich;

- Festplatten werden für alle Amiga-Modelle angeboten. Domi- nieren beim Amiga 2000 SCSI- Systeme, so gibt es für den Amiga 500 mehr ST506-Platten. An die SCSI-Controller lassen sich beim Amiga 2000 Geräte wie optisches Laufwerk, Wechselplatten und Streamer anschließen;

i miga 2000 ist aufgrund seiner offenen

Systemarchitektur (OSA) fast schon perfekt. Es stehen fünf Amiga-, vier PC-Steckplätze und ein Video-Slot zur Verfügung.

- Der Amiga 2000 ist mit der PC- und AT-Karte komplett MS-DOS- fähig. Für den Amiga 500 gibt es das Power-PC-Board (XT, 8 MHz) und ATonce (AT, 7,14 MHz);

- Die Grafikauflösung ist bei bei- den Computern gleich: Lores (320 x 256 Punkte), Medres (640 x 256) und Hires (640 x 512). Overscan ist ebenfalls möglich;

- Beide Computer verfügen an der Rückseite über eine parallele und serielle RS232-Schnittstelle, Anschluß für externe Disketten- laufwerke, RGB-Monitore, Stereo- sound, Maus und Joystick.

Der Anwender sollte sich vor dem Kauf eines Amiga entschei- den, wie er den Amiga nutzen will. Istesnotwendig, den Amiga aufzu- rüsten und welche Erweiterungen will man kaufen. In der Grundaus- stattung kostet der Amiga 500 ca. 800 Mark, der Amiga 2000 ca. 1800 Mark.

Wer sich einen komplett aufge- rüsteten Amiga 2000 zulegen will, wird sich die Frage stellen, ob er nicht gleich einen Amiga 3000 kau- fen sollte. Sehen wir uns dieses Modell näher an:

- Auf der Mutterplatine des Ami- ga 3000 befindet sich ein 68030- Prozessor (32 Bit), der wahlweise mit 16 oder 25 MHz getaktet ist. Für mathematische Berechnungen steht der Coprozessor MC68882 (16 oder 25 MHz) zur Verfügung. Serienmäßig ist der Amiga 3000 mit 1 MByte Fast-RAM bestückt. Die Stecksockel für die Aufrüstung des RAM-Speichers auf 16 MByte sind bereits vorhanden. Will man den Amiga 3000 mit 4 MByte aus- rüsten, kommen 1-MBit-Chips zum Einsatz. Bei einer Speicherkapazi- tät von 16 MByte, müssen 4-MBit- Chips eingesetzt werden.

- Im Amiga 3000 gibt’s vier 32-Bit-Steckplätze, die mit 7,14 MHz Taktfrequenz versorgt wer- den, und kompatibel zu den Steck- plätzen des Amiga 2000 bleiben. Zwei der Steckplätze sind für PC/AT-Brückenkarten geeignet, der vierte sitzt in Reihe mit einem zum Amiga 2000 (B-Modell) kompa- tiblen Videosteckplatz. Die Steck- karten für den Zorro-Il-Bus des Amiga 2000 (16 Bit) können auch verwendet werden. Karten, dieden neuen Zorro-lll-Bus des Amiga 3000 ausnutzen, sind für die näch- sten Monate angekündigt.

- Bei der Grafikauflösung hat sich gegenüber dem Amiga 2000 einiges geändert. Alle Grafikmodi von Lores, Extra-Halfbright, HAM, Hires und die Interlace-Darstel- lung dieser Modi können ohne Än- derung in den Auflösungen bis ma- ximal 640 x 512 Punkten in 16 Far- ben auseiner Palette von 4096 Far-

7

EINFÜ

ben dargestellt werden. Hinzuge- kommen ist der »Productivity«- Modus. Damit kann man mit einer Bildwiederholfrequenz von 60 Hz eine Auflösung von 640 x 480 Punkten »non-interlaced« darstel- len. Es sind vier Farben aus einer Palette von 64 Farben möglich. Darüber hinaus ist die Denise in der Auflösung und Bildwiederhol- frequenz frei programmierbar und lediglich durch die DMA-Bandbrei- te des Customchip-Bus einge- schränkt. Außerdem liefert Com- modore bei den »Preferences«- Einstellungen auf der Workbench vorprogrammierte Auflösungen mit, z.B. ein Modus mit 640 x 388 Punkten mit vier aus 16 Farben und einer flimmerfreien Bildwie- derholfrequenz von 70 Hz. - Des weiteren ist der Amiga 3000 mit einem Flickerfixer-Chip ausge- stattet. Display-Modi wie »Lores (-Ham)-Interlaced«, »Hires-Interla- ced« und »Super-Hires-Interlaced« werden vom Interlace-Flimmern befreit.

- Die neue Super-Fat-Agnus des Amiga 3000 kann 2 MByte Chip- RAM verwalten.

miga 3000 - das neue Profisystem

- Da heute SCSI-Festplatten bei professionellen Anwendungen zur Standardausstattung gehören, hat Commodore den SCSI-Custom- Chip vom A2091-Controller (für den Amiga 2000, siehe Seite 20) modifiziert in die 32-Bit-Architektur des Amiga 3000 integriert. Der SCSI-Custom-Chip im Amiga 3000 kann über einen 32 Bit breiten Da- tenbus die Programme und Daten von angeschlossenen SCSI-Gerä- ten über DMA (Direct Memory Ac- cess = direkter Speicherzugriff) ins RAM übertragen.

BES GERT

Amiga El) ist mit einem 68030-Prozessor ausgestattet.

Auf der Mutterplatine ist bereits ein Flickerfixer- und ein SCSI-Custom-Chip integriert. Außerdem verfügt er über

2 MByte Chip RAM.

Resümee:

- Die Stärken des Amiga 3000 lie- gen in der Möglichkeit, das Chip- RAM auf 2 MByte aufzurüsten und im flexiblen Flickerfixer-Custom- Chip. Für den Amiga 2000 muß da- zu eine Anti-Flicker-Karte (ab 500 Mark) eingebaut werden;

- Ein Vorteil des Amiga 3000 be- steht darin, daß unter Amiga-OS 2.0 das Umladen des Kickstarts in das schnelle 32-Bit-RAM nicht wie bei den Turbokarten nötig ist, da das Betriebssystem bereits in ei- nem 32-Bit-ROM vorhanden ist;

- 68030-Turbokarten werden für den Amiga 500/2000 in höheren Taktfrequenzen (33 und 50 MHz) angeboten. Mit einer 50-MHz- Version lassen sich Geschwindig- keitsfaktoren bis zu 22 erzielen. Der Amiga 3000 erreicht einen

Faktor von 12 gegenüber einem MC68000;

-Den Amiga 2000 kann man jeder- zeit zwischen MC68000 und MC68030 umschalten. Der Amiga 3000 läuft nur im 68030-Modus;

- Für den Amiga 3000 ist das Be- triebssystem Unix (ab Sommer ’91) angekündigt. Beim Amiga 2000 ist Unix nur in Verbindung mit der 68030-Turbokarte von Commodo- re oder GVP möglich;

Die Entscheidung, welches der beiden Modelle Sie sich zulegen wollen, können wir Ihnen nicht ab- nehmen. Der Amiga 2000 ist das ideale Einstiegsmodell in die pro- fessionelle Amiga-Linie. Schritt- weise können Sie diesen Compu- ter aufrüsten. Den Erweiterungen steht nichts im Wege. Monat für Monat kommen neue interessante

CDTV ist prinzipiell ein Amiga 500 mit optischem Laufwerk. Die Software wird auf einer CD-ROM ausgeliefert, die rund 550 MByte Daten speichern kann.

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Entwicklungen für den Amiga 2000 auf den Markt. Der Amiga 3000 - das Amiga-Profisystem - ist erst seit kurzem auf dem Markt. Deshalb sind Erweiterungen erst in Arbeit. Aufgrund seiner techni- schen Ausstattung stellt der Amiga 3000 die professionellste Lösung dar. Der Siegeszug des Amiga 3000 hat begonnen.

Die neueste Entwicklung aus dem Hause Commodore heißt CDTV (Commodore Dynamic Total Vision). Was ist das Besondere an diesem Gerät? Das Erscheinungs- bild erinnert zwar an einen Videre- corder, aber im Inneren steckt ein Amiga mit den bekannten Chips: MC68000, Gary, Paula, Denise und Kickstart 1.3 auf ROM (Read Only Memory). Ein Diskettenlauf- werk fehlt. CDTV wird komplett über eine Infrarotfernbedienung gesteuert. Der Anschluß einer zu- sätzlichen Infrarottastatur ist mög- lich. Anstelle eines Diskettenlauf- werks tritt ein CD-ROM-Laufwerk. Eine CD hat eine Speicherkapazi- tät von ca. 550 MByte, was in etwa 700 Disketten entspricht. Auf der Rückseite befinden sich folgende Anschlüsse: eine parallele Schnitt- stelle für einen Drucker, eine se- rielle Schnittstelle für die Verbin- dung zu anderen Computern, ein Anschluß für ein Diskettenlauf- werk, ein Video-Anschluß für einen VGA- oder Amiga-Monitor und MIDI-In/Out-Buchsen für den Mu- sikinteressierten.

DIV - Amiga mit optischem Laufwerk

Helmut Jost (Geschäftsführer Commodore Büromaschinen GmbH): Wir haben bereits 30 Titel, die von Softwarehäusern in den USA, Kanada und England erstellt worden sind. Die meisten befinden sich z. Zt. inder deutschen Umset- zung. So können wir schnell mit ei- nem Stamm von Titeln wie Lern- software, Spiele und Anwendun- gen aufwarten. Wir wollen im Som- mer ’91 mit ca. 30 bis 50 Titeln star- ten. Das CDTV wird ca. 1500 Mark und jede CD rund 50 Mark kosten. Der Preis ist bei der Software ab- hängig von der Auflage.

Somit haben Sie alle Amiga-Mo- delle kennengelernt. Sicherlich haben auch Sie Ihren Computer gefunden. Auf den nächsten Sei- ten stellen wir Ihnen eine große Auswahl an Peripheriegeräten für Ihren Amiga vor.

AMIGA-HARDWAREKATALOG

D ie Geschichte des Amiga be- gann im Jahre 1982. Drei fi- nanzkräftige Amerikaner hatten den Plan, etwas Neues mit ihrem Geld anzufangen. Sie kamen auf die Idee, eine Telespielkonsole ent- wickeln zu lassen, die alles auf dem damaligen Markt Existieren- de in den Schatten stellen sollte. Also suchten sich diese drei Her- ren ein paar Mitarbeiter, die ein derartiges Projekt verwirklichen konnten. Sie fanden diese in Jay Miner, seinerzeit Chipentwickler bei Atari, David Morse, Manager ei- ner Spielwarenfirma, sowie R. J. Mical, der später als Softwareent- wickler zu diesem Team stieß.

Im Januar 1984 stellten sie den Amiga 1000 auf der CES (Consu- mer Electronics Show) in Chicago hinter verschlossenen Türen ei- nem ausgewählten Kreis vor. Wäh- rend dieser Zeit arbeiteten R. J. Mi- cal und Dale Luck ununterbrochen

der Präsident von Commo- dore sicherte seiner Firma den Amiga, indem er Jack Tramiel ausbootete

Tag und Nacht, um die Software zu verbessern und den Computer auf der Messe vorzuführen. Das Inter- esse des Fachpublikums war ge- weckt - insbesondere die Grafikfä- higkeiten wurden bestaunt. Im Sommer 1984 waren die Spezial- chips des Amiga fertig, im Januar hatten sie noch aus Platinen und Drahtkonstrukten bestanden.

Um die Firma »Amiga« über Wasser zu halten, hatten Mitarbei- ter bereits Hypotheken auf ihre Häuser aufgenommen oder sich mit Darlehen belastet, doch die Si- tuation spitzte sich zu und man stand kurz vor dem endgültigen Aus. In der Zwischenzeit hatte der Gründer und Chef von Commodo- re, Jack Tramiel, seine Firma im Streit verlassen. Und Tramiel schwor Commodore Rache und kaufte die kurz vor dem Bankrott

AMIGA-HARDWAREKATALOG

ER ET FESTER

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Amiga: Computer der 90er

ie Geschichte ines Erfolgs

Die Karriere des Amigaistnichtzubremsen. Wer steckt hinter dem Konzept Amiga? Wie ist der Traumcomputer entstanden?

stehende Firma Atari, um den Kampf gegen Commodore aufzu- nehmen. Da er auch von dem be- vorstehenden Bankrott der Firma Amiga wußte, nahm er Verhand- lungen auf, um auch diese Firma zu schlucken. Doch in diesen Ver- handlungen pokerte Tramiel viel zu hoch. Anstatt sich langsam den Forderungen des Unternehmens Amiga anzunähern, bot er in jeder Verhandlungsrunde weniger Geld.

Die Rettung nahte in Gestalt von Commodore. Man hatte Wind von diesen Verhandlungen bekommen und bot aus Angst vor Tramiel mehr als das Doppelte der Summe, die Amiga gefordert hatte.

Wasnoch fehlte, war ein passen- des Betriebssystem. Wie der Zufall so spielt, hatte das englische Soft- warehaus Metacomco das multi- taskingfähige Betriebssystem »Tri- pos« in der Schublade, dessen herausragende Eigenschaft die leichte Portierbarkeit auf verschie- dene Systeme war. Die eigentliche Portierung von Tripos dauerte nur vier Wochen und wurde von Tim King vorgenommen.

Am 23. Juli 1985 war es dann endlich soweit. Der Amiga 1000 er- blickte das Licht der Welt. Mit einer gigantischen Show wurde er in der New Yorker Oper präsentiert. Sen- sationell war seine Grafikfähigkeit. Die Darstellungbis zu 4096 Farben gleichzeitig und eine maximale Auflösung von 640 x 400 Bildpunk- ten waren für die damaligen Ver- hältnisse überragend. Ein Multi- tasking-Betriebssystem erlaubte es, Nebenaufgaben, wie das Drucken von Dateien oder Forma- tieren von Disketten, ohne Klimm- züge nebenbei im Hintergrund zu erledigen. Von Anfang an wurde besonderes Augenmerk darauf gelegt, die Betriebssoftware ohne Schwierigkeiten in einer abwärts- kompatiblen Weise erweiterbar zu halten. Aus diesem Grunde wurde das Betriebssystem in Form von

Libraries, Devices und Resources organisiert.

In den professionellen Markt einzudringen vermochte der Ami- ganicht, obwohl seine Technik und Leistung den technologisch veral- teten PCs weit überlegen war. Es gab zu wenig professionelle Soft- ware für den Amiga, denn da hat- ten die PCs klar die Nase vorn. Al- so machte man sich daran, den Amiga irgendwie kompatibel zum Standard zu machen, um gleich- zeitig fortschrittliche Technik und eine große Softwarepalette anbie- ten zu können. Das »Sidecar« brachte hardwaremäßige PC- Kompatibilität für den Amiga, wo- bei der PC und der Amiga über die »Janus«-Schnittstelle kommuni- zieren können. Dieses Konzept machte es möglich, daß der Amiga einen Teil der Arbeit des PCs über- nimmt, indem er z.B. die Bild- schirmausgabe in einem eige- nen Fenster macht.

1987 wurde dann der Amiga 500 vorgestellt. Konzipiert als Heim- computer der 16-Bit-Klasse, konn- te er bereits damals mit einer tech- nischen Grundausstattung auf- warten, die die Konkurrenz bald das Fürchten lehren sollte. Dies betraf insbesondere die Grafik- und Soundfähigkeiten.

Da der Amiga 2000 zeitgleich mit dem Amiga 500 vorgestellt wurde, entsprachen seine Hard- warefähigkeiten logischerweise denen des Amiga 500. Allerdings unterschied er sich konzeptionell vom Amiga 500. Während der Ami- ga 500 aufgrund seiner einge- schränkten Ausbaumöglichkeiten eher für den Heimanwender prä- destiniert war, wurde der Amiga 2000 bewußt für den professionel- len Anwender konzipiert. Dies zeichnete sich insbesondere durch die offene Systemarchitek- tur (kurz OSA) aus.

Im Mai 1989 erschien ein neuer Stern am Amiga-Himmel. Der Ami-

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ga 2500, damals ausgestattet mit einer 68020-Prozessorkarte, 40- MByte-Festplatte und insgesamt 5 MByte RAM, ist als direkter Nach- folger des Amiga 2000 zu sehen. Prädestiniert ist dieser Computer für den professionellen Bereich. Von Commodore wurde er in ei- nem Paket mit einem Sharp-Farb- scanner (300 dpi), einem NEC LED-Drucker (300 dpi, postscript- fähig) und entsprechender Anwen- dersoftware als professionelles DTP-System angeboten, das sich gegenüber herkömmlichen Syste- men besonders durch seinen nied- rigen Preis auszeichnete.

Helmut Jost

der Geschäftsführer von Commodore Deutschland hat einen großen Beitrag zum Erfolg des Amiga geleistet

Am 24. April 1990 wurde die er- eignisreiche Geschichte des Ami- ga um einen weiteren Höhepunkt bereichert. In New York wurde der Amiga 3000 vorgestellt. Die Hard- ware des Amiga 3000 wurde völlig neu konzipiert. Das Herz des Ami- ga besteht aus einem 68030-Pro- zessor mit integrierter MMU (Me- mory Management Unit) von Moto- rola, der gemeinsam mit dem ma- thematischen Coprozessor MC- 68882 seine Dienste verrichtet. Außerdem wurde der Amiga 3000 mit dem Betriebssystem 2.0 aus- geliefert.

Die Amiga-Familie wurde mit dem Amiga 3000 um einen profes- sionellen Computer nach oben hin erweitert.

Als letztes Highlight präsentierte Commodore Anfang 1991 CDTV (Commodore Dynamic Total Vi- sion). Wenn für dieses Gerät genü- gend Software auf dem Markt sein wird, dann wird auch CDTV ein großer Erfolg werden.

Was werden die nächsten Neu- heiten bei Commodore sein? Der Amiga 4000 ist in Arbeit. Wie er aussehen wird, werden wir hoffent- lich bald erfahren.

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Sie sind kaum größer als eine Zigaretten- schachtel, summen leise vor sich hin und man findet sie heute in fast jedem Computer. Festplatten sind mechanische Wunderwerke.

IIgemein unterteilt man

den Speicher in einem

Computersystem in den

Arbeits- und den Hinter- grund- oder Massenspeicher. Zum Arbeitsspeicher zählen alle Halb- leiterspeicher.

Festplatten, Diskettenlaufwerke, Tape Streamer oder optische Disks sind Massenspeicher. Sie über- nehmen die Aufgabe der Archivie- rung, also Programme und Daten in großer Menge auf lange Zeit zu sichern und dem Benutzer umge- hend zur Verfügung zu stellen. Diese Speicher sind nicht flüchtig, d.h., nach Abschalten der Versor- gungsspannung bleibt die Infor- mation erhalten.

Die Massenspeicher lassen sich in zwei Kategorien unterteilen: Zum einen gibt es die rotierenden Plattenspeicher mit Fest- und Wechselplatte, Diskettenlaufwerk, Bernoulli-Box und die Compact disc (CD). Auf der anderen Seite gibt es die Bandspeicher mit Ma- gnetband, Compukassette und Streamer. Alle diese Speicher ar- beiten nach magnetischen bzw. magnetooptischen Prinzipien: Mit Hilfe einer Spule werden magneti- sche Partikel auf einem Trägerme- dium (Band, Scheibe) magneti- siert. Dieso erzeugten kleinen Per- manentmagnete lassen sich mit der Spule wieder ablesen. Dabei entspricht 1 Bit dem Wechsel der Magnetisierungsrichtung.

In ähnlicher Weise funktionieren magnetooptische CDs. Mit einem Laser wird ein kleiner Bereich ei- ner Kunststoffplatte erhitzt, und die Atome im Kunststoff werden durch ein Magnetfeld nach einer Rich- tung getrimmt. Dadurch verändern sich die optischen Eigenschaften der Oberfläche. Die aktiven Berei- che reflektieren den Laserstrahl anders als die inaktiven.

Das magnetische Speicherme- dium in Plattenlaufwerken befindet sich auf Aluminium- oder neuer- dings auf Glasscheiben. Zu einem Stapel zusammengefaßt rotieren sie mit 3000 bis 3600 Umdrehun- gen pro Minute. Das Besondere hierbei ist, daß der Schreib-Lese- Kopf (jeweils einer pro Plattenober- fläche) die Platte nicht berührt. Die Köpfe der unterschiedlichen Fabri- kate sind alle nach aerodynami- schen Gesichtspunkten konstru- iert. Im Gegensatz zum Disketten-

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laufwerk, bei dem der Kopf auf der Scheibenoberfläche gleitet, fliegt bei Festplatten der Kopf auf einem Luftkissen ca. 0,3 bis 0,5 um (Mi- krometer) über der Oberfläche. Dadurch entsteht kein mechani- scher Abrieb. Das Luftkissen wird durch die schnelle Rotation des Plattenstapels erzeugt. Die Köpfe sollten einerseits so nahe wie mög- lich über der Oberfläche sein, was den Schreib-Lese-Vorgang begün- stigt. Andererseits dürfen sie die Platten nicht berühren, da das zur Zerstörung führen würde. Aus die- sem Grund muß in den Laufwerken

Luftfilter

Luftdichte Abdeckung

absolute Staubfreiheit herrschen. Ein menschliches Haar ist für den Kopf wie ein riesiger Berg. Fest- plattenlaufwerke sind vollständig versiegelt (niemals aufschrauben) und haben einen Absolutfilter ein- gebaut, der alle Teilchen größer 0,3 um entfernt. Die Luft im Gehäu- se wird durch die Rotation der Plat- ten ca. 50mal pro Minute umge- wälzt und durch den Filter ge- drückt.

In den Geräten werden zusätzli- che Vorkehrungen getroffen, um sie gegen Vibrationen und Stöße zu sichern.

Vorverstärkerbauteile

Um einen »quasi wahlfreien« Zugriff zu gestatten, muß der Kopf in kürzester Zeit (Zugriffszeit) über der richtigen Spur positioniert wer- den. Dazu gibt es verschiedene Methoden:

-gesteuerter Schrittmotor: Bei die- sem technisch einfachen Prinzip werden elektronische Impulse in mechanische Bewegungen umge- wandelt.

- geregelter Linearmotor: Dieses Verfahren ist wesentlich genauer. Es hat sich der »Voice-Coll-Aktua- tor« durchgesetzt. Ähnlich einem Lautsprecher wird eine strom- durchflossene Spule in einem Per- manentmagnet bewegt, was direkt in eine lineare Bewegung des Kop- fes umgesetzt wird.

Die aktuelle Position wird über einen Regelkreis eingestellt, der dauernd die Lage des Kopfes über der Platte ermittelt und bei Abwei-

Auslegerarm

Magnet- gehäuse

Leiterplatte(n) für Elektronik

Anschlußkontakte

Magnet für Autopark

EEE TE ETTENCHTETWTEITA Deutlich sind der Plattenstapel, der Luftfilter gegen Verunreinigungen, der Motor und die Schreib-Lese-Köpfe zu sehen

AMIGA-HARDWAREKATALOG

chungen korrigiert. Die Platten- oberflächen werden dazu miteiner Art Landkarte versehen, wobei es zwei Verfahren gibt:

- Dedicated-Servoverfahren: Eine Oberfläche, meist in der Mitte des Plattenstapels, wird bereits beim Herstellungsprozeß mit Servoin- formationen beschrieben.

- Embedded-Servoverfahren: Am Anfang eines jeden Datenblocks wird eine Servoinformation ge- schrieben, d.h., vom Hersteller aus ist bereits die Lage und Größe der Blöcke vordefiniert.

Prinzipiell entstehen bei der Da-

tenübertragung mit einer Festplat- te zwei Arten von Fehlern: - Softerror: Durch das Zusammen- treffen verschiedener unabhängi- ger Ereignisse wie Stoß, Vibration, elektrischer und elektromagneti- scher Störeinfluß werden Bits feh- lerhaft gelesen oder geschrieben. - Harderror: Bei der Herstellung sind Mediadefekte, also fehlerhaf- te Stellen in der Beschichtung der Oberflächen nicht 100prozentig zu vermeiden. Deshalb wird jedes Laufwerk in der Fertigung ver- schiedenen Tests unterzogen und dabei die »Bad Block List« ermittelt und dem Laufwerk beigefügt. Die- se Liste wird beim ersten Formatie- ren des Laufwerks berücksichtigt, und die fehlerhaften Blöcke wer- den entweder ausgeblendet, d.h. durch andere ersetzt oder als be- legt gekennzeichnet.

Ein zweiter wichtiger Punkt ne- ben dem mechanischen Aufbau ist die Steuerelektronik, die der Fest- plattenmachanik erst Leben ein-

chnelle und sichere Datenspeicherung

haucht. Zunächst zum Unter- schied zwischen Interface und Controller:

- Interface kommt aus dem Engli- schen und bedeutet soviel wie Übersetzer. Um Festplatten oder andere Peripheriegeräte am Ex- pansion-Port betreiben zu können, benötigen wir ein Interface. Das ist eine Schaltung, die Signale des Expansion-Port so bearbeitet, daß das angeschlossene Peripherie- gerät sie versteht.

- Ein Controller ist im Gegensatz dazu eine Steuereinheit, die die Abläufe in einem Gerät überwacht. Wenn der Computer einen Steuer- befehl erteilt, wandelt der Control- ler diesen Befehl in entsprechende Steuersignale um, die die Festplat- te zu einer Reaktion veranlassen.

‚AMIGA-HARDWAREKATALOG

EM Für den Amiga haben sich drei Festplattensysteme etabliert - SCSI-, AT-Bus und ST506/412.

- ST506/412 (Standard-Industrie- Interface): Das von Seagate ent- wickelte Interface war lange Stan- dard bei den verschiedensten Plat- tenlaufwerken, und man findet es auch heute noch bei preiswerten Laufwerken. Ihm fehlen jedoch ei- nige Eigenschaften, die z. Zt. Stand der Technik sind. Es ist nicht »intelligent«. Die Aufgaben, die normalerweise der Controller übernimmt, werden vom Compu- ter ausgeführt, was zu Lasten der Performance (Leistungsfähigkeit) geht.

ST506/412 erreicht eine maxi- male Übertragungsrate von nur 400 KByte/s, was für den heutigen Bedarf zu wenig ist. Das Interface wird seit Jahren in großen Stück- zahlen produziert (OMTI-Control- ler 5520 für MFM-Festplatten, 5527 für RLL-Festplatten; es gibt auch Controller von Western Digi- tal und anderen Firmen) und ist da- her preiswert.

- AT-Bus: eine 16-Bit-Festplatten- schnittstelle für AT-kompatible Computer. Es lassen sich maximal zwei Festplatten anschließen. Für MS-DOS-Computer sind darüber hinaus auch Streamer (Bandlauf- werke zum Ziehen von Sicher- heitskopien) verfügbar. Im Amiga- Bereich gibt es momentan jedoch nur Festplatten für diese Schnitt- stelle. Dabei werden Datentrans- ferraten bis 750 KByte/s (ohne Tur- bokarte) erreicht.

- SCSI (Small Computer System Interface): Seine Fähigkeiten wur- den von einem ANSI-Komitee (American National Standard Insti- tute) festgelegt, nachdem die Grundlagen Mitte 1982 von Shu- gart erarbeitet wurden. Um einen derartigen Controller anzuspre- chen, benutzt der Computer nicht mehr nur Steuerimpulse, sondern komplette Befehle. Deshalb hat SCSI einen genormten Mindestbe- fehlssatz, festgelegt im »Common Comand Set«, der im Controller in- tegriert ist.

Am SCSI-Bus werden Daten- übertragungsraten von maximal 3 MByte/s erreicht. Dabei unter- scheidet man asynchronen und synchronen Betrieb. Im asynchro- nen Betrieb wird das benötigte Taktsignal zusätzlich in den Daten- fluß hineincodiert, was den Wert der Transferrate erheblich ver- kleinert (max. 1,5 MByte/s). Im synchronen Betrieb läßt sich dage- gen die volle Kapazität ausschöp- fen. In der neuen SCSI-2-Defini- tion wird der Übertragungswert auf mehr als 40 MByte pro Sekunde heraufgeschraubt. Mit diesen Zah-

len sollte man jedoch vorsichtig sein, da eine langsame Festplatte es nie auf diese Werte bringen wird, nur weil sie an einer SCSI- Schnittstelle hängt.

Ein SCSI-1-Controller hat um- fangreiche Fähigkeiten, die ihm ein fast autarkes Arbeiten ermögli- chen. Der verwendete Bus mit ei- ner Datenbreite von 8 Bit ermög- licht den Anschluß und die Kom- munikation ganz unterschiedlicher Geräte. Deshalb ist dieses Verfah-

ren von vielen Herstellern aner- kannt worden, und die Experten sind sich einig, daß der SCSI- Norm die Zukunft gehört.

An einen SCSI-Controller kön- nen bis zu sieben Geräte direkt an- geschlossen werden. Für den Ami- ga gibt es SCSI-Festplatten, -Streamer, -Optical-discs und -Bernoulli-Boxen. Die SCSI-Fest- plattensysteme erreichen ohne Turbokarte Übertragungsraten bis 800 KByte/s.

FACHBEGRIFFE

‚Autoboot: Autobootende Festplattensysteme benötigen keine Startdiskette. Der ‚Amiga lädt alle Programme automatisch von der Platte. Nur wenn sich eine Sy- stemdiskette in Laufwerk »df0:« befindet oder eine resetfeste RAM-Disk (unter Kickstart 1.3) eingerichtet wurde, bootet der Amiga davon.

Autokonfiguration: Beim Einschalten oder Reset werden alle Erweiterungen, die sich an die Commodore-Richtlinien halten, erkannt und verschiedene Kenn- daten ausgelesen. Besondere Befehle oder Einträge in die Mountlist sind dann nicht erforderlich.

Automount: Alle Partitionen einer Festplatte werden vom System selbständig erkannt. Ein spezieller MOUNT-Befehl in der »Startup-Sequence« und ein Ein- trag in die Mountlist sind nicht erforderlich.

Controller: Eine Festplatte allein ist am Amiga noch nicht funktionsfähig. Der Controller übernimmt die Steuerung der Platte und die Koordinierung der Daten- übertragung. Der Begriff Controller bezieht sich meistens auf die Platine (Steck- karte) mit der Elektronik.

Datentransferrate: Gibt Auskunft über die Arbeitsgeschwindigkeit der Festplat- te und des Controllers. Mit der Datentransferrate wird die Anzahl von Bytes ange- geben, die pro Sekunde zwischen Computer und Controller/Festplatte ausge- tauscht werden können.

Filecard: Eine Steckkarte für den Amiga 2000/3000, bei der platzsparend neben der Controllerelektronik auch das Festplattenlaufwerk auf der Platine unterge- bracht ist.

FS: (Filesystem). Der Amiga verwendet zur Datenverwaltung auf der Diskette ‚oder Festplatte verschiedene Dateisysteme.

Das Dateisystem (Filesystem) ist für den physikalischen Aufbau der Dateneinhei- ten auf dem Datenträger verantwortlich.

FFS: Fast-Filesystem. Ab Kickstart/Workbench 1.3 kann dieses schnellere File- system eingesetzt werden, das für die effiziente Verwaltung von Festplatten kon- zipiert wurde.

Interleave-Faktor: Abstand zwischen zwei logisch zusammengehörenden Blöcken in einer Spur. Manche Controller sind zu langsam, um zwei aufeinander- folgende Blöcke zu lesen und brauchen eine Pause von einem oder mehreren Blöcken, bis sie wieder bereit sind. Physikalisch sind die Blöcke wie an einer Ket- te aufgereiht, die Daten aber auf Block 1, auf Block 3 und weiter auf Block 5 ver- teilt (Interleave-Faktor von zwei).

Kapazität: in KByte, MByte und GByte. Eine Angabe, wie viele Daten man auf der Platte speichern kann.

Mountlist: Eine Textdatei im Verzeichnis »Devs«, in der Informationen über Ge- räte enthalten sind. Sie werden mit dem MOUNT-Befehl für das System nutzbar. gemacht.

Partition: Unter Amiga-DOS kann man eine Festplatte (softwaremäßig) in ver- schiedene Abschnitte (Partitionen) unterteilen. Jede Partition verhält sich dann so, als wäre sie eine separate Festplatte.

Sektor: Bereich auf einer Plattenoberfläche. Tracks werden in Sektoren unter- teilt. Ein Datenblock wird durch die Angabe der jeweiligen Spur und des entspre- chenden Sektors identifiziert.

Track oder Spur: Ein konzentrischer Ring auf einer Plattenoberfläche. Eine Hard disk besteht aus mehreren übereinander angeordneten Platten. Auf jede Plat- tenoberfläche greift ein Kopf zu. Die Gesamtzahl der Tracks einer Festplatte er- rechnetsich aus der Anzahl der Zylinder mal der Anzahl der Schreib-Lese-Köpfe. Zugriffszeit, mittlere: Die mittlere Zugriffszeit beschreibt die Zeit, dieim Durch- schnitt benötigt wird, um eine Information auf der Festplatte zu finden und zu le- sen. Mit Durchschnitt ist gemeint, daß es sich um einen Mittelwert für die Suche nach nahe beieinanderliegenden und sehr weit auseinanderliegenden Informa- tionen auf der Platte handelt.

Zylinder: (Cylinder). Alle Spuren mit gleicher Nummer auf den Plattenoberflä- chen. Das sind alle Spuren, die ohne Verschieben des Schreib-Lese-Kopfs er- reicht werden können.

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VORSTELLUNG

A500+

ie bei der Filecard-Version

für den Amiga 2000 wird auch beim Controller für den Ami- ga 500 der von GVP entwickelte SCSI-Chip in VLSI-Technologie eingesetzt. Die Elektronik ist zu- sammen mit einer 3'%-Zoll-Fest- platte (40 bis 105 MByte, in einem Gehäuse untergebracht, das sich der Bauform des Amigas anpaßt. In ihm ist außerdem noch Platz für 8 MByte Fast-Memory in Form von SIM-Modulen (Single In line Me- mory).

Über einen Spieleschalter kön- nen RAM und Festplatte abge- schaltet werden, um volle Kompati- bilität zu älteren Programmen zu gewährleisten. Der externe, 25po-

A590

as Gespann Hard Drive Plus A590 von Commodore vereinigt in einem Gehäuse eine Festplatte (Epson HD755, 20 MByte Kapazi- tät), einen SCSI-Controller und ei- ne 2-MByte-Speichererweiterung. Versehen mit einem externen Netzteil wird siean den Expansion- Port des Amiga 500 angeschlos- sen. Jedoch ist das Gehäuse nicht der Form des Amiga 500 ange- paßt, was sich beim Arbeiten an der Tastatur manchmal störend be- merkbar macht. Da der Bus nicht durchgeführt ist, können keine weiteren Geräte am Expansion- Port angeschlossen werden. Ausgeliefert wird das System A590 ohne RAM-Bausteine, man

A500 HD

echtzeitig zur AMIGA' 91 in

Berlin bringt Protar die SCSI- Festplatte »A500 HD« auf den Markt. Das Festplattensystem gibt es mit Kapazitäten zwischen 20 und 160 MByte. Das beige Gehäu- se paßt sich der Form des Amiga 500 an. Dadurch ist ein bequemes Arbeiten an der Tastatur gewährlei- stet. Zusätzlich ist eine Speicher- erweiterung mit maximal 8 MByte eingebaut. Dazu werden SIM-Mo- dule eingesetzt.

Die Übertragungsrate der A500 HD soll laut Hersteller über 1 MBy- te/s beim Lesen betragen. Die volle Kompatibilität zu allen Amiga-500- Erweiterungen sei gegeben. Der SCSI-Bus wird über einen 25poli-

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FESTPLATTEN

RATEN OEL EEE EEE

GEELFTT

lige SCSI-Stecker erlaubt den Anschluß von weiteren sieben SCSI-Geräten wie Drucker oder dem GVP-Tape-Streamer. Leider existiert kein durchgeführter Bus. GVP setzt für zusätzliche Erweite- rungen auf das eingebaute Mini- buskonzept, mit dem z.B. ein Mo- dem oder eine Netzkarte mit ins

muß sie selbst nachrüsten. Es sind CMOS 265K x 4 DRAMs mit einer Zugriffszeit von maximal 120 ns notwendig. Dabei kann der Aus- bau in Stufen von 512 KByte, 1 MByte oder 2 MByte erfolgen. Un-

gen Sub-D-Anschluß nach außen geführt und ermöglicht so den An- schluß von maximal sechs weite- ren SCSI-Einheiten wie Wechsel- platte, Streamer und Optical-Disk. Über einen »Game-Switch«-Schal-

AMIGA

Gehäuse integriert werden kann. Zudem sei dieses Konzept laut Hersteller sicherer als die bisheri- gen durchgeführten Bustypen. Ein eingebauter, geräuscharmer Lüfter vermeidet einen möglichen Wärmestau. Im Gehäuse selbst treten durch das extern gehaltene Netzteil keine hohen Spannungen auf, zusätzlich wird das etwas schwache Netzteil des Amiga 500 entlastet. Somit können problem- los zusätzliche Erweiterungen am Amiga 500 angeschlossen wer- den. Der Betrieb wird durch zwei LEDs am Gehäuse angezeigt. Der GVP-Fastrom-Treiber befin- det sich in einem EPROM auf der Hauptplatine. Von dort wird er

AMIGA

ter Kickstart 1.3 ist die Hard disk A590 autobootfähig, für ältere Kickstart-Versionen wird eine Boot-Diskette benötigt. Commodo- re liefert die Festplatte bereits un- ter Fast-File-System formatiert und mit der Workbench 1.3 bespielt aus. Im Lieferumfang befinden sich eine Setup-Diskette mit For- matierprogramm und nützlichen Hilfsprogrammen wie »HDToolbox«. Damit kann man den Laufwerktyp ändern oder weitere hinzufügen, die defekten Blöcke der Festplatte abfragen, die Hard disk in mehrere Partitionen einteilen und die Hard- disk-Software verändern.

Alle Programme sind einfach zu bedienen und werden durch die

AMIGA

ter kann die Festplatte abgeschal- tet werden, was vor allem bei älte- ren Programmen manchmal ganz hilfreich ist. Mit einem weiteren Schalter (Auto Power Switch) kann der Benutzer bestimmen, ob die Spannungsversorgung vom Ami- ga oder einem externen Netzteil kommt. Somit können interne Er- weiterungen wie Turbokarte und Anti-Flicker-Karte problemlos ein- gebaut werden, ohne daß das Netzteil ausfällt. Die A500 HD un- terstützt die Multitasking-Fähigkeit des Amiga, d.h. beim Arbeiten der Festplatte werden andere Pro- gramme kaum beeinflußt. Die Fest- platte wird formatiert und mit der Workbench 1.3 bespielt ausgelie-

X 500 Tr) ])

Ksoo Do [12000 [3000

Ksoo D1oo 12000 [13000

Er FANEN

beim Hochfahren ins RAM kopiert und erlaubt das Autobooten unter Kickstart 1.3. Für Kickstart 1.2 ist ei- ne zusätzliche Boot-Diskette nötig. Die Installationssoftware wird fast vollständig über die Maus gesteu- ert und ist einfach zu bedienen.

Mit einer Quantum LPSS2-Fest- platte erreicht die A500+ eine Übertragungsrate von 750 KByte/s beim Lesen und 425 KByte/s beim Schreiben (gemessen mit »Disk- perf«). Mit einer 68030-Karte (50 MHz) lassen sich die Werte auf 910/650 KBytels steigern.

Anbieter: DTM Werbung und EDV GmbH Preis (inkl. LPS52): 1600 Mark

beigefügte Dokumentation gut er- klärt. Alle Menüpunkte sind maus- gesteuert und lassen sich mit An- klicken aktivieren. Der Anwender findet im Handbuch detaillierte In- formationen über die Benutzung der einzelnen Menüpunkte. Im An- hang befindet sich ein Überblick der wichtigsten Begriffe im Um- gang mit Festplatten.

Durch einen eingebauten DMA- Chip erreicht die A590 folgende Übertragungsraten: 220 KByte beim Lesen und 180 KByte beim Schreiben (gemessen mit »Disk- perf«, Fish-Disk 187).

Anbieter: Commodore Fachhandel Preis (20 MByte): 900 Mark

fert. Unter Kickstart 1.2 ist eine Boot-Diskette erforderlich. Die In- stallation bereitet auch den Unge- übten keine Schwierigkeiten: An den Expansion-Port anschließen undanschalten. Unter Kickstart 1.3 ist die Festplatte autobootfähig.

Je nach Kundenwunsch liefert Protar die A500 HD mit oder ohne Cache-Speicher. Ein eingebauter Cache-Speicher erhöht die Trans- ferraten laut Hersteller um 50 Pro- zent. Auf alle Komponenten der A500 HD gewährt Protar eine Ga- rantie von einem Jahr.

Anbieter: Protar Preis (20 MByte): 800 Mark

AMIGA-HARDWAREKATALOG

RT

ie »Amiga-Hard-disk« für den

Amiga 500/1000 befindet sich in einem beigen Metallgehäuse mit eigenem Schaltnetzteil und Er- weiterungsanschluß. Alcomp |ie- fert das Festplattensystem mit Seagate-Festplatten mit 20, 30, 40 oder 65 MByte an, die von einem OMTI 5520-Controller (ST412/506- Standard) verwaltet werden. Das Interface zum Amiga befindet sich in einem kleinen Zusatzgehäuse und wird an den Expansion-Port angeschlossen, der durchgeführt ist. Die Verbindung zur Festplatte erfolgt über ein Flachbandkabel (ca. 30 cm). Somit ist ein vorteilhaf- tes Plazieren der Festplatte am Computer kaum möglich. Da im

ARRIBA

ie zur Zeit kleinste verfügbare

Festplatte (2' Zoll AT-Bus, 20 MByte Kapazität bei 23 ms mitt- lerer Zugriffszeit) für den Amiga 500 bietet Gigatron an.

Es entfallen damit die Probleme von Kabelsalat und von sperrigen Gehäusen. Die Controllerplatine wird unterhalb der CPU (Central Processing Unit) gesockelt, die Festplatte selbst mit Hilfe eines Montagesets auf dem Abschirm- blech befestigt. Die Festplatte ist für den Einsatz in einem Laptop konzipiert und benötigt deshalb sehr wenig Strom. Es ist kein zu- sätzliches Netzteil erforderlich.

Mit der beigefügten Anleitung kann auch ein Ungeübter die Ar-

le

ei Festplattensystemen für

den Amiga sind zur Zeit drei verschiedene Controllertypen im Einsatz. SCSI- und das ältere ST506-Interface sind Stand der Technik. In letzter Zeit werden auch Systeme mit AT-Bus-Inter- face angeboten, um die mittlerwei- le recht günstigen 3%-Zoll-AT-Bus- Festplatten aus der MS-DOS-Welt zu nutzen.

FSE stellt mit der CHA-Serie ein Hard-disk-System für den Amiga 500/1000 mit AT-Bus vor. Zum Ein- satz kommt in der CHA-4005 eine Quantum Prodrive 40 AT mit 42 MByte Speicherkapazität. Neben der Platte sind noch ein Netzteil und ein geräuscharmer Lüfter im

AMIGA-HARDWAREKATALOG

Gehäuse ein Lüfter fehlt und das eingesetzte Netzteil viel Wärme abstrahlt, wird das ganze Gerät nach kurzer Zeit ziemlich warm. Nach dem Einschalten muß man die Festplatte installieren. Dabei

Bi

riba-Festplatte ohne Schwierigkei- ten einbauen. Man riskiert aber ei- nen Garantieverlust beim Öffnen des Amigas. Die Festplatte wird in unformatiertem Zustand geliefert. Formatiert wird sie mit dem beige-

beigen Metallgehäuse integriert. Der Controller istin einem weiteren Gehäuse untergebracht, das an den Expansion-Port angesteckt wird. Der Port ist durchgeführt und ermöglicht so den Anschluß weite-

hilft eine kurze, gute Anleitung und einige Hilfsprogramme, die im Lie- ferumfang enthalten sind. Alle Pro- gramme sind als CLI-Befehle aus- gelegt. Mit »HDFormat« und »HDVerify« wird die Platte hard- waremäßig formatiert und über- prüft. Die Art der Programmierung macht eine Fehlbedienung fast un- möglich. Für das Formatieren un- ter Amiga-DOS wird der CLI-Be- fehl FORMAT auf der Workbench 1.3 verwendet. Unter Kickstart 1.3 ist das System autobootfähig. Mit Kickstart 1.2 ist eine Boot-Diskette notwendig. »HDPark« bereitet die Festplatte zum Transport vor. »HDProt« schützt Daten vor dem versehentlichen Überschreiben.

AMIGA

fügten Programm »Arriba-Prep«. Es ist komplett mausgesteuert und erlaubt den Einsatz des Fast-File- Systems, die Partitionierung und weitere Einstellungen wie Boot- Priorität und Größe des Datenpuf- fers zur Übertragung. Wem die durch die Lüftungsschlitze sicht- bare Arbeits-LED zu wenig ist, für den ist eine Software-LED in Form eines kleinen Programms beige- fügt. Sie leuchtet bei jeder Fest- plattenaktivität auf. Der in ein EPROM eingebaute Controller- treiber ist unter Kickstart 1.3 auto- bootfähig, bei der Kickstart-Ver- sion 1.2wird eine zusätzliche Boot- Diskette benötigt. Die erreichbare Datentransferrate liegt bei 280

ll

rer Geräte. Die Verbindung zur Festplatte erfolgt über ein Flach- bandkabel. FSE liefert die Fest- platte bereits formatiert mit der neuen Treibersoftware Boil 3.0 aus. Der Treiber besteht aus den Pro- grammen »Boil.device« (Hauptpro- gramm), »Boil.mount« (zur Anmel- dung und Einbindung ins System) und »Nucleus.device« (Anpassung an verschiedene Festplatten). Die gesamte Software ist in EPROMs untergebracht. Es entfällt das Er- stellen einer Mountlist. Die CHA-4005 ist unter Kickstart 1.3 autobootfähig, unter 1.2 wird eine Boot-Diskette benötigt.

Bei der Übertragungsrate macht sich der Einsatz eines 16 Bit breiten

500 X Te )ı])

3000

Beim Geschwindigkeitstest er- reicht die Alcomp HD mit einer Seagate-Festplatte (Modell ST225, 5Y,-Zoll, 20 MByte Kapazität) eine Transferrate von 274 KByte/s beim Lesen und 131 KByte/s beim Schreiben (gemessen mit »Disk- perf«). Für den Amiga 2000 gibt es das Festplattensystem in dersel- ben Konfiguration als Filecard. Ein Betrieb mit 68020/030-Turbokar- ten ist möglich. Auf Anfrage sind schnellere Festplatten wie NEC er- hältlich. Bastler können das Inter- face inklusive und Steuersoftware auch als Bausatz bestellen.

Anbieter: Alcomp Computerhardware Preis (20 MByte): 900 Mark

Ksoo D1ooo 2000 13000

KByte/s beim Lesen und 200 KBy- te/s beim Schreiben (gemessen mit »Diskperf«). Leider belegt der Controller den CPU-Sockel, und es ist nicht möglich, bei geschlos- senem Gehäuse weitere Erweite- rungen einzubauen, da nicht ge- nügend Platz vorhanden ist. Der Betrieb von Turbokarten oder Spei- chererweiterungen am Expansion- Port ist nach wie vor möglich. Raumnot gibt es auch bei Spei- chererweiterungen, die in den in- ternen Memory-Slot eingebaut werden und einen Prozessoradap- ter benötigen.

Anbieter: Gigatron Preis: 1000 Mark

Ksoo Krooo 12000 13000

Datenbusses deutlich bemerkbar. Die CHA-4005 erreicht eine Trans- ferrate von 572 KByte/s beim Le- sen und 368 KByte/s beim Schrei- ben (gemessen mit »Diskperf«). Im Lieferumfang befinden sich weitere Hilfsprogramme zum Parti- tionieren, Formatieren und gegen unbefugten Zugriff auf die Fest- platte oder einzelne Partitionen. Beim Partitionieren genügt die An- gabe der Größe in MByte, alles an- dere übernimmt der Amiga. Die Benutzerführung ist mausgesteu- ert, an vielen Stellen können deut- sche Hilfstexte aufgerufen werden.

Anbieter: Frank Strauß Elektronik Preis (inkl. 40 MByte): 1100 Mark

15

Computertechnik

Kein Interlace-Flimmern mehr!

MultiVision gibt dem Amiga die Bildqualität, die er auf- grund seiner Grafikfähigkeiten längst verdient hätte!

Wird in den Videoslot des A2000 B/C eingesteckt Volles Overscan (mind. 768 x 598 Punkte) Echte 4096 Farben 50 Hz Vollbildfrequenz, per mitgelieferter Software bis 100 Hz einstellbar Double-Scan-Modus, die störenden schwarzen Zwischenzeilen im LoRes-Modus verschwinden, das Ergebnis ist ein vollflächig gedecktes Bild High-Speed VRAMs Integrierter Stereo-Audio- Verstärker mit direkter Anschlußmöglichkeit für Lautsprecher VGA-kompatibler Videoausgang, jeder Multisync- oder VGA-Monitor anschließbar kompatibel mit jeder Software

Intern für AMIGA 500

MultiVision 500 ermöglicht nun auch allen Besitzern eines Amiga500, einflimmerfreies Bild zu erhalten! Die Platine wird einfach in den Sockeldes Videochips (Denise) gesteckt.

inkl. SyncMaster- Software

VGA-kompatibler Videoausgang

VollesOverscan, 4096 Farben, Double-Scan-Modus

50HzVollbild- frequenz, per Soft- ware (imLiefer- umfang) bis 100Hz einstellbar

kompatibel mitjeder Software

TURBO-BOARDS 68030 MULTIVISION-SET

OriginalCommodore A2630 Processor-Board MultiVision 2000 1 1 178 = für Amiga 2000 mit 25 MHz 68030 & 68882 RE SIRURGEELSN MA 3

£ MultiVision 500 2.0 MB 32 Bit FastRAM mit VGA-Multiscan Monitor 1 1 98 y-

° CPU-interne MMU Technische Daten des Monitors: Auflösung 1024 x 768 Punkte, Punktabstand

« vollasynchrones Timing 0,28/0,31 mm, Bandbreite > 40 MHz

- UNIX-fähig AUDIO-ERWEITERUNG: Bi SONY Stereo-Boxen & 5 me «abschaltbar 5 Sound-Factory Musiksoftware y

Computertechnik

Floppy Drives

512 KB RAM für Amiga 500 in Megabit- Technologie + abschaltbar + 89 mit Uhr & Akku Pi

25.4..28.4.91

Erweitert den Amiga 3000 um 4 MB bzw. 16 MB schnelles 32 Stand-Nr. GA/HS si

FastRAM. Das ChipRAM wird außerdem mit den bereits vorhandenen Speichern auf2.0 MB aufgerüstet. 32 Bit-RAM-Set in 1-MBitbzw.4-MBit-

Technologie. A304 (4 MB) 698

Bus bis df3: + superleise + slimline + extern für alle Amigas + 3,5" & 5,25" Drives in TOP-Qualität: nur Markenlaufwerke + abschaltbar

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Grundversion mit 512 KB RAM, erweiterbar bis 2.0 MB 158,-

kl. Gary-Adapter » variabel 512 KB- 1.0 MB- 1.5 MB 1.8 MB + jederzeit bis 1.8 MB nachrüstbar abschaltbar » autosizing » autoconfig. + inkl. Uhr & Akku

512KB 178,- 10MB 228,- 15MB 278,- 18MB 328,-

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Harddisks für A500 & A2000 + Autoboot unter FastFileSystem (FFS) + ab- A580 plus Gesamtspeicher (wenn Big-Agnus schaltbar « betriebsfertig formatiert « kompatibel mit Kickstart V.2.0 + Über- 8372A vorhanden) » problemloser Einbau, OHNE

tragungsraten bis weit über 1 MB/sec. möglich + durchgeführter SCSI-Bus Änderungen am Mainboard des A500 + inkl. CPU- Filecards belegen nur einen Slot z j Adapter & 2. Schalter für Umschaltung zwischen 512 KB A500-Version wird an das Rechnergehäuse angesteckt. Im Harddisk- und 1.0 MB ChipRAM Modul sind Controller, Festplatte sowie ein DRÄM-Controller für bis zu 2 p 10MB 278,- 1,8MB 378,-

8 MB RAM untergebracht. 512KB 228,-

SCSI-Filecards für A2000/2500: 15mB 328,-

Seagate 32 MB 798,- Quantum 52 MB 998,-

Seagate 48 MB 898,- Quantum 105 MB 1498,- fi) von 12 | auss. 10.50]

Seagate 61 MB 998,- Quantum 210 MB 2498,- Seagate 84 MB 1098,- ohne Harddisk 398,-

SCSI-Harddisks extern für A500 inkl. 512 kB RAM: Quantum 42MB 1198,- Quantum 105 MB 1698,- Quantum 52MB 1298,-

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VORSTELLUNG

RN

ür den Amiga 500 bietet Kupke Computertechnik einen ex- ternen 16-Bit-SCSI-Controller an, der in zwei Versionen erhältlich ist. Version 1: Ineinem externen Ge- häuse, das direkt an den Expan- sion-Port angeschlossen wird, be- findet sich der Controller und die Festplatte. Wahlweise kommen die Quantum-Festplatten LPS5S2 (52 MByte) oder LPS105 (105 MByte) zum Einsatz. Außerdem läßtssich in zwei EPROMs (512 KByte) die Kickstart-Version 2.0 und das Kickstart-ROM 1.2 unterbringen. Per Schalter wählt man zwischen den Betriebssystem 1.2, 1.3 und 2.0. Die Stromversorgung erfolgt über den Amiga. An den SCSI-Port

HD 3000

iese unter Kickstart 1.3 auto-

bootfähige Festplatte »HD 3000« wird für den Amiga 2000 als Filecard, für den Amiga 500/1000 in einem stabilen Metallgehäuse angeboten, das sich als Monitor- untersatz eignet. Kupke bietet das Festplattensystem mit NEC-3'%- Zoll-Laufwerke mit 20, 30 oder 40 MByte Kapazität an.

Im externen Gehäuse befinden sich ein OMTI-5520-Controller (ST412/506-Standard), ein Schalt- netzteil und ein Lüfter. Das Interfa- ce mit durchgeführtem Bus für den Expansion-Port ist in einem klei- nen Metallgehäuse untergebracht, die Verbindung erfolgt über ein ab- geschirmtes Rundkabel.

FREE]

B atavia liefert das Festplatten- system »Profex HD3300« für den Amiga 500 in einem beigen Gehäuse aus, das ohne Schnitt- stelle direkt am Expansion-Port an- geschlossen wird. Es schmiegt sich in seiner Form der des Amiga 500 an und behindert so nicht beim Arbeiten an der Tastatur. Der Expansion-Port ist durchgeführt, zusätzliche Geräte wie Speicher- erweiterungen oder Freezer kön- nen angeschlossen werden.

Im Inneren des Gehäuses befin- den sich ein ST506-OMTI-RLL- Controller und eine 3'%-Zoll-Fest- platte von Kalok (Modell KL-330). Die Profex HD3300 wird komplett formatiert und mit Workbench 1.3

18

FESTPLATTEN

lassen sich bis zu sechs weitere SCSI-Geräte anschließen. Falls im Amiga 500 mehrere Erweiterun- gen wie Turbokarte und Anti- Flicker-Karte eingebaut sind, kann es vorkommen, daß das Netzteil

Im Lieferumfang befinden sich ein Formatierprogramm, das eine Vielzahl verschiedener Festplatten bearbeitet. Weiterhin berücksich- tigt es MFM- (Modified-Frequency- Modulation) als auch RLL-Control-

bespielt ausgeliefert. Daher ist die Festplatte sofort betriebsbe- reit und muß lediglich an den Ami- ga 500 angeschlossen werden. Voraussetzung ist allerdings, daß der Amiga 500 mit Kickstart 1.3

MIGA

ausfällt. Für diesen Fall ist im Commodore-Fachhandel ein »stär- keres« Netzteil erhältlich.

Version 2: Der Controller befin- det sich in einem externen Gehäu- se, das direkt an den Expansion- Port angeschlossen wird. Zusätz- lich kann man in die Erweiterung eine autokonfigurierende 2-MByte- Speichererweiterung integrieren. Das RAM ist in den Stufen 2, 4 und 8 MByte ausbaubar. Außerdem läßt sich die Kickstart-Version 2.0 (zwei EPROMSs 512 KByte) und das Kick- start-ROM 1.2 unterbringen. Per Schalter kann man zwischen den Betriebssystemen auswählen. Die Festplatte ist in einem weiteren Ge- häuse untergebracht. Kupke bietet

AMIGA

ler. Es existiert eine hardwaremäßi- ge Formatierung, eine Formatie- rung einzelner Sektoren, eine Verify-Funktion, um die Platte auf Programmfehler zu überprüfen und ein softwaremäßiger Schreib- schutz. Außerdem läßt sich im Softformatiermodus die Formatie- rung für Amiga-DOS ausführen. Dabei kann bereits die Größe der einzelnen Partitionen berücksich- tigt und das Fast-File-System ein- gestellt werden. Die Formatierrou- tine ist einfach zu bedienen. Falls die Software abstürzen sollte, muß man von vorne beginnen, da das Programm wichtige Laufwerkspa- rameter erst beim QUIT-Befehl speichert. Beim Formatieren wird

LG,

ausgerüstet ist. Unter Kickstart 1.2 ist die Festplatte nicht zu verwen- den.

Das Starten von einer Fast-File- Partition ist in der jetzigen Version nicht möglich. Die Boot-Partition (dh1: 400 KByte) wird unter dem normalen File-System angespro- chen. Die eigentliche Festplatten- partition (dhO: 32 MByte) ist unter Fast-File-System formatiert. Beim Starten ab Diskette wird nur die Boot-Partition (dh1:) in das System eingebunden. Eventuelle Viren auf Diskette können sich daher nicht auf die dh0-Partition kopieren.

Beim Geschwindigkeitstest mit »Diskperf« erreicht das HD3300- System eine Transferrate von 295

500 [11000

500 X 1000 X 2000

1000

2000 3000

alle Quantum-Modelle bis 210 MByte an. Ein Netzteil ist inte- griert. Somit können in den Amiga problemlos interne Erweiterungen integriert werden, ohne daß die Stromversorgung zusammen- bricht.

Im 68000-Modus erreicht der Golem-SCSI-Controller eine über- tragungsrate von 735 KByte/s beim Lesen und 719 KByte/s beim Schreiben (gemessen mit »Disk- speed«). Mit einer 68030-Karte las- sen sich diese Werte bis auf 942 KByte/s (Lesen) und 896 KByte/s (Schreiben) erhöhen.

Anbieter: Kupke Computertechnik Preis (inkl. LPS52): 1500 Mark

3000

die Bad-Block-Liste (defekte Blöcke) berücksichtigt. Die defek- ten Sektoren werden durch Ersatz- sektoren ausgetauscht.

Weiterhin befinden sich ver- schiedene »Mountlisten«, kleine Install-Routinen und ein Parkpro- gramm auf der Diskette. Dieses Programm fährt die Schreib-Lese- Köpfe auf Parkspuren, auf denen keine Daten gespeichert sind.

Mit einer NEC-D3142-Festplatte wird eine Übertragungsgeschwin- digkeit von 374 KByte/s (Lesen) und 210 KByte/s (Schreiben) er- reicht (gemessen mit »Diskperf«).

Anbieter: Kupke Computertechnik Preis (20 MByte): 900 Mark

3000

Fu]

KByte/s beim Lesen und 230 KBy- te/s beim Schreiben. In Verbin- dung mit einer 68020/030-Turbo- karte lassen sich diese Werte ein wenig steigern.

Mit anderen Erweiterungen wie externen und internen RAM-Kar- ten, Anti-Flicker-Karten oder 68020/030-Turkokarte (Hurricane 500 und Stormbringer H530) arbei- tet das System ohne Schwierigkei- ten zusammen. Im Inneren des Gehäuses ist genügend Platz. Deshalb ist es überlegenswert, ob der Hersteller zusätzlich z.B. eine RAM-Erweiterung einbauen sollte.

Anbieter: Batavia Preis: 1200 Mark

AMIGA-HARDWAREKATALOG

SENT

n einem kompakten, stabilen

Metallgehäuse für den Expan- sion-Port des Amiga 500 befinden sich neben einer 3-Zoll-Fest- platte mit SCSI-Schnittstelle (Con- ner CP-3040 mit 42 MByte) und mit 2 Inch Bauhöhe auch Raum für ei- ne externe Speichererweiterung bis 8 MByte. Dies spart Platz, da zum einen nur ein Gehäuse benö- tigt wird und zum anderen der Me- moryslot z.B. für einen PC- Emulator freibleibt. Als Speicher- ICs werden »TMS 44C256« (256K x 4 Bit) mit einer Zugriffszeit von 80 ns verwendet. Der Speicher kann in den Stufen '%, 1, 2, 4 oder 8 MByte ausgebaut werden. Bei über 2 MByte sind jedoch 1 M x 4-Bit-

SYSTEM 2000

E ine Kombination von Festplatte und Speichererweiterung, wie sie sich beim Amiga 2000 als File- card durchgesetzt hat, kommt auch beim Amiga 500 immer mehr in Mode. Eine solche Kombination bietet Vortex mit dem System 2000 PSM-S2. In der Grundversion wird es mit einer Festplatte von Western Digital (WD93046, 42 MByte Kapa- zität) und 2 MByte RAM ausgelie- fert. Das Laufwerk ist in einem kompakten Stahlblechgehäuse mit Netzteil und Lüfter eingebaut. Der Controller ist in einem Extra- gehäuse untergebracht, das am Expansion-Port angesteckt wird und über ein ca. 60 cm kurzes Rundkabel mit der Platte verbun-

TINY TIGER

ormaler Festplattenbetrieb

findet beim Amiga 500/1000 am Expansion-Port statt (es gibt mittlerweile ein paar Ausnahmen für den Amiga 500 - siehe Arriba) und beim Amiga 2000 innerhalb ei- nes Steckplatzes des Zorro-Bus- ses. Interessant ist nun eine weite- re Methode, die erstmalig von M.A.ST. mit dem Tiny Tiger vorge- stellt wird.

Die SCSI-Festplatte wird am Parallel-Port betrieben. Ausgestat- tet mit einer 90-MByte-Festplatte von Fujitsu (wahlweise 45, 136 oder 182 MByte) präsentiert sie sich in einem stabilen Aluminium- gehäuse, das einen leichten Trans- port ermöglicht, die Stromversor-

AMIGA-HARDWAREKATALOG

DRAMs erforderlich. Das Gehäuse ist so geformt, daß es ein beque- mes Arbeiten ermöglicht. Sowohl der Expansion-Slot als auch ein 25poliger SCSI-Stecker sind

durchgeführt. Mit einem Schalter

den ist. Im Controllergehäuse, das an den Expansion-Port gesteckt wird, finden maximal 4 MByte au- tokonfigurierendes RAM Platz. Die Erweiterung kann mit 0, 2 oder 4 MByte RAM mittels SIMM-Baustei-

gung erfolgt extern. An der Unter- seite befinden sich DIP-Schalter für Schreibschutz, automatisches Einschalten und SCSI-Adresse. Die Verbindung zum Parallel-Port erfolgt über ein ca. 170 cm langes

7)

(Game Switch) kann die Festplatte abgeschaltet werden. Rechts hin- ten am Gehäuse befinden sich fünf DIP-Schalter für SCSI-Adresse, RAM an/aus und Kickstart-Ver- sion. An der Frontseite ist eine Power- und eine Festplatten-LED untergebracht.

Die mitglieferte Software ist sehr reichlich und findet auf drei Disket- ten Platz. Darunter befindet sich ein Installationsprogramm, ver- schiedene Hilfsprogramme (z.B. Climate) und ein Backup-Pro- gramm. Man muß nicht neu instal- lieren, da die Festplatte bereits fer- tig unter Fast-File-System forma- tiert ausgeliefert wird. Alle Pro- gramme sind mausgesteuert und

AMIGA

ne (Single In line Memory) be- stückt werden.

Über drei DIP-Schalter an der Gehäuserückseite kann die Fest- platte und die Speichererweite- rung abgeschaltet bzw. die Kick- start-Version eingestellt werden. System 2000 ist sowohl unter Kick- start 1.2 als auch unter 1.3 auto- bootfähig und wird fertig formatiert (Fast-File-System) und partitioniert ausgeliefert. Die Installationssoft- ware wird über die Tastatur gesteu- ert und erlaubt das Formatieren, Partitionieren sowie umfangrei- ches Austesten der Festplatte. Alle Aktionen werden mit der Tastatur gesteuert. Das 42seitige deutsch- sprachige Handbuch beschreibt

AMIGA

abgeschirmtes Rundkabel. Natür- lich ist bei dieser Betriebsart kein Autoboot möglich, Tiny Tiger muß per Hand über die Mountlist einge- bunden werden. Im Lieferumfang ist lediglich eine Workbench- Diskette mit Treibersoftware ent- halten. Jede Partitionierung muß als Eintrag in der Mountlist existie- ren, was gewisse Kenntnisse beim Umgang mit Festplatten voraus- setzt. Die englische Dokumenta- tion setzt Kenntnisse im Umgang mit Festplatten voraus.

Der Parallel-Port ist durchge- führt und erlaubt den Anschluß ei- nes Druckers. Das gleichzeitige Drucken und Arbeiten mit der Fest- platte ist zu vermeiden; es kann zu

1 re)

einfach zu bedienen und vor jeder »riskanten« Operation erfolgt eine zusätzliche Sicherheitsabfrage. Der Aufbau und die Installation der Festplatte werden leichtverständ- lich in der beigefügten Dokumen- tation erklärt. Das Supra Drive 500 XP ist unter Kickstart 1.3 autoboot- fähig, bei Kickstart 1.2 ist eine zu- sätzliche Boot-Diskette erforder- lich. Durchschnittlich werden Übertragungsraten von 346 KBy- te/s beim Lesen und 231 KByte/s beim Schreiben erreicht (gemes- sen mit »Diskperf«).

Anbieter: ESD - European Software Distributors Preis: 1600 Mark

Ksoo D1ooo 12000 13000

die Inbetrieonahme der Festplatte und Speichererweiterung ausführ- lich mit Zeichnungen und Fotos.

Die Verarbeitungsqualität von Festplatte und Controller ist ausge- zeichnet. Alle Bauelemente außer dem gesockelten EPROM mit der Treibersoftware und den SIMMs sind in SMD-Technik ausgeführt.

Im Betrieb erreicht das System 2000 eine Übertragungsrate von 138 KByte/s beim Lesen und 113 KByte/s beim Schreiben (gemes- sen mit »Diskperf«).

Anbieter: Vortex Computersysteme Preis (inkl. 40-MByte-Platte und 2 MByte RAM): 2000 Mark

ME ET (er)

Druckfehlern kommen. Da die Par- allelschnittstelle nur eine Daten- breite von 8 Bit hat und kein direk- ter Zugriff ins RAM möglich ist, er- reicht die Tiny Tiger eine Übertra- gungsrate von 145 KByte beim Le- sen und 124 KByte beim Schreiben (gemessen mit »Diskperf«). Mit Turbokarten läßt sich Tiny Tiger nur mit abgeschaltetem Cache und ohne 32-Bit-RAM betreiben. M.A.ST. gewährt zwei Jahre Ga- rantie auf alle Fujitsu-Festplatten. Tiny Tiger eignet sich sehr gut als Backup-System für Festplatten am Expansion-Port oder Zorro- Slot. Anbieter: M.A.ST. Preis (90 MByte): ca. 1800 Mark

19

EESTPLA

VORSTELLUNG

B ei dem SCSI-Festplattensy- stem »Trumpcard 500« von IVS für den Amiga 500 kommt der Ori- ginal-Amiga 2000 SCSI-Trump- card-Controller zum Einsatz. Dies ist durch einen kleinen Trick mög- lich. Aus dem Expansion-Port des Amiga 500 werden mit einem Inter- face zwei Amiga 2000-Zorro-2- Steckplätze gezogen. In einem der beiden findet der Controller Platz, der andere steht zur freien Verfü- gung, z.B. für die Speichererweite- rung Trumpcard Meta 4.

Die RAM-Karte verfügt in der Grundversion über 512 KByte, kann aber mit SIMM-Bausteinen wahlweise auf 2 oder 4 MByte auf- gerüstet werden. Will der Anwen-

42091

er SCSI-Controller A2091 von

Commodore ist der Nachfol- ger des alten Controllers A2090A. Er ist als Einsteckkarte für den Amiga 2000 (A-, B- und C-Modell) konzipiert. Auf der Platine ist Raum für eine 3'%-Zoll-Festplatte. Somit bleibt der Platz neben dem internen Diskettenlaufwerk »df0:« frei für ein zweites Diskettenlauf- werk »dfl:« oder eine zweite 3'- Zoll-Hard-disk.

Der SCSI-Bus ist über einen DB-25-SCSI-Connector nach au- Ben geführt. Auf der Platine befin- den sich freie Sockel für Speicher- ICs. Der Amiga 2000 kann mit 256-KBit-CMOS-Bausteinen (120 ns und schneller) wahlweise auf

KLARA

D as System AdSCSI 2000 be- steht aus einem von ICD ent- wickelten Controller und einer Quantum-Prodrive-Festplatte. Da- bei kommen wahlweise die Prodrive- 40S- und- 80S-Platten bzw. die LPS-Modelle LPS52 oder LPS105 zum Einsatz.

Im Lieferumfang befindet sich das Programm »ICD-Formatter«. Mit seiner Hilfe kann man die AdSCSI 2000 nach eigenen Wün- schen einrichten. Über verschie- dene Hilfsprogramme läßt sich die Festplatte formatieren und partitio- nieren. Bei der Eingabe der Parti- tionen muß lediglich die Partitions- größe in MByte angegeben wer- den. Daraus errechnet der Amiga

20

LER RT)

Linu

der eine andere Amiga-2000-Karte mit halber Slot-Länge verwenden, läßt sich auch diese im stabilen Gehäuse unterbringen. Die Strom- versorgung erfolgt? über den

Expansion-Port. Ist die Speicher-

512 KByte, 1 MByte oder 2 MByte aufgerüstet werden.

Der mit DMA-Bauteilen ausge- rüstete Controller läuft im Gegen- satz zu seinem Vorgänger A2090A (ST506 und SCSI) nur mit SCSI-

den Wert des Start- und Endzylin- ders und partitioniert automatisch. Alle Eingaben können über die Maus gemacht werden, Fehler sind dabei ausgeschlossen. Soft- ware und Installation sind gut do-

AMIGA

erweiterung »Meta eingebaut, kann man ein Netzteil direkt an der Trumpcard 500 anschließen.

Der eingesetzte Controller ist unter Kickstart 1.3 autobootfähig. Anwender, die mit Kickstart 1.2 ar- beiten, können über eine Steck- brücke das Autoboot-EPROM ab- schalten und mit einer Boot-Dis- kette starten, die beim Installieren der Hard disk vom Installationspro- gramm selbständig erstellt wird. Einbauen läßt sich jede 3'-Zoll- SCSI- Festplatte, der Anschluß von weiteren sieben SCSI-Einheiten ist möglich. Das Einrichten gestaltet sich mit der mitgelieferten Soft- ware denkbar einfach. Partitionsgrö- ße, Interleave-Faktor und diverse

LI. Er)

Festplatten. Weitere SCSI-Geräte wie die Wechselplatte Syquest können angeschlossen werden. Die beigefügte Installationssoft- ware ist umfangreich. Neben Pro- grammen zum Konfigurieren des Systems für verschiedene Fest- platten, für Partitionierung, Forma- tierung, Installation einer Work- bench, Parken der Köpfe zum Transport und Einrichten einer Startup-Sequenz wird auch Soft- ware zum Auffinden von defekten Blöcken mitgeliefert. Diese Blöcke werden genau lokalisiert und in ei- ne Bad-Block-List eingetragen. Beim nächsten Formatieren wird dieser Block automatisch über- sprungen. Unter Fast-File-System

AMIGA 500

kumentiert und leicht verständlich. Unter Kickstart 1.3 ist die AdSCSI 2000 autobootfähig. Bei Kickstart 1.2 muß man eine Boot-Diskette einlegen, um das Festplattensy- stem zu starten. Mit einer Steck- brücke läßt sich die Boot-Zeit ein- stellen. Die AdSCSI 2000 erreicht eine Übertragungsrate von 600 KByte/s beim Lesen und 414 KBy- te/s beim Schreiben (gemessen mit »Diskperf«). Ähnlich gute Er- gebnisse liefert sie beim Betrieb mit der Wechselplatte Syquest SQ555. Sie kommt hier auf ca. 440 KByte beim Lesen und 300 KByte beim Schreiben. Im Zusammen- spiel mit einer 68030-Turbokarte sogar auf 724 KByte bzw. 649 KBy-

000 |_12000 [13000

1000

1000

technische Anpassungen lassen sich bequem vornehmen. Danach geht alles automatisch inklusive der Installation einer Workbench auf der Platte. Die Trumpcard 500 erreicht mit einer Seagate 157N- Festplatte (47 MByte) eine Daten- übertragung von 480 KByte/s beim Lesen und 340 KByte/s beim Schreiben (gemessen mit Disk- perf«). Ein großer Vorteil der Trumpcard ist, daß beim Booten ab Diskette die Hard disk erst beim Drücken der linken Maustaste ins System eingebunden wird. Dies bietet einen Schutz gegen Viren.

Anbieter: HS&Y und DSP Preis (inkl. Seagate 157N): 1600 Mark

läßt sich bei Verwendung von Kick- start 1.3 direkt booten. Es wird da- für keine eigene Partition benötigt. Ist der zusätzliche Speicher voll ausgerüstet, erreicht der A2091- Controller im Zusammenspiel mit einer Quantum-Festplatte (Prodri- ve 40S) eine Datenübertragung von 550 KByte/s beim Lesen und 280 KByte/s beim Schreiben (ge- messen mit »Diskperf«).

Commodore bietet unter der Be- zeichnung A2091-40 eine komplet- te Filecard mit 40-MByte-Quantum Festplatte an.

Anbieter: Commodore Fachhandel Preis: 1400 Mark

te. Das AdSCSI-Festplattensystem besticht demnach durch hervorra- gende Übertragungsraten und gu- te Installationssoftware.

Die AdSCSI 2000 gibt es auch in einer Sonderversion, der AdSCSI 2080. Hier sind auf dem Controller zusätzlich die Sockel für 8 MByte Fast-RAM vorgesehen. Man schlägt so zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen bekommt man einen SCSI-Controller mit inte- griertem RAM, zum anderen er- spart man sich einen Steckplatz, den man für andere Erweiterun- gen sinnvoll nutzen kann.

Anbieter: ICD Europe GmbH Preis (inkl. Prodrive 408): 1300 Mark

AMIGA-HARDWAREKATALOG

Le

Icomp bietet ein SCSI-Inter- face sowohl als Einzelkompo- nente als auch mit Festplatten in verschiedenen Größen für den Amiga 500/1000/2000 an. Es sind Platten mit 20, 30, 40 oder 65 MBy- te lieferbar. Das Interface besitzt etwa die Größe einer Europapla- tine und wird in einen beliebigen Erweiterungs-Slot im Amiga 2000 gesteckt. Für den Amiga 500/1000 existiert das gleiche Interface in ei- nem Metallgehäuse mit durchge- führtem Expansion-Port. Die Ver- bindung zu einem SCSI-Gerät er- folgt über ein 50poliges Flach- bandkabel. Laut Hersteller ist der Anschluß von insgesamt acht Geräten mög-

LES RS]

eben der ST506-Version für

den Amiga 500/1000/2000 gibt es ALF 2 auch als SCSI-Lösung (Filecard) und zum externen An- schluß an den Amiga 500/1000. Au- Ber SCSI-Festplatten lassen sich auch weitere SCSI-Einheiten wie Wechselplatten und der ALF- Streamer anschließen. Bis zu acht Geräte können simultan von einem ALF-2-Controller verwaltet wer- den. Mit einer Quantum-Prodrive- 40S-Festplatte erreicht ALF 2 eine Übertragungsrate von 520 KByte/s beim Lesen und 320 KByte/s beim Schreiben (gemessen mit »Disk- perf«). ALF 2 ist für die Verwen- dung von 68020/030-Turbokarten vorbereitet. Ist bei der Installation

LEN

LF (Amiga loads faster) ist in

verschiedenen Versionen er- hältlich. ALF 2 ist gegenüber der Vorgängerversion ALF 1 nicht mehr nur auf OMTI-Controller (ST506/412-Standard) beschränkt. Alle Geräte wie ST506, SCSI, AT- Bus-Festplatten, Streamer oder Wechselplatten werden über einen einzigen Treiber gesteuert. Soft- ware und Schnittstelle sind immer einheitlich. Zur Zeit werden ver- schiedene ST506-Modelle ange- boten. Modell 1 besteht aus einer Einsteckkarte mit halber Baulän- ge, die in jeden Slot eines Amiga 2000 eingesteckt werden kann. Sowohl MFM- als RLL-Aufzeich- nungsformat sind verfügbar.

AMIGA-HARDWAREKATALOG

lich. Ein SCSI-Interface gestattet normalerweise den Anschluß von sieben Einheiten. Da das Interface bei Alcomp über keine eigene ID verfügt, erhöht sich die Zahl auf acht. Dann muß aber auf die Be-

ein solcher Prozessor vorhanden, stellt sich ALF 2 automatisch dar- auf ein. Mit einer 68020/030-Pro- zessorkarte läßt sich die Übertra-

gungsgeschwindigkeit steigern.

Die SCSI-Version von ALF 2 ist mit

in den

Eine Festplatte wird Schacht unterhalb der Disketten- laufwerke eingebaut. Modell 1 ist »rebootable«, d.h. nach dem Ein- schalten des Computers wird ein- malig von Diskette gebootet und

Di 9,

triebsart Disconnect/Reconnect verzichtet werden. Der eingebaute Festplattentreiber kann bis zu acht Hard disks verwalten und je nach Voreinstellung von irgendeinem Laufwerk direkt unter Fast-File- System booten. Alle Geräte bzw. Partitionen werden automatisch ins System eingebunden. Eine »Mountlist« wird nicht benötigt. Beim Hochfahren des Systems nach dem Einschalten oder einem Reset können durch Drücken der linken Maustaste die - Steuer- EPROMs deaktiviert und von »df0:« gebootet werden. Unter Kickstart 1.2 benötigt man eine Boot-Diskette, automatisches Hochfahren ist nicht möglich.

AMIGA

einem Metallgehäuse für den Ami- ga 500/1000 lieferbar. Es wird am Expansion-Port angeschlossen, der für den Betrieb weiterer Erwei- terungen durchgeführt ist. Wie bei allen ALF-Modellen wird die Soft- ware über eine grafische Benutzer- oberfläche gesteuert, die die Be- dienung zu einem Kinderspiel macht. Im Lieferumfang befinden sich zwei Disketten, die neben dem Installationsprogramm Hilfs- routinen für die Formatierung (Low- und High-Level), Partitionie- rung und Anfertigen einer Workbench-Kopie enthalten. Alle Angaben erfolgen über die Maus oder die Tastatur. Bei Fehlern er- scheint eine Meldung, deren Be-

Le

der Treiber dann resetfest im Spei- cher abgelegt. Modell 2 besteht aus einer Karte mit voller Baulänge für den Amiga 2000. Der Controller ist für die Montage einer 3'-Zoll- Festplatte vorgesehen (wahlweise MFM- oder RLL-Format). Hierbei handelt es sich um eine autoboot- fähige Filecard, d.h. Autoboot- Logik und Treibersoftware befin- den sich in einem speziellen Bau- stein (EPROM) auf der Platine, müssen also nach dem Einschal- ten nicht mehr nachgeladen wer- den. Autoboot funktioniert nur un- ter Kickstart 1.3. Wird ein Modell-2- -Controller zusammen mit einem Modell-1-Controller in einem Ami- ga 2000 eingesetzt, steuert der

EEE ER TE TE EEE TE I a ER

Xsoo X 1000 Em)

In Verbindung mit einer Sea- gate-Festplatte (Modell ST-157N-1, 3'-Zoll, 47 MByte, 28 ms mittlere Zugriffszeit) wird eine Datenüber- tragung von 290 KByte/s beim Le- sen und 205 KByte/s beim Schrei- ben erreicht (gemessen mit »Disk- perf«). Mit Festplatten anderer Her- steller lassen sich höhere Übertra- gungsraten erzielen.

Alcomp liefert die Festplatten formatiert und mit der Workbench 1.3 bespielt aus. Der Boot-Vorgang nach dem Einschalten dauert bei einer Seagate-Festplatte ca. 30 s, nach einem Reset etwa 15 s.

Anbieter: Alcomp Computerhardware Preis (ohne Festplatte): 500 Mark

1 (en)

deutung man im Handbuch nach- lesen kann. Ein Anpassen der Festplattenparameter ist nicht er- forderlich, ALF 2 ermittelt die Wer- te automatisch. Checks und Er- kennen fehlerhafter Spuren sind ebenso berücksichtigt wie die Aus- wahl des optimalen Transfermodus (abhängig vom verwendeten Con- trollertyp), ein Paßwortschutz, ein Backup-Programm und das Par- ken der Schreib-Lese-Köpfe auf dem dafür vorgesehenen Bereich der Plattenoberfläche. Natürlich wird auch der Betrieb mit einer PC- Karte unterstützt.

Anbieter: BSC Büroautomation AG Preis (ohne Festplatte): 600 Mark

Ksoo Xrooo Kzooo [13000

Modell-2-Controller 1-Controller mit. Für den Amiga 500/1000 ist ein Adapter in einer speziellen Box er- hältlich. Er wird am Expansion- Port angeschlossen und besitzt keinen durchgeführten Bus. Trans- ferraten betragen laut Hersteller bis zu 420 KByte/s. Festplatten sind in Kapazitäten zwischen 30 MByte und 1,3 GByte erhältlich. Da die Installationssoftware der ST506-Version von ALF 2identisch mit der SCSI-Version ist, können Sie die Softwarebeschreibung bei ALF-2-SCSI nachlesen.

den Modell

Anbieter: BSC Büroautomation AG Preis (ohne Festplatte): 500 Mark

21

FESTP

VORSTELLUNG

ER

B eiALF 3handeltessich umei- nen neu entwickelten SCSI- Controller, der als Nachfolger von ALF 2 anzusehen ist. Ein- und Aus- gabeoperationen werden von ei- nem speziellen SCSI-Baustein übernommen, der die CPU im Amiga entlastet und sich den ge- gebenen Bedingungen anpaßt. Es wird die volle 16-Bit-Busbreite des Amiga verwendet. Laut Hersteller sollen beliebig viele Controller in einem Computer zusammenarbei- ten. ALF 3 ist kompatibel zum SCSI-2-Standard, zur Kickstart 2.0 und zum ALF 2. Er unterstützt das Disconnect/Reconnect-Proto- koll. Ebenfalls neu ist der »Slow Cable Mode«, der beim Daten-

EIER

ortex setzt mit dem System

Athlet für den Amiga 2000 auf die Verbindung von Festplatte und Speichererweiterung auf einer Platine. Damit erspart sich der An- wender einen Steckplatz. Ermög- licht wird dies durch den Einsatz moderner 3'-Zoll-Festplatten (Fujitsu mit 40, 90, 130 oder 180 MByte) mit eingebautem 16-Bit- Controller und hochintegrierter Gate-Arrays.

Das System Athlet besteht aus einem AT-Bus-Controller. Es gibt nicht - wie bei einem SCSI- Controller - die Möglichkeit, sie- ben weitere SCSI-Geräte anzu- schließen. Auf der Platine finden wahlweise 2 oder 4 MByte Fast-

Pak)

acro System bietet das SCSI- Festplattensystem »Evolu- tion« für den Amiga 500/2000 an. Der Controller ist aus wenigen Tei- len aufgebaut. Man findet nur ei- nen Controllerchip, die Boot- EPROMs, zwei programmierbare Logikbausteine und einen Quarz. Kernstück ist ein hochintegrierter SCSI-Chip, der alle wichtigen Auf- gaben übernimmt. Der Controller ist bereits unter Kickstart 1.2 auto- bootfähig, ebenso unter 1.3 und 2.0. Jedoch ist dadurch immer nur ein Controller pro Computer boot- fähig, ein zweiter muß nachträglich eingebunden werden. Ausgeliefert wird der Controller wahlweise mit Quantum- (Prodrive

22

transfer zusätzliche Zeitintervalle einbaut, um große Datensicherheit auch bei längeren Anschlußkabeln zu erreichen.

Die mitgelieferte Software wurde gegenüber ALF 2 um einige Optio-

RAM (0 Waitstates) in Form von SIM-Modulen Platz. Es werden 1-MBit-SIMM-Bausteine mit maxi- mal 100 ns Zugriffszeit benötigt. Für die 2-MByte-Erweiterung sind zwei

SIMMs und für die

40S oder 80S) oder Seagate-Fest- platten (ST138 N-1). Um Kompatibi-

litätsprobleme zu minimieren, kann die Platte abgeschaltet wer- den. Das erfolgt über einen Schal- ter mit eingebauter LED. Auf der

AMIGA

nen erweitert, ist einfach zu bedie- nen und gut dokumentiert. Im Lie- ferumfang sind ein Backup-Pro- gramm, ein Paßwortschutz, Dia- gnose- und Testprogramme, ein Entwicklungspaket für eigene Ge- rätetreiber, ein SCSI-Druckertrei- ber und Utilities für verschiedene Einstellungen beim Betrieb des Controllers enthalten.

So ausgerüstet erreicht ALF 3 zusammen mit einer Quantum- Prodrive-40S-Festplatte eine Übertragungsrate von 700 KByte/s beim Lesen und 280 KByte/s beim Schreiben (gemessen mit »Disk- perf«). Im Zusammenspiel mit ei- ner 68030-Turbokarte (A2630 von Commodore, 25 MHz) werden 760

AMIGA

4-MByte-Version vier SIMMs not- wendig. Der Einbau der Module ist im Handbuch ausführlich be- schrieben und kann auch von Un- geübten vorgenommen werden. Der Speicher ist autokonfigurie- rend und muß nicht nachträglich eingebunden werden. Auf der Pla- tine muß ein Jumper entsprechend der Ausbaustufe gesteckt werden.

Über einen Jumper kann einge- stellt werden, ob unter Kickstart 1.2 oder 1.3 gearbeitet wird. Mit beiden Versionen ist der Controller auto- bootfähig. Im Zusammenspiel mit einer Fujitsu-Festplatte (Modell M2611T, 43 MByte) erreichte das ‚Athlet-System eine Übertragungs- rate von 570 KByte/s beim Lesen

AMIGA

Platine ist kein Verstärkungsblech vorhanden.

Nach dem Einschalten des Ami- ga erscheint ein Titelbild und der Controller testet die angeschlosse- nen SCSI-Einheiten (max. sieben). Dazu ist der SCSI-Bus über einen 25poligen Stecker nach außen ge- führt. Danach führt er den Boot- Vorgang aus.

Die Installationssoftware wird mit der Tastatur bedient und bietet ein Partitionierprogramm, ein Stopprogamm (wird nur von be- stimmten SCSI-Platten verstan- den) und das Softwarepaket Medusa-SCSI, mit dem der Medusa-Emulator (Atari-ST auf dem Amiga) eine Partition auf der

Ksoo X 1000 X 2000 13000

Dsoo D1o0o Ki2000 3000

KByte/s bzw. 510 KByte/s erreicht. Mit der Wechselplatte Syquest las- sen sich ebenfalls hervorragende Werte erzielen. Autoboot ist ab Kickstart 1.3 möglich, bei älteren Kickstart-Versionen wird eine Boot-Diskette benötigt.

Für Besitzer eines Amiga 500 oder 1000 soll es einen Adapter für den Expansion-Port geben. Er bie- tet Platz für zwei Erweiterungs- Slots, eine Speichererweiterung und eine 3%-Zoll-Festplatte. ALF 3 bietet so die Möglichkeiten eines zukunftssicheren und leistungsfä- higen SCSI-Controllers.

Anbieter: BSC Büroautomation GmbH Preis (ohne Festplatte): 700 Mark

und 370 KByte/s beim Schreiben (gemessen mit »Diskperf«). Sie liegt damit in den Leistungsdaten moderner SCSI-Controller.

Das Athlet-System wird bereits formatiert (Fast-File-System) und mit Workbench 1.3 bespielt ausge- liefert. Mit der beigefügten Installa- tionsdiskette kann ein Anwender nachträglich ohne großen Auf- wand neue Partitionen erstellen und die Platte so nach eigenen Wünschen einrichten. Das aus- führliche deutsche Handbuch ist sehr hilfreich.

Anbieter: Vortex Computer- systeme GmbH Preis (inkl. 40 MByte): 1800 Mark

Platte nutzen kann. Mit Hilfe dieser Software kann man die Platte be- quem nach den eigenen Wün- schen einrichten.

Das 18seitige Handbuch gibt Tips zum Einbau und geht genau auf das Programm zum Einrichten der Festplatte ein. Die Fehlerhilfen sind kurz und bündig, allerdings fehlt die Erklärung der Bedeutung der Steckbrücken.

Die Lesegeschwindigkeit liegt mit einer Quantum-Prodrive-80S- Festplatte bei 820 KByte/s und beim Schreiben bei 810 KByte/s (gemessen mit »Diskperf«).

Anbieter: Macro System Preis (inkl. Prodrive 808): 1900 Mark

AMIGA-HARDWAREKATALOG

FIREBALL

K: des SCSI-Controllers »Fi- reball« von M.A.ST. ist ein Cache-Speicher, der als Zwi- schenpuffer die Kommunikation zwischen Festplatte und Controller beschleunigt. Er wirkt da, wo auf bestimmte Information auf der Platte öfters zugegriffen wird. Die- se werden, gesteuert von einer speziellen Logik, in den Cache übernommen und stehen dort zur Verfügung. Daein Cache aus Halb- leiterspeichern aufgebaut ist, hat er eine wesentlich höhere Übertra- gungsrate.

Ausgeliefert wird der Controller mit einer formatierten 3'-Zoll- Fujitsu-Festplatte, die je nach Aus- stattung 45, 90, 136 oder 182 MBy-

[RL

SE verwendet für das CHS- 105Q/2-Festplattensystem ei- nen modifizierten Supracontroller. Die Treibersoftware »Boil« wurde von FSE selbst entwickelt. Ausge- liefert wird die Erweiterung mit ei- ner Quantum Prodrive LPS 525 (52 MByte) oder einer LPS 1055 (105 MByte), beide mit einer mittle- ren Zugriffszeit von 17 ms. Bei Ver- wendung des eingebauten, frei konfigurierbaren, Cache-Speichers von 64 KByte haben die Festplat- ten eine mittlere Zugriffszeit von 12 ms. Auf Anfrage gibt es auch grö- Bere Platten wie die Quantum Pro- drive 1208, 1708 oder 2108. Über einen 25poligen Stecker können weitere sieben SCSI-Ge-

ST

ei dem Golem SCSI-Control-

ler für den Amiga 2000 han- delt es sich um ein Festplattensy- stem, das die Daten über einen 16 Bit breiten Bus schaufelt. Damit werden hohe Datentransferraten erreicht. Im Zusammenspiel mit ei- ner Rodime-Festplatte (100 MByte, 14 ms mittlere Zugriffszeit) werden mit »Diskperf« beim Lesen 655 KByte/s und beim Schreiben 450 KByte/s erreicht, mit einer 68030-Turbokarte (25 MHz) 810 KByte/s (Lesen) bzw. 525 KByte/s (Schreiben). Dabei wird kein DMA (Direct Memory Access = direkter Speicherzugriff) eingesetzt, son- dern der Prozessor selbst transfe- riert die Daten in den Hauptspei-

AMIGA-HARDWAREKATALOG

te Kapazität bei einer mittleren Zu- griffszeit von 11 ms haben. Um un- ter Fast-File-System booten zu können, benötigt die Platte eine ei- gene ca. 200 KByte große Boot- Partition (ohne FFS). Weitere Parti-

räte angeschlossen werden. FSE liefert die Festplatten betriebsbe- reit formatiert mit der neuen Trei- bersoftware »Boil 3.0« aus. Im Lie- ferumfang befinden sich drei Mo- (Hauptpro-

dule, »Boil.device«

cher. Das bringt Vorteile bei Spei- chererweiterungen oder Turbokar- ten, die nicht DMA-fähig sind. An- dererseits entlastet das üblicher- weise eingesetzte DMA-Design vom zusätzlichen Verwaltungsauf-

AMIGA

tionen kann man unter FFS forma- tieren, sie müssen aber alle über den DOS-Befehl MOUNT separat angemeldet werden. Die mitgelie- ferte Software beschränkt sich auf ein Installationsprogramm, das ei- ne grafische Benutzeroberfläche besitzt und einfach zu bedienen ist. Mit einer Fujitsu-Festplatte wird eine Übertragungsrate von 500 KByte/s (Lesen) und 270 KByte/s (Schreiben) erzielt (gemessen mit »Diskperf«).

Die zehnseitige deutschsprachi- ge Dokumentation behandelt die Installation der Platte ausrei- chend. Auch ein Grundlagenteil fehlt nicht. Die Status-LEDs befin- den sich auf der Controllerplatine,

LG,

gramm), »Boil.mount« (zur Anmel- dung und Einbindung beim Hoch- fahren des Systems) und »Nuc- leus.device« (für die Anpassung verschiedener Festplatten an das System). Unter Kickstart 1.3 ist das System autobootfähig. Bei älteren Kickstart-Versionen muß von Dis- kette gebootet werden. Mitgeliefer- te Hilfsprogramme erleichtern das Formatieren und Partitionieren und ermöglichen einen Zugriffs- schutz über Paßworteingabe. Die Bedienung ist komplett über die Maus möglich. An verschiedenen Stellen werden deutsche Hilfstexte angezeigt.

Die Boot-Zeit ist kurz (ca. 9 s). Die Hardware ist autokonfigurie-

LH,

wand, der mit dem Betrieb einer Festplatte anfällt.

Der SCSI-Bus ist nach außen geführt, was den Anschluß weite- rer SCSI-Einheiten ermöglicht. Der Controller arbeitet mit 68020/30-Turbokarten zusammen.

Der Controller ist aus wenigen Bauteilen konstruiert und verzich- tet auf oft verwendete SCSI-Digital- chips, die alle Funktionen eines SCSI-Controllers in einem IC verei- nigen. Das Layout ist klar und ein- fach ausgelegt. Auf Wunsch läßt sich die Festplatte über einen Schalter deaktivieren. Das erhöht die Kompatibilität zu älteren Pro- grammen, die oftmals den Betrieb einer Festplatte nicht unterstützen.

PETE

soo D1ooo 2000 13000

so daß man den Computer öffnen muß, wenn man sie sehen will. Auf der Platine sind keine Verstär- kungsbleche zur Befestigung der Festplatte angebracht.

In diesen Tagen kommt eine überarbeitete Version des Fireball- Controllers auf den Markt. Es soll allen Käufern ein kostenloses Up- date angeboten werden. In dieser Version soll Fireball mit Turbokar- ten zusammen funktionieren, au- tomatisch alle Partionen mounten und keine spezielle Boot-Partition mehr benötigen.

Anbieter: M.A.SIT. Preis (inkl. 45 MByte): 1100 Mark

Dsoo D1000 2000 [3000

rend. Dem Anwender stehen bei einer installierten Partition 758 KByte Arbeitsspeicher zur Verfü- gung. Bei zwei Partitionen sind es etwa 753 KByte. Diese Angaben gelten bei einem Amiga 2000 ohne Speichererweiterung.

Das CHS-105Q/2-Festplattensy- stem erreicht mit der Quantum- LPS52-Platte eine Übertragungs- rate von 777 KByte/s beim Lesen und 414 KByte/s beim Schreiben (gemessen mit »Diskperf«). Mit ei- ner 68030-Karte lassen sich diese Werte nochmals steigern.

Anbieter: Frank Strauß Elektronik Preis (inkl. Quantum LPS52): 1300 Mark

a ))ı) X 2000 [13000

Im Lieferumfang befindet sich ein Programm für die Partitionie- rung sowie zur Anpassung einer Festplatte an den Controller. Die Eingaben erfolgen über Tastatur.

Außerdem erhält der Anwender beim Kauf das Hilfsprogramm »Go- lem Backup«, mit dem man Sicher- heitskopien von Festplatte auf Dis- ketten oder dem Golem-Streamer anfertigen kann.

Wahlweise ist der Controller auch mit den Quantum-Festplatten Prodrive 40S, 80S, 1208, 1708, 210S und LPS52 und LPS10S lie- ferbar.

Anbieter: Kupke Computertechnik Preis (inkl. Prodrive 40$): 1200 Mark

23

ATZE

VORSTELLUNG

FESTPLATTEN.

L

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soo Do Ki2000 3000

ll

G reat Valley Products (GVP)bie- tet mit der Serie Il zwei neue Controllermodelle an. Die Version »Serie II A2000 SCSI-Hardcard + 8 MByte RAM« ist zusätzlich zum eingebauten SCSI-Controller mit SIMM-Steckplätzen (Single-In-line Memory-Module) ausgerüstet. Sie können bis zu 8 MByte Fast-RAM aufnehmen und ersparen so einen zusätzlichen Steckplatz für eine Speichererweiterung. Der Ausbau geschieht durch das Einstecken von 1-MByte SIM-Modulen, wobei das Fast-RAM beim Zugriff der CPU keine Waitstates benötigt. Die zweite Version mit der Be- zeichnung »Serie II A2000 SCSI- Hardcard« trägt nur einen Control-

HARDFRAME

ler und ist für diejenigen gedacht, die bereits genügend Fast-RAM besitzen. Beide Typen bieten Platz für eine 3%-Zoll-Festplatte. Der an der Rückseite herausgeführte SCSI-Stecker ermöglicht den An-

schluß weiterer SCSI-Geräte. Über einen eingebauten DMA-Control- ler können Daten und Programme direkt in den Speicher des Amiga geschrieben werden, womit eine maximale Übertragungsrate von 611 KByte/s (mit Quantum Prodrive 408) erreicht wird, im Zusammen- spiel mit einer 68030-Turbokarte sogar 723 KBytels.

Die neue Treibersoftware »gvpscsi.device« Version 3.7 findet auf einem 16-KByte-EPROM auf der Platine Platz und ermöglicht die Ansteuerung mehrerer GVP- Controller. Das ist vor allem dann interessant, wenn mehr als sieben zusätzliche SCSI-Geräte ange- schlossen werden müssen. Zum

9,

Booten kopiert sich der Treiber ins RAM; es kann direkt von dort aus- geführt werden. Er ist sowohl unter Kickstart 1.3 als auch unter 2.0 au- tobootfähig und unterstützt das neue File-System unter 2.0. Dar- über hinaus kann der Treiber mit Wechselplatten und Optical-Disks zusammenarbeiten und erlaubt den Einsatz des Macintosh- Emulator A-MAX Il. Discon- nect/Reconnect-Format und die synchrone bzw. asynchrone Da- tenübertragung des SCSI-Bus werden korrekt gehandhabt.

Anbieter: DTM Werbung und EDV GmbH Preis (inkl. Prodrive 408): 1600 Mark

soo 1000 2000 [3000

er SCSI-Controller »Hardfra-

me« von Microbotics ist auf ei- ner Steckkarte aufgebaut, die in ei- nem stabilen Aluminiumrahmen eingesetzt ist und Platz für ein 3%- Zoll-Laufwerk bietet. Dadurch wird das Festplattensystem zu einer Fi- lecard, die in einem Erweiterungs- Slot des Amiga 2000 eingesetzt wird.

Zum Lieferumfang gehört eine Installationsdiskette mit Hilfspro- grammen zum Einrichten, Forma- tieren und Partitionieren der Fest- platte. Der eingebaute Treiber er- möglicht Autoboot unter Kickstart 1.3. Unter Kickstart 1.2 startet das System von einer Boot-Diskette. Für Besitzer einer PC-Erweite-

Wet 8}

rungskarte bietet Hardframe die Möglichkeit, eine PC-Partition ein- zurichten. Da der Controller ein ei- genes DMA (Direct Memory Ac- cess = direkter Speicherzugriff) besitzt und so die Daten direkt in

den Speicher des Amiga schreibt, ohne dabei die CPU mit Arbeit zu belasten, erreicht er hohe Transfer- raten. So erreicht Hardframe mit einer Quantum-Prodrive-40S- Festplatte eine Übertragungsrate (gemessen mit »Diskspeed«) von 587 KByte/s beim Lesen und 570 KByte/s beim Schreiben, in Verbin- dung mit einer 68030-Karte (25 MHz) 675 KByte/s (Lesen) und 672 KByte/s (Schreiben).

Beim Amiga 2000 kommt es häufig zu großen Schwankungen in der Präzision der Bauteile, die für das Timing von DMA-Zugriffen verantwortlich sind. Mit manchen Amigas hat der Hardframe-Con- troller deshalb Probleme, die Da-

LI

ten korrekt zu übertragen. Vor al- lem die alten A2000-Mutterplati- nen sind bekannt für ihre Schwie- rigkeiten mit DMA-fähigen Erwei- terungskarten. Deshalb müssen verschiedene Chips auf der Mut- terplatine getauscht werden.

Diese Proleme sind Commodo- re und Microbotics bekannt. Soll- ten bei Kunden konkrete Probleme auftreten, bietet der deutsche Dis- tributor Compustore Lösungen für alle Mutterplatinen an.

Der Hardframe-Controller ist mit allen Quantum-3'%-Zoll-Festplat- ten lieferbar.

Anbieter: Compustore GmbH Preis (inkl. Prodrive 408): 1400 Mark

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Is Filecard konzipiert, gestat-

tet der Kronos-Controller von Intelligent Memory den Anschluß unterschiedlicher Festplatten. Sie muß lediglich über ein SCSI-Inter- face verfügen. Kronos beschreibt den Speicher des Amiga 2000 nicht per DMA (Direct Memory Ac- cess = direkter Speicherzugriff). Das vermeidet einerseits Proble- me beim Betrieb von mehreren DMA-Geräten, die sich gegensei- tigstören können. Außerdem bietet der Amiga nur eine begrenzte An- zahl von DMA-Kanälen. Sie wer- den zusätzlich durch die einge- stellte Bildschirmauflösung be- schränkt. Wenn nun allzu viele Ge- räte versuchen, einen DMA-Trans-

24

fer durchzuführen, kann es zu Stö- rungen kommen und damit auch zu Transferproblemen. Ohne DMA verlangsamt sich die Multitasking- fähigkeit der CPU, dasiesich auch noch um den Datentransfer vom Controller in den Speicher küm- mern darf. Trotzdem erreicht Kro- nos durch ein geschicktes Über-

tragungskonzept mit einer Quan- tum-Prodrive-40S-Platte hohe Da- tenraten, die beim Lesen 636 KBy- te/s und beim Schreiben 428 KBy- te/s betragen (gemessen mit »Diskperf«).

Im Lieferumfang befindet sich ein ausführliches englisches Handbuch, eine knappe deutsche Übersetzung und eine Installa- tionsdiskette. Die Software ist ein- fach zu bedienen und gut doku- mentiert. Kronos trägt die Festplat- te nicht auf der Platine. Vielmehr ist er auf einer stabilen Aluminium- platte montiert, auf der sich bis zu zwei Hard disks unterbringen las- sen. Die Festplatten können so- wohl auf der rechten als auch lin-

ken Seite montiert werden und hal- ten so die Erweiterungsschächte an der Frontseite des Amiga 2000 für andere Geräte wie Tape-Strea- mer frei.

Neu kommt in diesen Tagen das Nachfolgemodell »Kronos Il« auf den Markt. Ausgeliefert wird der SCSI-Controller mit den neuen Quantum-Festplatten LPS52 und LPS105, die beide über eine mittle- re Zugriffszeit von 17 ms verfügen. So erreicht Kronos Il eine Übertra- gungsrate von 720 KByte/s (Lesen) und 520 KByte/s (Schreiben).

Anbieter: Intelligent Memory

Preis (Kronos II inkl. LPS52): 1400 Mark

AMIGA-HARDWAREKATALOG

FÜR DEN AMIGA 2000

Mit Festplatten-Controller Vortex Athlet (AMIGA-TEST 7/90: „SEHR GUT”) ausgerüstet, schaffen unsere Filecards spielend Datenübertragungs-Geschwindigkeiten von 700k/sek.(AMIGA D05 10/90) und mehr! Die Controller können mit bis zu 4 MByte Ram (1 MBit-SIMM-Module) bestückt werden; das bedeutet, daß Sie keinen weiteren Steckplatz für eine Speichererweiterung benötigen!

44 MByte 28 ms, Seagote-Festplatte ST 157 52 MByte 17 ms 64k CACHE, QUANTUM LSP 52 85 MByte 19 ms, MINISCRIBE 7080 A 105 MByte 17 ms 64k CACHE, QUANTUM LSP 105 168 MByte 15 ms 64k CACHE, QUANTUM LSP 170 210 MByte 15 ms 64k CACHE, QUANTUMILSP 210 2998 DM 2 MByte Speichererweiterung für.die FILECARD 349 DM

FESTPLATTEN FÜR DEN AMIGA 500/1000 mit ALF 2 Controller (650 KByte/sek.) incl. Metallgehäuse und separatem Netzteil

Amiga 500: 40 MB 1098 DM Amiga1000: 40 MB 1198 DM Amiga 500: 60 MB 1249 DM Amiga 1000: 60 MB 1349 DM

DISKETTEN-LAUFWERKE EXTERN

MEGA-DRIVE, 880k’und 1,52 MByte Kapozität' 299 DM MIT NOCH/BESSEREN THERMISCHEN EIGENSCHAFTEN!

3,5 ZolNEC-Laufwerk, 880k Kapazität 199 DM 5,25 Zoll TEAC-Laufwerk, 40/80 Tracks 249 DM

_ NICEPRICECORNER ——-

1098 DM 1398 DM 1798 DM 1998 DM 2698 DM

TURBO-XT macht die Commodore 149 DM XT-Karte fast 2x schneller VESUV Eprom-Programmiergerät 179 DM TEST HAPPY 3/89: „SEHR GUT“ MEDUSA, Atari-ST-Emulator 298 DM BTX-Interface für Commodore 138 DM Digismooth Grofiktablett A500 748 DM

Auflösung 2000 Pix./Zoll; A2000 698 DM

MIDI-Interface, Profi-Gerüt 94 DM Lightpen für Sculpt, DPaint etc. 49 DM 3fach-Kickstart-Umschaltplatine 49 DM

ERMANN,

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Ei ei {E)

IBM-KOMPATIBEL

KCS-Power-PC-Board 798 DM incl. 1 MByte Ram, Uhr, MS-DOS 4.01 etc.

VORTEX ATonce AT-Board 495 DM AT ohne Kompromisse

SPEICHER SATT auf I MByte, mit Uhr 89 DM auf 2,5 MByte, mit Uhr 379 DM | dto. jedoch ohne Roms 249 DM Mm

512k Ram, auf 2 MByte 149 DM | aufrüstbar, mit Uhr |

2 MByte Aufrüstsatz 298 DM

8 MByte Ramkarte, mit 498 DM 2 MByte bestückt,

abschaltbar, autokon-

figurierend (K.-PATCH)

dio. jedoch ohne Roms 349 DM

NEU: FASTBOOT-ROMS nur 99 DM F

8 MByte Ramkarte, mit 449 DM

2 MByte bestückt, abschaltbar, autokonfig. Test Amiga 10/90: „Gut“

dio. jedoch ohne om 298 DM N dto. mit 8MB bestückt 1198 DM } 8 MByte Aufrüstsatz 998 DM

DIE 4-MBIT- ZUKUNFT

HAT BEGONNEN ABMB/A, O MByte Rom 349 DM ya A8MB/4, 2 MByte Ram 549 DM A8MB/4, 4 MByte Rom 775 DM A8MB/4, 6 MByte Rom 998 DM A8MB/4, 8 MByte Ram 1249 DM

Erfahrung Basis für innovative ausgereifte und preisbewußte Produkte. Roßmöller HiTec Qualität made in Germany kompatibel mit jedem Geldbeutel. TRIAL STH BETT TEST TI ENT ET ET EI ET LTE Freitag, 16-17 Uhr, die Entwickler unserer AMIGA-Produkte (1 Jahr Garantie) CT TINTE ARTE TUT BTL OEIESCUIEROENEECH INTER URL ER TEN im Jahr; rund um die Uhr unter der Nummer 02 03/519 51 30, persönlich entgegen! Na, überzeugt? Dann fordern Sie unseren. Gratiskatalog an! HANDSHAKE

GEST

VORSTELLUNG

WELKERUNG

D er Nexus von Advanced Stora- ge Systems unterscheidet sich durch die rote Platine äußer- lich von seinen - meist grünen - Konkurrenten. Er besitzt eindeutig viele Eigenschaften, die man von einem guten Festplattencontroller für den Amiga 2000 erwartet. So lassen sich auf der Controller- platine bis zu 4 MByte RAM instal- lieren. Der Speicher kann in 2- MByte-Schritten aufgerüstet wer- den. Die Platine ist mit 1-MByte- SIM-Modulen (Single In-line Me- mory) mit 120 ns Zugriffszeit be- stückt. Eine RAM-Erweiterung auf 8 MByte ist in Vorbereitung. Mitgeliefert werden zwei Hand- bücher und zwei Disketten. Die

ENT ATENRT]

er 16 Bit-SCSI-Controller Pro-

fessional-SCSI von HK-Com- puter ist als Filecard für den Amiga 2000 ausgelegt. Für den ‚Amiga 500/1000 ist eine Version in Vorbereitung. Der Controller wur- de nach den Commodore-Richtli- nien der Autokonfiguration ent- wickelt. Er bindet sich automatisch in das System ein, ohne irgendwel- che Betriebssystemfunktionen zu manipulieren. Professional-SCSI schaltet weder Verify noch Inter- rupts ab. Die Festplatte ist auto- bootfähig unter Kickstart 1.3 und 2.0. Unter Kickstart 1.2 erfolgt das Einbinden mit dem Programm »In- itplatten« von der beiliegenden Diskette.

SATTE

as ST506-Festplattensystem

Superformance von Weisger- ber ist für den Amiga 2000 als File- card zum internen Einbau (Kapazi- tät ab 20 MByte) und fürden Amiga 500/1000 zwischen 20 und 120 MByte (eingebaut in ein externes Gehäuse mit eigenem Netzteil) er- hältlich. Für technisch versierte Bastler bietet Weisgerber das Hard-disk-Kit an, das auch in den Fertiggeräten zum Einsatz kommt. Hierbei handelt es sich um einen ab Kickstart 1.3 autobootfähigen Adapter inkl. Steuersoftware. Ei- nen passenden Controller (OMTI 5528) gibt es ebenfalls zu kaufen. Esist für alle Amiga-Modelle - vom Amiga 500 bis zum Amiga 3000 -

26

PLATTEN

englische Dokumentation erklärt ausführlich die Installation des Controllers und der Software. Bild- schirmfotos und entsprechende Erläuterungen verdeutlichen De- tails der Programme. Zeichnungen

Die Filecard ist formatiert und wird autobootfähig mit einer Parti- tion ausgeliefert - bespielt mit der Workbench 1.3. Des weiteren be- finden sich auf der beiliegenden Installationsdiskette einige Hilfs-

geeignet. Es sind bis zu acht Parti- tionen auf der Festplatte möglich, wobei eine davon als Boot-Parti- tion bestimmt werden kann. Das Hard-disk-Kit unterstützt alle ver- fügbaren File-Formate, die Auto-

[1500

LI l7

zeigen die Lage der Jumper und der Stecker auf der Platine. Auch ein Index und ein Fachwörterver- zeichnis sind vorhanden - leider alles nur in Englisch. Das gleiche gilt für das zweite Handbuch, das die Bedienung des beiliegenden Backup-Programms »Flashback« erklärt. Laut Hersteller ist aber noch im Sommer '91 mit einer Übersetzung der Dokumentation zu rechnen.

Im Lieferumfang sind einige Hilfs- programme enthalten: »Nexus Startup« formatiert und partitio- niert Festplatten. Außerdem er- stellt es Boot-Disketten für Kick- start 1.2-Besitzer. »Memory Doc- tor« testet das auf der Controller-

AMIGA

programme: »SCSI-Format« dient zum Neuformatieren und Verifizie- ren der Hard disk bei Harderrors. »SCSI-Protect« schützt die Fest- platte oder einzelne Partitionen ge- gen Schreibzugriffe. Das Format- menü wird über die Maus gesteu- ert. Durch Anklicken verschiede- ner Schalter lassen sich Parame- ter wie Anzahl der Partitionen (1 bis 6), Start- und Endzylinder der ein- zelnen Partitionen, Partitionsname und Boot-Priorität einstellen.

Die Laufwerksbezeichnung der Festplatte lautet »ds00«. Damit ist es möglich, Professional-SCSI auch parallel zu bereits installier- ten OMTI-Festplatten zu betrei- ben. Voraussetzung dazu ist eine

LG,

boot-Funktion und die Autokonfi- guration ist abschaltbar. Es wer- den Festplatten beliebiger Größe und Formate (MFM, RLL) unter- stützt. Sollten einmal mehr alsacht Partitionen benötigt werden, wird von Weisgerber ein entsprechend modifizierter Treiber angeboten. Die Festplatten werden formatiert ausgeliefert, was lästige Vorarbeit erspart.

Auf der beiliegenden Diskette befinden sich Programme für Par- titionierung, zum Anpassen an verschiedene Plattentypen undein Backup-Utility. Da die Festplatte kein Autoparking bietet, sollte vor jedem Transport »Park« aufgerufen werden, um die Hard disk vor

1000

Ksoo Xrooo Xi2000 [13000

Ksoo Krooo 2000 13000

N)

platine vorhandene RAM. Außer- dem wird die konfigurierte Spei- cheradresse angezeigt. »Instant Format« beinhaltet das eigentliche Installationsprogramm. Nach dem Start erscheinteine Liste der ange- schlossenen Festplatten, aus der man die gewünschte Hard disk auswählt.

Mit einer Quantum-LPS52-Fest- platte wird eine Übertragungsrate von 725 KByte/s beim Lesen und 715 KByte/s beim Schreiben (ge- messen mit »Diskspeed«) erzielt.

Anbieter: Advanced Systems & Soft- ware Preis (inkl. Quantum LPS52): 1300 Mark

»echte« Autokonfiguration der al- ten Hard disk.

Mit einer Quantum-LPS52-Plat- te (52 MByte) wird eine Übertra- gungsrate von 854 KByte/s (Lesen) und 826 KByte/s (Schreiben) er- zielt. Im 68030-Modus erhöhen sich die Werte auf 920 KByte/s (Le- sen) und 854 KByte/s (Schreiben).

Der Anschluß externer Geräte wie Streamer erfolgt über eine nach außen geführte Buchse. Der Betrieb im Amiga 3000 ist eben- falls möglich.

Anbieter: HK-Computer Preis (inkl. Quantum LPS 52): 1200 Mark

Schäden zu schützen. Mit »Prefor- mat« werden defekte Spuren mar- kiert, die als ASCII-Datei eingetra- gen werden müssen.

Bei einem Geschwindigkeitstest erreicht die Superformance in ei- ner _Amiga-500-Version mit Seagate-Festplatte (Modell ST238- R, 30 MByte) eine Übertragungs- rate von 290 KByte/s beim Lesen) und 190 KByte/s beim Schreiben (gemessen mit »Diskperf«). Laut Hersteller erhöht sich die Übertra- gungsrate bei Festplatten anderer Hersteller wie NEC D3142 auf 400 KBytels.

Anbieter: Weisgerber Hard & Soft Preis (20 MByte): 900 Mark

AMIGA-HARDWAREKATALOG

ar)

ie Supra 2000 ist eine Filecard

für den internen Einbau in den Amiga 2000. Als kurze Steckkarte konstruiert, kann mit zwei Trage- schienen eine 3'-Zoll-Festplatte an der Controllerplatine befestigt werden. Der Stromanschluß befin- det sich auf der Controllerplatine. Der SCSI-Bus wird als 25poliger Stecker nach außen geführt und ermöglicht den Anschluß von sie- ben SCSI-Geräten.

Die Daten werden in 8-Bit-Breite über den SCSI-Bus übertragen, auf dem Controller zwischenge- speichert und in 16-Bit-Breite di- rekt in den Speicher des Amiga transferiert. Damit erreicht Supra 2000 mit einer Quantum-Prodrive-

40S-Festplatte eine Transferrate von 505 KByte/s beim Lesen und 290 KByte/s beim Schreiben (ge- messen mit »Diskperf«). Im Zu- sammenspiel mit einer 68030-Tur- bokarte erhöhen sich die Werte auf

TRUMPCARD PROFESSIONAL

AMIGA

610 bzw. 395 KByte/s. Die Wech- selplatte Syquest SQ555 läßt sich anschließen. Es wird eine Schreib- Lese-Geschwindigkeit von 375/ 240 KBytel/s erreicht.

Die mitgelieferte Software ist im englischen Handbuch vorbildlich beschrieben und ermöglicht auch dem Anfänger problemloses Ar- beiten. Alle erforderlichen Einga- ben z.B. für das Partitionieren er- folgen über einen grafischen Edi- tor mit Hilfe der Maus. Eine Fehlbe- dienung ist durch viele Sicherheits- abfragen praktisch unmöglich.

Bei der Installation der Festplat- te mit der Software kann der Be- nutzer bei der Partitionierung an- geben, welche der Partitionen die

AMIGA

ee (me

Boot-Partition sein soll, von der der Amiga starten soll. Voraussetzung dafür ist Kickstart 1.3. Das Booten von einer Fast-File-Partition ist ebenfalls möglich. Der Benutzer sollte darauf achten, die geräte- spezifischen Treiber auf seine Boot-Partition zu kopieren, das mit der Installationssoftware bequem ausgeführt werden kann. Alle wei- teren Partitionen können entweder mit dem mitgelieferten Programm Supra-Mount oder über den DOS- Befehl MOUNT eingebunden wer- den.

Anbieter: ESD - European Software Di- stributors Preis inkl. Prodrive 40S: 1700 Mark

Dsoo D100o 2000 [3000

er Trumpcard-Controller von IVS besteht aus einer Platine mit halber Einbaulänge. Mit einem 3%-Zoll-Laufwerk läßt sich der Controller zur Filecard für den Amiga 2000 aufrüsten. Auf der Pla- tine befindet sich neben den Steckbrücken zur Auswahl zwi- schen Kickstart 1.2 und 1.3 ein ge- sockeltes Autoboot-EPROM, mit dem direkt unter Fast-File-System gebootet und eine Macintosh-Par- tition (Amax-lIl-Emulator) ange- sprochen werden kann. Auch an den zusätzlichen Anschluß einer Wechselplatte (Syquest SQ555) wurde gedacht. Der Trumpcard-Controller arbei- tet intern mit 16 Bit Datenbreite, auf

eine eigene DMA (Direct Memory Access = direkter Speicherzu- griff) wurde verzichtet. Maximal können bis zu sieben SCSI- Einheiten angeschlossen werden. Die Einrichtung einer Macintosh-

TUN

elbst bei modernen Festplat-

ten treten immer wieder Stö- rungen auf und dabei gehen oft wichtige Daten verloren. So ist es unumgänglich, von Zeit zu Zeit ein Backup der wichtigen Daten zu machen. Wer das Diskettenjon- glieren scheut, für den bietet Al- comp den SCSI-Tape-Streamer. Das Gerät (Teac, Modell 2ST) hat die Größe eines 5'\-Zoll-Laufwerks und läßt sich im Amiga 2000 im Schacht unter den 3'-Zoll-Disket- tenlaufwerken einbauen. Für den Amiga 500/1000 wird eine Version mit Gehäuse, Netzteil und SCSI- Interface angeboten. Nähere An- gaben zu dem Interface finden Sie im Kapitel Festplatten unter dem

AMIGA-HARDWAREKATALOG

TEL.

Titel »Alcomp SCSI«. Gespeichert werden die Daten auf einer 60- MByte-Kassette von Teac CT-600H (Preis ca. 40 Mark), die sich in Form und Größe kaum von einer normalen Musikkassette unter-

Partition wird durch die mitgeliefer- te Diskette »Disk Manager Macin- tosh« von Ontrack ermöglicht. IVS hat diese Disk geändert, damit ein Amiga-seitiger Controller ange- sprochen werden kann. Die Ein- richtung einer Macintosh-Partition ist durch die grafische Benutzer- führung denkbar einfach gemacht. In Zusammenarbeit mit einer 68030-Turbokarte von Commodo- re arbeitet das System schneller als ein Macintosh Il.

Für das Einrichten einer Amiga- Partition stehen diverse Hilfspro- gramme zur Verfügung. Auch die- se Software ist leicht zu bedienen und stellt selbst für Ungeübte kein Problem dar.

7 l7

scheidet. In formatiertem Zustand kann diese Kassette ca. 52 MByte an Daten aufzeichnen. Wie bei ei- ner Festplatte, wird auch das Bandlaufwerk über ein 50poliges Kabel am Interface angeschlos- sen, die ID-Nummer wird am Streamer selbst angewählt. Im Lie- ferumfang befinden sich Program- me, die die Installation, verschie- dene Tests und das Betreiben des Gerätes ermöglichen bzw. unter- stützen. Die Software ist leichtver- ständlich gestaltet und kann fast ausschließlich durch die Maus be- dient werden. Dabei ist wählbar, von welchem Gerät bzw. welcher Partition ein Backup erstellt wird, ob das Band gelöscht (Dauer ca.

Wird von einer Diskette geboo- tet, bindet sich der Controller erst auf besonderen Wunsch ins Sy- stem ein. Das bietet einen Schutz gegen Viren.

Ein Leistungsmerkmal ist, daß mehrere Controller in verschiede- nen Computern über Netz aufeine Festplatte zugreifen können.

Mit einer Quantum-Prodrive 40S-Festplatte erreicht der Trump- card-Controller eine Übertra- gungsrate von ca. 700 KByte/s (ge- messen mit »Diskperf«). Mit einer 68030-Karte lassen sich höhere Werte erreichen.

Anbieter: HS&Y und DSP Preis (ohne Festplatte): 500 Mark

hi El] hi ul) hi 2000 |_13000

Minuten) oder ob ein Streamer- Directory-Eintrag gelesen oder ge- schrieben werden soll. Es lassen sich nur komplette Partitionen ei- nes unter Amiga-DOS verfügbaren Devices, z.B. »dh0:« lesen und be- schreiben. Die Auswahl einzelner Directories oder Dateien von der Festplatte ist nicht möglich.

Das Sichern einer 47-MByte- Partition dauert rund 10 Minuten. Wenn die Bandkapazität nicht aus- reicht, wird man aufgefordert, eine neue Kassette zur Fortsetzung der Aufzeichnung einzulegen.

Anbieter Alcomp Computerhardware Preis: 1600 Mark

if

RETTET

VORSTELLUNG

NE

er 150-MByte-Streamer von

BSC hat das Format eines 5/,-Zoll-Laufwerks und findet im Einbauschacht des Amiga 2000 unterhalb der 3'-Zoll-Disketten- laufwerke Platz. Er ist für den Ami- ga 500/1000 auch im externen Ge- häuse mit eigener Spannungsver- sorgung erhältlich sowie mit 60- bzw. 230-MByte-Kassetten.

Über ein 50poliges Kabel wird er mit dem Controller verbunden. Die Streamer-Software des Systems (ALF 2 oder ALF 3) enthält einen universell einsetzbaren Treiber »Alf.device«, an dessen Ausgang Kommandos in der SCSI-Norm vorliegen und der Schnittstelle für verschiedene Geräte zur Verfü-

a aH RR,

A uf dem Gebiet der magneti- schen Massenspeicher wird fieberhaft an neuen Entwicklun- gen gearbeitet, die Aufzeich- nungsdichte, Datensicherheit und Lebensdauer der Geräte erhöhen sollen. Ein vielversprechender Weg scheinen Systeme zu sein, die nach den Gesetzen des Physi- kers Bernoulli arbeiten.

Die Bernoulli-Box von Grenz Computersysteme hat die Größe eines 5),-Zoll-Diskettenlaufwerks und paßt bequem in den dafür vor- gesehenen Schacht im Amiga 2000. Die eigentlichen Datenträger (Cartridge) haben die Form einer 5/-Zoll-Diskette. Der Einbau ist auch für Ungeübte einfach und

CDX-650

eit einiger Zeit kursiert das

Zauberwort »Multimedia« in al- ler Munde: Videofilme, Program- me und Musik auf einem einzigen Medium eröffnen neue Perspekti- ven für die verschiedensten An- wendungen. Für Multimediaan- wender bietet Wallasch & Witte ein CD-ROM-Laufwerk an, das in den 5/,-Zoll-Slot des Amiga 2000 ein- gebaut werden kann. Für den Ami- ga 500 ist das CD-ROM-Laufwerk in einem Gehäuse erhältlich.

Wie das CDTV von Commodore liest das CDx-650 den Iso 9660/High-Sierra-Standard (Sony und Phillips Standard Mode 1 und 2). Die mittlere Zugriffszeit liegt bei 38 ms, die Übertragungsrate bei

28

ZUTEEEHE

gung stellt. Die mitgelieferte Alf- Software besteht aus zwei Disket- ten, eine für die Installation und ei- ne mit verschiedenen Hilfspro- grammen. Damit kann man das System bequem installieren, Test-

wird durch die beigelegte Doku- mentation gut erklärt. Der Ein- schaltvorgang und das Wechseln einer Cartridge ist ähnlich wie bei einer Wechselplatte. Man muß im- mer eine bestimmte Zeit warten,

150 KByte/s. Die CDs werden nicht direkt eingeschoben, sondern in eine Cartridge gelegt, die einem

Diskettengehäuse ähnelt. Damit wird die CD vor Staub und Schmutz geschützt.

AMIGA

und Diagnoseroutinen aufrufen und ein Backup der gewünschten Daten durchführen. Alle Parameter lassen sich per Mausklick einstel- len.

Die Durchführung eines Back- ups mit dem mitgelieferten Pro- gramm gestaltet sich genauso ein- fach wie die Installation. Es sind nur die Quelle und das Ziel des Da- tentransfers einzugeben. Quelle und Ziel dürfen beliebige Daten- speichermedien sein. Das Backup kann auch auf Diskettenlaufwerke gelenkt werden oder von solchen stammen. Die Beschreibung der vielfältigen Optionen wie Selektion der Daten und Art der Archivierung ist ausführlich.

7)

bis das Medium seine Endge- schwindigkeit erreicht bzw. abge- bremst hat. Im Zusammenspiel mit einer Festplatte kann man das Hauptprogramm auf die Festplatte und die zugehörigen Daten auf ei- ner Cartridge speichern. Damit sind nicht nur die Daten gesichert, sie sind auch transportabel gewor- den. Dabei geht das Arbeiten mit der Bernoulli-Box fast genauso schnell wie mit einer gewöhnli- chen Festplatte. Die Köpfe bedür- fen nur von Zeit zu Zeit einer Reini- gung, da die Box nicht hermetisch gegen Staub und Umwelteinflüsse abgeschirmt ist. Dafür gibt es ein spezielles Reinigungsset. Die Bernoulli-Box ist ideal für Anwen-

AMIGA 500

Audio-CDs können ebenfalls ab- gespielt werden, wobei auf dem Amiga über eine mitgelieferte Soft- ware ein CD-Player simuliert wird. Über die Audioausgänge kann der Amiga an die Stereoanlage ange- schlossen werden, um Audio-CDs und Spiele mit Digitalsound in Kon- zertqualität anzuhören.

Ähnlich einer Festplatte wird das CD-ROM-Laufwerk über einen SCSI-Controller angesprochen. Ältere Controller, die nicht über das Kommando »SCSI Direct« verfü- gen, werden nicht unterstützt. Über ein Installationsprogramm kann man das Laufwerk in das Sy- stem einbinden. Im Lieferumfang ist eine CD mit der Public-Domain-

Ksoo Kıooo 2000 13000

Ksoo Xıo0o 2000 13000

1000

Zum Sichern von 36 638 Blök- ken je 512 Byte (ca. 18 MByte) von einer SCSI-Platte (ALF 2 mit Quan- tum Prodrive 408) benötigt der ALF-Streamer 7 Minuten. Natür- lich kann auch von Disketten ein Backup gemacht werden. Die Transferrate liegt dabei bei etwa 19 KBytels. Die standardisierte Schnittstelle erlaubt es, den Strea- mer an verschiedene Controller anzuschließen, z.B. am A2091 oder A590 von Commodore. Vor- aussetzung für den Controller ist, daß er einen Commodore-kompati- blen Boot-Block verwendet.

Anbieter: BSC Büroautomation AG Preis: 2200 Mark

dungen, die viel Speicher benöti- gen. Auch bei den Übertragungs- raten braucht sich das Bernoulli- System von Grenz Computersyste- me nicht verstecken. Es erreichte mit einem GVP-Serie-Il-Controller 348 KByte/s beim Lesen und 250 KByte/s beim Speichern. Durch den Einsatz einer 68030-Turbokar- te erhöhen sich diese Werte auf 450 bzw. 333 KByte/s (gemessen mit »Diskperf«). Für den Amiga 500/1000 ist das System ebenfalls erhältlich.

Anbieter: Grenz Computersysteme 3800

Preis (inkl. Mark

GVP-Controller):

2000 3000

Serie »Fred Fish« (Nr. 1 bis 360) und etwa genauso viele weitere Public-Domain-Programme ande- rer Serien enthalten. Die Program- me sind nach Art der Anwendung sortiert, so daß man nicht nach ei- ner bestimmten Diskette suchen muß. Durch diese Struktur haben manche Schubladen bis zu acht Unterverzeichnisse. Es dauert Wo- chen, bis man die ganze CD er- gründet hat. Ab Frühjahr '91 sollen weitere CDs mit Spielen, aber auch mit professionellen Anwen- dungen auf den Markt kommen.

Anbieter: Wallasch & Witte GmbH Preis: ab 1500 Mark

AMIGA-HARDWAREKATALOG

FLICKER FIXER *neu *neu "neu neu* externer Flicker Fixer für alle Amiga Modelle ® Auflösung 1000 x 1000 bei 4096 Farben *@ kompatibel zu allen gängigen Genlocks ® ein- fach an den Video Port anstecken CL

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16MB autokonfig. 32 Bit Ram auf einer Platine. Als Steck- karte für den Amiga 2000, extern für Amiga 500 und ansteckbar an den $System- bus für den Amiga 1000. Komplettpreis

incl. 2MB Ram ° : 1499.-

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SONSTIGE LAUFWERKE

VORSTELLUNG

NE

A uf Sicherheit bedachte Fest- plattenbesitzer kommen nicht umhin, in regelmäßigen Abstän- den ein Backup ihrer Daten zu ma- chen. Um nicht mit einer Unmenge Disketten arbeiten zu müssen, bie- tet Kupke einen Tape Streamer an. Das Gerät ist mit einem Laufwerk von Teac ausgestattet undin einem Metallgehäuse untergebracht. Die Verbindung zur Festplatte erfolgt über ein ca. 50 cm kurzes Rundka- bel mit Sub-D-Stecker.

Der Tape Streamer besitzt eine SCSI-Schnittstelle und ist so an je- den SCSI-Controller anschließbar, der einen Commodore-kompati- blen Bootblock besitzt. Als Back- up-Medium werden spezielle Da-

TS

eim Erwerb eines SCSI-Con-

trollers für den Amiga ist ne- ben der Datentransferrate auch die komfortable Unterstützung beim Erstellen von Sicherheitskopien ei- ne Überlegung. Als Alternative zu zeitraubenden Diskettenoperatio- nen oder teuren Wechselplatten bietet GVP die Möglichkeit, an den SCSI-Controller Serie-II einen Streamer anzuschließen.

Es gibt verschiedene Band- und Laufwerksformate, die von der GVP Soft- und Hardware unter- stützt werden. Die Version 2.0 des Backup-Programms »Tapestore« arbeitet mit den neuen und alten GVP-SCSI-Controllern und der Version 3.7 der GVP-SCSI-Treiber-

IR an

ie Optical-Disk Maxtor von X-

Pert verwendet ein 5);-Zoll- Laufwerk mit TMO-Verfahren. Der SCSI-Controller ist von GVP (Mo- dell Impact A2000), die Treibersoft- ware wurde entsprechend ange- paßt. Als Cartridges kommen Pro- dukte von Sony, Maxell und 3M zum Einsatz. Auf diesen Datenträ- ger können im formatierten Zu- stand 288 MByte Daten und Pro- gramme pro Seite gespeichert werden. Interessant ist, daß das Laufwerk für die Verwendung von optischen Wechselplatten mit ei- ner Kapazität von 1024 Byte pro Sektor auf jeder Seite vorbereitet ist und somit eine Speicherkapazi- tät von 576 MByte pro Plattenseite

30

tenkassetten verwendet, die sich kaum von normalen Audiokasset- ten unterscheiden. Sie haben Ka- pazitäten von 60 und 100 MByte. Im Lieferumfang befindet sich die ein Backup-Pro-

Software,

software zusammen. Der SCSI-- Streamer wird mit Kassetten mit ei- ner Speicherkapazität von 150 MByte ausgeliefert.

Die Bedienung ist dank der grafi- schen Bedienoberfläche denkbar

zur Verfügung stellt. Zur Benut- zung der zweiten Seite müssen die Platten umgedreht werden, da das

Laufwerk nur eine einseitige Schreib-Lese-Einheit besitzt. Auf dem Amiga ist diese höhere Spei-

ZH,

den Beispiel-Mountlisten und verschie- dene Hilfsprogramme beinhaltet.

gramm, Streamer-Treiber,

Sie unterstützt die SCSI- Kommandos Sense (Status abfra- gen), Rewind (Band an den Anfang zurückspulen), Prewind (vorspu- len) und Inquiry (Herstellerken- nung abfragen). Das Backup-Pro- gramm kann von beliebigen Devi- ces sichern (z.B. ram:, dfO:, dhO:, ser: oder par:). Es erlaubt das Si- chern ganzer Festplatten, einzel- ner Verzeichnisse oder Dateien. Gesteuert wird das Programm über einen eigenen Bildschirm, al- le Aktionen erfolgen über die Maus. Die 29seitige deutsche Do- kumentation des Backup-Pro-

ZH.

einfach. Der Anwender kann die SCSI-Adresse des Bandlaufwerks einstellen und auswählen, ob Da- ten auf das Band gesichert oder vom Band auf Platte zurückge- spielt werden sollen.

Aus dem Inhaltsverzeichnis des Geräts, von dem gesichert werden soll, können die entsprechenden Dateien ausgewählt werden. Krite- rien sind dabei Erzeugungsdatum, Name, Größe und Archiv-Flag. Daran erkennt das System die Daten, die seit dem letzten Backup geändert wurden. Der Inhalt meh- rerer Festplattenpartitionen kann fortlaufend auf das Band gespielt werden. Man muß nur beachten, daß Verzeichnisse gleichen Na-

500

cherkapazität noch nicht nutzbar, da das Filing-System des Amiga- DOS momentan nur Sektorgrößen von 512 Byte unterstützt. Unter dem Betriebssystem 2.0 lassen sich dann 1024 Byte pro Sektor verarbeiten.

Die mittlere Zugriffszeit liegt beim Maxtor-Laufwerk bei 35 ms. Der SCSI-Controller Impact von GVP ist so modifiziert, daß die Trei- bersoftware die Optical-Disk opti- mal unterstützt. Dabei bleibt die Kompatibilität zu Fest- und -Wech- selplatten erhalten. Die Optical- Disk erreicht eine Übertragungsra- te von 300 KByte/s (Lesen) und 120 KByte/s (Schreiben). Ein Vorteil der Software liegt in der hohen Be-

Xsoo D1ooo 2000 [13000

Dsoo Do 2000 3000

1000

gramms ist ausführlich und erklärt die Funktionen der Software mit zahlreichen Abbildungen auf leicht verständliche Weise. Die Installation und der Betrieb des Streamers sind auf elf Seiten er- läutert.

Das Sichern von 1380 Dateien (ca. 19 MByte) nimmt ca. 10 min und das Zurückholen (restore) ca. 12 min in Anspruch (mit Golem- SCSI-Controller, Quantum Prodri- ve 408). Im Zusammenspiel mit ei- ner 68030-Turbokarte verkürzen sich die Werte auf 8 bzw. 9 min.

Anbieter: Kupke Computertechnik Preis (60 MByte): 1000 Mark

mens von verschiedenen Partitio- nen beim Zurückspielen nicht un- terschieden werden.

Das Sichern oder Zurückspielen selbst nimmt verhältnismäßig we- nig Zeit in Anspruch: etwa 20 s/MByte Daten auf der Festplatte beim Speichern einzelner Dateien und Unterverzeichnisse und etwa 15 s/MByte Daten beim Speichern eines gesamten Abbilds des Fest- platteninhalts. Die Zeit für das Er- stellen des Inhaltsverzeichnisses liegt bei ca. 60 Einträgen pro Se- kunde.

Anbieter: DTM Werbung und EDV GmbH Preis: 2000 Mark

Fl] 3000

dienerfreundlichkeit. Optische Wechselplatten können so einfach wie Disketten gehandhabt werden. Die Software erkennt unformatier- te Cartridges und meldet sie dem Benutzer durch das entsprechen- de Icon auf der Workbench. Es können alle üblichen Befehle der Workbench zum Formatieren ein- gesetzt werden. Man kann die Optical-Disk sowohl als Hinter- grundspeicher oder auch als di- rekten Massenspeicher einsetzen, da ihre Geschwindigkeit nicht viel langsamer ist als die von Fest- platten.

Anbieter: XPert Computerservice Preis: 10 000 Mark

AMIGA-HARDWAREKATALOG

eit einiger Zeit ist es möglich,

Daten von optischen Speicher- medien zu lesen und auch aufzu- zeichnen. Metra-Sound war einer der ersten Anbieter, der so ein Sy- stem nach dem TMO-Verfahren (thermomagnetooptisch) für den Amiga vorstellt. Als Laufwerk kommt ein zu Sony-Geräten auf- zeichnungskompatibles Gerät von Ricoh zum Einsatz, mittlere Zu- griffszeit ca. 67 ms.

Die OD-600 hat eine SCSI- Schnittstelle und unterstützt das volle CCS (Common Command Set). Als Datenträger können Cart- ridges von Sony, Maxell und 3M verwendet werden. Da das magnet- optische Laufwerk nur über einen

ER NETZ

VP bietet für Anwender, die

große Datenmengen verwal- ten müssen, die Wechselplatte »Ricoh RH5500« an, die an den SCSI-Controller Serie-II ange- schlossen wird. Im Amiga 2000 wird die Wechselplatte in den 5'/;- Zoll-Laufwerksschacht eingebaut. Für den Amiga 500 ist ein externes Gehäuse erhältlich.

Die zum Controller neu ent- wickelte Treibersoftware GVPSCSI ‚device, Version 3.7, unterstützt das Austauschen von Cartridges so- wohl unter Kickstart 1.2, 1.3 als auch unter Kickstart 2.0. Die Soft- ware erkennt automatisch das Ent- nehmen und Einlegen der Daten- träger. Nach dem Wechsel einer

SYQUEST SQ 555

W echselfestplatten bieten zwei interessante Vorteile gegenüber den schnelleren Fest- platten. Zum einen ist der Spei- cherplatz nahezu unbegrenzt: Ist eine Cartridge voll, wechselt man auf die nächste. Zum anderen kön- nen Wechselplatten ideal als Backup-Medium eingesetzt wer- den. Viele Festplattenanbieter wie GVP, ICD, Supra und BSC ergän- zen ihr Hard-disk-System um die Wechselplatte Syquest SQ555 (mittlere Zugriffszeit 25 ms). Sie besitzt ein SCSl-Interface und kann 44 MByte pro Cartridge spei- chern. Da sie in kompakter Bau- weise als 5Y,-Zoll-Komponente ge- fertigt ist, kann sie in den 5'/-Zoll-

AMIGA-HARDWAREKATALOG

Schreib-Lese-Kopf verfügt, ist je- weils nur eine Plattenoberfläche im Zugriff. Dabei erfolgt die Auf- zeichnung auf 18 751 Spuren mit 31 Sektoren zu 512 Byte (bedingt durch das File-System des Amiga).

Cartridge erscheint auf der Work- bench das Symbol des neu einge- legten Mediums. Einzige Voraus- setzung dabei ist, daß beide Da- tenträger in derselben Form instal- liert wurden. Die Disconnect- bzw.

Schacht auf der Vorderseite des Amiga 2000 eingebaut werden. Für den Amiga 500/1000 gibt es das System in einem Gehäuse mit integriertem Netzteil.

Jeder SCSI-Controller kann ein- gesetzt werden, dessen Treiber für den Betrieb einer Festplatte aus- gelegt ist (z.B. automatisches Er-

AMIGA 500

Damit erhält man pro Plattenseite 297 MByte formatiert, also insge- samt 594 MByte. Das entspricht in etwa einer kleinen Bibliothek. Die garantierte Langzeitstabilität der Aufzeichnung beträgt zehn Jahre. Das Laufwerk wird komplett mit Netzteil in ein Gehäuse eingebaut und über ein Kabel mit einem SCSI-Controller verbunden. Es un- terstützt den Anschluß weiterer SCSI-Einheiten. Metra-Sound lie- fert die OD-600 mit einem Commo- dore-A2090A-Controller.

Die Bedienung ist denkbar ein- fach und im mitgelieferten Hand- buch ausreichend erklärt. Der Boot-Vorgang kann unter Kickstart 1.3 von der optischen Disk erfol-

LH,

Reconnect-Fähigkeit erlaubt eine bessere Auslastung des SCSI- Busses. Während z.B. das Band- laufwerk eine Kassette zurück- spult, kann mit der am selben Bus angeschlossenen Wechselplatte gearbeitet werden.

Das Installieren eines SCSI-Ge- räts am GVP-Controller bereitet keine Schwierigkeit undkann auch vom Laien ohne Mühe durchge- führt werden. Die mitgelieferte In- stallationssoftware ist übersicht- lich und verständlich aufgebaut. Spezielle Einstellungen (z.B. phy- sikalisches Layout, Partitionierung usw.) werden in einem von Com- modore genormten Format auf ei- nem speziellen Datenblock der

ll

kennen eines Cartridge-Wechsels usw.). Mit der Wechselplatte las- sen sich Übertragungsraten von ca. 500 KByte/s beim Lesen und rund 300 KByte/s beim Schreiben erzielen. Das ist vergleichbar mit den durchschnittlichen Werten bei SCSI-Festplatten. Des weiteren enthält die Wechselplatte einen 8 KByte großen Datenpuffer.

Die Plattenkassette SQ400 von Syquest besitzt eine Kapazität von 44 MByte, ist ca. zwei Zentimeter dick und hat das Format einer 5,-Zoll-Diskette. Die Anlaufzeit nach dem Wechseln einer Kasset- te liegt unter 20 Sekunden. Durch eine spezielle Oberflächenbe- schichtung soll laut Hersteller ein

1000

2000 3000

gen. Jedoch unterstützt der A2090A nicht das automatische Partitionieren. Es muß zu jeder Partition ein Eintrag in der Mount- list existieren und über den MOUNT-Befehl ins System einge- bunden werden. Da die Zugriffs- zeit erheblich unter der moderner Festplatten liegt (ca. 11 ms), emp- fiehlt sich, die OD-600 zusammen mit einer Festplatte zu betreiben. Mit der OD-600 wird eine Daten- übertragungsrate von 250 KByte/s beim Lesen und 100 KByte/s beim Schreiben erzielt (gemessen mit »Diskperf«).

Anbieter: Metra Sound Preis: 10 000 Mark

En) D1000 2000 [3000

Cartridge gespeichert. So ist es möglich, mit der Software von GVP SCSI-Geräte am A2091-Controller von Commodore zu installieren. Der umgekehrte Weg, mit Commo- dore-Software Geräte am GVP- SCSI-Controller einzurichten, ist ebenfalls möglich.

Bei der Messung der Transferra- ten mit »Diskperf« ergeben sich fol- gende Werte: 391 KByte/s beim Le- sen und 372 KByte/s beim Schrei- ben. Mit einer 68030-Turbokarte erhöhten sich diese Werte auf 427 KByte/s bzw. 372 KBytels.

Anbieter: DTM Werbung und EDV GmbH Preis: 3000 Mark

Ksoo Krooo Kzooo 3000

Head-Crash fast unmöglich sein. Eine automatische Fehlerkorrek- tur mit Lese- und Schreibwieder- holung gewährleistet einen stö- rungsfreien Betrieb über viele Jah- re. Tritt dennoch eine Fehlfunktion ein, stoppt die Wechselplatte so- fort und die bereits geschriebenen Daten bleiben erhalten.

Die Cartridge kann über einen Schalter schreibgeschützt wer- den. Beim Ausfall des Laufwerks sind die Daten nicht wie bei einer Festplatte verloren, denn die Cart- ridge mit den Daten kann immer entnommen werden.

Anbieter: gut sortierter Fachhandel Preis: 3000 Mark

31

GRUNDLAGEN

SPEICHERERWEITERUNGEN

RAM: Klein, aber wichtig

SPEICHERGIGANTEN

in Computer besteht schon seit dem ersten Modell (Zu-

se Z3 von Conrad Zuse) aus "|

drei Hauptkomponenten, der zentralen Verarbeitungsein- heit (CPU), den Peripheriebaustei- nen (l/O) und dem Speicher. Ob- wohl die Aufgabe eines Speichers relativ einfach ist (er hat lediglich Daten zu speichern), ist sie doch mit die wichtigste im ganzen Com- puter. Nicht umsonst unternehmen viele Firmen immense Anstren- gungen, um immer größere Spei- cherkapazitäten mit immer kleine- ren ICs zu erreichen.

Betrachten wir zunächst den grundsätzlichen Aufbau von Speicher-ICs. Man unterscheidet im Computer zwei Speichertypen, den Arbeits- und den Hintergrund- speicher. Im Arbeitsspeicher befin- den sich während des Computer- betriebs Daten und Programme. Leider verlieren diese Speicher- typen bis auf wenige Ausnahmen ihren Inhalt, wenn der Computer abgeschaltet wird. Damit die Da- ten trotzdem nicht verlorengehen, wird alles auf den Hintergrund- speicher geschrieben, der die In- formationen quasi aufbewahrt. Be- kanntester Vertreter dieser Gat- tung von Massenspeichern ist die Festplatte (siehe Seite 12).

Als Arbeitsspeicher setzt man heute fast ausschließlich Halblei- terspeicher ein. Dabei unterschei- det man zwischen Schreib-Lese- Speichern und Festwertspeichern. Die Tabelle »Speicherbezeichnun- gen« verdeutlicht dies.

Einen Speicherbaustein kann man sich als schwarzen Kasten vorstellen, in den Daten-, Adreß-, Steuer- und Versorgungsleitungen hineinführen. Über die Datenlei- tungen werden Bits in den Spei- cher geschrieben, eingelesen und ausgelesen. Dabei wird der Ort, an dem die Daten im Baustein abge- legt werden, über die Adreßleitun- gen bestimmt.

Daten- und Adreßleitungen sind in einer Matrix verschaltet. Sie be- steht aus Zeilen und Spalten. Man kann jeden Ort in der Matrix gleich- zeitig ansprechen. Deshalb die Bezeichnung »Speicher mit wahl- freiem Zugriff« (engl. Random Access Memory = RAM). Dassel- be gilt für Festwertspeicher. Die Namensgebung ist leider etwas verwirrend.

nn

Speicher-ICsssind klein und unauffällig. Es werden Mil- liardenbeträge investiert, um leistungsfähigerere RAM-Chips zu bauen. Wie funktionieren sie und wo werden sie eingebaut? Was ist zu beachten?

Jeder Halbleiterspeicher funk- tioniert nach diesem Matrixprinzip, nur die Art und Weise, wie die Ver- bindungen erzeugt werden, diffe- riert. Die Datenbreite des Spei- cherbausteins in Bit wird durch sei- ne interne Organisation bestimmt. Die Steuerleitungen bestimmen den Zugriff auf den Baustein (Chip- Select = Baustein wird angespro- chen, Read/Write = lesend oder schreibend). VCC und GND sind Versorgungsleitungen.

Bei den Festwertspeichern, die auch nach dem Abschalten der Versorgungsspannung ihren In- halt behalten, werden die informa- tionstragenden Verbindungen ent- weder bei der Herstellung oder durch spezielle Programmiergerä- te erzeugt.

Masken-ROM und PROM: An den entsprechenden Stellen er- zeugen Kurzschlüsse die Verbin- dungen in der Matrix. Beim ROM werden sie während der Herstel- lung angelegt. Ein solches ROM befindet sich auch im Amiga.

EEPROM und FEPROM: Das sind zwar Festwertspeicher, sie können aber im Gegensatz zum PROM gelöscht und erneut pro- grammiert werden. Die Verbindun- gen in der Matrix werden über Transistoren geschaltet. Das sind elektronische Komponenten, die in diesem Fall wie Schalter arbeiten. Dabei legt ein Steueranschluß fest, ob sie leiten (schalten) oder nicht. Die dazu nötige Schaltspan- nung wird beim Programmieren des Bausteins in einem besonde- ren Bereich des Transistors durch Ladungen injiziert und bleibt dort über viele Jahre hinweg erhalten. Bei EPROMs kann man diese Ladungen mit UV-Licht, bei EEPROMs und FEPROMs über Programmierspannungen an be- stimmten Pins wieder löschen.

SRAM und DRAM: Bei den flüchtigen Speichertypen SRAM bzw. DRAM stellen Flipflops bzw. Transistorschalter die Verbindun- gen in der Matrix her. Geschaltet werden diese Elemente ebenfalls

FACHBEGRIFFE

DIP (Dual In line Package) ist die bekannteste Gehäuseform. Es wird oft auch als DIL-Gehäuse (Dual In Line) bezeichnet. Im Amiga 500 sind alle ICs bis auf den Agnus-Chip in dieser Bauart ausgeführt.

Refresh Man unterscheidet verschiedene Methoden:

= Burst Refresh: Der gesamte Speicher wird alle 4 ms aufgefrischt und kann wäh- rend dieser Zeit nicht angesprochen werden.

- Distributed Refresh: Es werden jeweils einzelne Bereiche des Speichers’»auf- gefrischt«,

- Automatic Refresh: Durch den elektronischen Aufbau der eigentlichen Spei- cherzelle wird erreicht, daß sie auch über einen Lesezugriff erneut aufgefrischt wird. Auf Teile des Arbeitsspeichers greift man zyklisch zu (z.B. Videospeicher) und kann sich dort eine besondere Refresh-Schaltung sparen.

SMD (Surface Mounted Device) sind extrem platzsparend. Sie werden direkt auf die Platine (ohne Löcher für die Pins) gelötet und ermöglichen eine hohe Bautei- ledichte. Platinen kann man mit diesen Bauelementen beidseitig bestücken. SIP und SIMM (Single Inline Package und Single Inline Memory Module) sind keine Gehäuseformen im eigentlichen Sinn. Hier werden SMD-Speicher-ICs auf schmale Platinenstreifen gelötet. Die Platinen sind mit Pins (bei SIP) oder Kon- taktflächen (SIMM) versehen. Anstatt der Bezeichnung SIMM wird auch der Be- griff SIM (Single Inline Memory) verwendet. Die liegen nicht auf der Platine, son- dern stehen senkrecht dazu. Dadurch kann man eine wesentlich höhere Packungsdichte erreichen.

ZIP (Zig Zag Inline Package) werden stehend montiert. Im Amiga-Bereich ist die- se Gehäuseform vor allem bei Turbokarten, im Amiga 3000 und bei Festplatten- controllern mit integrierter Speichererweiterung zu finden.

Zugriffszeit: Die Zeit, die vergeht bis Daten aus dem RAM gelesen bzw. ge- schrieben werden können.

durch eine evtl. vorhandene La- dung.

Flipflops sind elektronische Schaltkreise, die zwei Zustände am Ausgang kennen, die binäre Eins und die binäre Null. Durch ein entsprechendes Eingangssignal kann der Ausgang in den anderen Zustand gebracht werden. Der

Ausgangszustand am Flipflop bleibt solange erhalten, wie die Versorgungsspannung anliegt.

SRAMs brauchen im Ruhezustand extrem wenig Strom. Von Ruhezu- stand spricht man, wenn auf den Baustein weder schreibend noch lesend zugegriffen wird. Flipflops benötigen viel Chipfläche.

it mehr RAM in die Zukunft

Bei DRAMSs besteht die eigentli- che Speicherzelle nur aus einem Transistor, der einen Kondensator ansteuert. Ein Kondensator ist mit einer Batterie vergleichbar. Sie ha- ben den Nachteil, daß sie sich mit der Zeit durch Leckströme entla- den. Deshalb müssen die gelade- nen Kondensatoren immer wieder aufgefrischt werden. Diesen Vor- gang nennt man »Refresh« (siehe Fachbegriffe). DRAMs benötigen selbst im Ruhezustand ca. 1000 mal mehr an Leistung als SRAMs, aber diesen Nachteil gleichen die dynamischen RAMs durch den ge- ringen Platzbedarf ihrer Speicher- zellen aus. DRAMs sind wegen ih- rer großen Kapazitäten und ihrer wesentlich billigeren Herstellung der am meisten eingesetzte Spei- chertyp.

SRAMsS setzt man meist da ein, wo Daten nach dem Ausschalten eines Gerätes zwischengespei- chert werden sollen. So beim Ta- schenrechner, Synthesizer oder der Echtzeituhr im Amiga. Ein klei- ner Akku liefert nach dem Aus- schalten die benötigte Leistung.

Bei der Entwicklung des Amigas wurde ein sehr genaues Timing er- arbeitet, das den Zugriff von Pro- zessor, Peripherie und DMA auf den Speicher regelt. Da in einem Computersystem der Bildaufbau zur Ausgabe auf dem Monitor Vor-

AMITA-HARNWANEKATAINN.

IERNTIEEWER

rang hat und dieser Vorgang perio- disch wiederkehrt, ist die Grund- lage für das zeitliche Zusammen- spiel eine Rasterzeile. Das ist die Zeit für den Aufbau einer Bild- schirmzeile. Sie dauert 63,5 „s (Mi- krosekunden), was 227,5 Bus- bzw. Speicherzyklen entspricht. Einige dieser Zyklen werden nach einem genau festgelegten Plan für den Refresh des DRAMs verwendet.

In den Amiga-Modellen 500, 1000 und 2000 ist serienmäßig ein 68000-Prozessor von Motorolaein- gebaut. Er kann aufgrund seines 24 Bit breiten Adreßbusses 16 MByte Speicher adressieren. Das Kickstart-ROM, die Register der Custom- und Peripherie-ICs und alle Erweiterungskarten liegen in diesem Adreßbereich. Sie werden wie Speicher angesprochen. Da- durch stehen einige Teile der 16 MByte nicht für den Speicherbe- reich zur Verfügung.

Der für den RAM freie Bereich kann beim Amiga 500 und 2000 9 MByte und beim Amiga 1000 85 MByte groß sein. Außerdem wird der Speicher in Chip- und Fast-Memory aufgeteilt. Auf das Chip-Memory haben auch die Custom-ICs »Agnus«, »Denise« und »Paula« Zugriffsberechtigung, ohne dabei die Hilfe der CPU zu benötigen. Wenn der Prozessor zeitgleich mit den Custom-Chips auf diesen Speicherbereich zu- greifen will, muß er warten. Über das Fast-Memory verfügt er allei- ne, weshalb er hier schneller arbei- ten kann.

Die Speichererweiterungen im Memory-Slot des Amiga 500 oder in einem Steckplatz beim Amiga 2000 nehmen dabei eine Sonder- stellung ein. Einerseits haben die Custom-ICs keinen Zugriff auf die- sen Speicherbereich, andererseits wird der Prozessor bei Zugriffen auf diesen RAM-Bereich abge- bremst. Sie kombiniert die Nach- teile von Chip- und Fast-Memory,

NER TEFAL

ohne deren Vorteile zu überneh- men. Grund dafür ist der einfache Aufbau der Erweiterungen und da- mit ihre preiswerte Herstellung. m Für den Amiga 500 sah Com- modore zum Speicherausbau den Memory-Schacht an der Gehäu- seunterseite vor. Von Fremdher- stellern wurde das Prinzip verfei- nert oder durch neue Lösungen er- setzt. Speichererweiterungen für den Amiga 500 lassen sich daher in verschiedene Kategorien eintei- len: - Externe Speichererweiterungen werden an den Expansion-Port (links am Amiga 500) angesteckt. Sie sind mit bis zu 8 MByte RAM erhältlich. Der Vorteil dieses Kon- zepts ist die einfache Installation (anstecken und einschalten). Daß durch das notwendige Gehäuse der Amiga 500 verbreitert wird, ist nicht nach jedermanns Ge- schmack. Einige Festplattencon- troller bieten als Option eine einge- baute Speichererweiterung. Wie alle externen RAM-Erweiterungen sind sie nur als Fast-RAM an- sprechbar und besitzen keine Uhr. Interne Speicherkarten für den Memory-Slot sind als Chip-RAM ansprechbar. Es werden mehrere Variationen mit und ohne batterie- bzw. akkugepuffertem Uhrenchip angeboten: - 512-KByte-Standardkarten sind die preiswerteste Möglichkeit, den Amiga 500 aufzurüsten. -1 MByte, stufenweise in 512- KByte-Schritten ausbaubar. Insge- samt stehen dann 1,5 MByte Spei- cher zur Verfügung.

EEE ERTL EEE TEE NEE TEEETEETTEED TEE TEEN EEE CHEN STEHE

- 2,0-MByte-RAM-Karten mit Fat Agnus, stufenweise erweiterbar.

- 2,5 MByte Erweiterungen mit Big Agnus. Man kann sie stufenweise aufrüsten.

- 6,0 MByte, stufenweise bestück- bar (in der Regel in 512-KByte- Schritten).

- Modulare Erweiterungen bieten die Möglichkeit, vorhandene 512-KByte-Standardkarten weiter- zuverwenden. Diese werden ein- fach hinter das Modul gesteckt. Modulare Erweiterungen sind zur Zeit als 2-MByte-Karten erhältlich (2,5 MByte mit Standardkarte und Big Agnus).

Alle RAM-Karten für den Memory-Schacht mit mehr als 512-KByte-Speicher benötigen ein Adapter, der im Sockel des Gary- Chips installiert wird. Dafür muß der Amiga geöffnet werden (Ach- tung Garantieverlust). Jenach Pro- dukt ist bei 1 MByte Chip-Memory zusätzlich ein Prozessor- bzw. Agnus-Adapter oder eine Lötver- bindung notwendig.

Viele Produkte werden in den Amiga 500 eingebaut (z.B. Kick- startumschaltung, Turbokarten und ähnliches). Sie finden Platz in den Sockeln bestimmter ICs (CPU, Gary, Denise, Kickstart-ROM usw.). Man sollte also mit der Art, Anzahl und Größe eingebauter Platinen vorsichtig umgehen, da es sonst schnell zu Platzproble- men kommt.

I Der Amiga 1000 bietet ebenfalls verschiedene Ausbaumöglichkei- ten:

- Interne Erweiterungen für den

INFORMATIONSEINHEITEN

Bit kleinste Informationseinheit im Computer Byte 8 Bit ergeben 1 Byte

KByte 1024 Byte

MByte 1024 KByte

GByte 1024 MByte

RAM Random Access Memory Speicher mit wahlfreiem Zugriff

ROM Read Only Memory Nur-Lese-Speicher

PROM Programmable ROM bei der Herstellung programmiertes ROM

EPROM Electrically Programmable ROM elektrisch programmierbar, mit UV-Licht löschbar

OTP One Time Programmable EPROM einmal elektrisch programmierbar, Plastikgehäuse ohne Sichtfenster, preiswerter als EPROM

EEPROM Electrically Erasable Programmable ROM byteweise elektrisch programmierbar und elektrisch löschbar

FEPROM Flash Erasable PROM byteweise elektrisch programmierbar, elektrisch kann nur der gesamte Speicherinhalt gelöscht werden

SRAM Static RAM statisches RAM

DRAM Dynamic RAM dynamisches RAM

AMIGA-HARDWAREKATALOG

Prozessorsockel werden mit bis zu 8 MByte Speicher angeboten. Sie sind aber nur als Fast-RAM an- sprechbar.

= Interne Steckkarten für den Memory-Schacht an der Frontseite erweitern den Speicher um maxi- mal 256 KByte.

-Mit externen Karten für den Expansion-Port (rechte Gehäuse- seite) sind bis zu 8 MByte zusätzli- cher Speicher möglich.

m Für den Amiga 2000 gibt es nur interne RAM-Karten für die Steck- plätze (Slots) oder Festplattencon- troller mit integrierter Speicherer- weiterung. Der Amiga 2000 (B) ver- fügt serienmäßig über 1 MByte RAM auf der Hauptplatine. Ab Pla- tinenversion 6.0 ist der Big Agnus eingebaut (1 MByte Chip-RAM). Die Platinenrevision 4.4 besitzt ei- nen Fat Agnus und 512 KByte Chip- sowie 512 KByte Fast-RAM. Beim Amiga 2000 spielt die Agnus- Version bei der Wahl der RAM- Karte keine Rolle, da alle Erweite- rungen nur als Fast-RAM an- sprechbar sind.

I Der Amiga 3000 ist serienmäßig mit 1 MByte Chip- und 1 MByte Fast-RAM bestückt. Das Chip- Memory kann durch Umstecken der Chips für das Fast-RAM auf 2 MByte ausgebaut werden. IC- Sockel für die Aufrüstung auf 16 MByte Fast-RAM (mit 4 MBit- Chips) sind auf der Mutterplatine bereits vorhanden. Mit 1-MBit- Chips sind 4 MByte Fast-RAM möglich. Der gesamte Speicher ist 32 Bit organisiert. Die Speicherer- weiterungen für den Amiga 2000 lassen sich auch im Amiga 3000 nutzen. Diese »langsamen« 16-Bit- Erweiterungen sind jedoch nicht zu empfehlen. Verschiedene Her- steller haben bereits 32-Bit-RAM- Karten angekündigt.

MM Turbokarten für den Amiga 500 und 2000 lassen sich mit 32-Bit- RAM ausstatten. Wer eine 68020/ 30-Karte besitzt, sollte auf 16-Bit- Erweiterungen (alle Steckkarten und Festplattencontroller mit RAM) verzichten und die Erweite- rungsmöglichkeit auf der Karte nutzen. Nur so kann man die volle Leistung der Turbokarte erreichen. m Bei allen Amiga-Modellen emp- fiehlt sich ein modulares Aufrüsten in Schritten von 512 KByte (Amiga 500/1000) bzw. 2 MByte (Amiga 2000). Es lassen sich so niedrige Speicherpreise leichter ausnut- zen. Wenn man die Karten selbst erweitert, sollte man versuchen, Speicher-ICs mit der gleichen Zu- griffszeit, internen Organisation (z.B 256K+4 Bit) und Refresh- Steuerung zu verwenden. Lassen Sie sich auf jeden Fall von einem Fachmann beraten.

33

AU RAM-ERWEITERUNGEN

VORSTELLUNG

D ie Speichererweiterung A502 von 3-State ist mit ihren 512 KByte RAM eine Standarderweite- rung für den Memory-Schacht an der Unterseite des Amiga 500. Die Karte benötigt nur ein Drittel des verfügbaren Platzes. Der Einbau kann ohne Garantieverlust erfol- gen, da der Computer nicht aufge- schraubt werden muß.

Die Erweiterung von 512 KByte wird durch vier DRAM-Bausteine vom Typ 44256 in DIP-Bauweise

LI 500

(DIP = Dual In line Package) reali- siert. Die Speicher-ICs sind in der Organisationsform 256 KBitx 4 - es handelt sich also um Megabit- Chips - aufgebaut und haben eine Zugriffszeit von 100 ns.

Neben den RAMs befindet sich nur noch das Uhren-IC auf der Pla- tine. Es ist über einen Akku gepuf- fert, so daß die Uhr nach dem Aus- schalten des Computers weiter- läuft. Mit einem Schalter (über ein ca. 30 cm langes Kabel mit der Pla-

AMIGA

000

an Kl]

tine verbunden) kann die Spei- chererweiterung stillgelegt wer- den. Sie ist dann für das System nicht mehr vorhanden; ein Ausbau istsomit nicht notwendig. Die Karte ist ordentlich aufgebaut und von guter Qualität. Die Platine ist mit Schutzlack überzogen, die ICs sind gesockelt.

Anbieter: 3-State Computertechnik GmbH Preis: 90 Mark inkl. 512 KByte RAM

1 mr. mE!)

34

ie CA 500.01 von Ralf Joch-

heim Computertuning gehört zur Gruppe der 512-KByte- Standarderweiterungen (autokon- figurierend und als Chip-RAM an- sprechbar) für den Amiga 500. Sie wird in den Memory-Schacht an der Unterseite eingebaut. Außer dem Entfernen der Schachtab- deckung sind keine weiteren Hard- wareeingriffe notwendig. Die Ga- rantie auf den Amiga bleibt also voll erhalten.

ie Golem 512 ist - der Name

deutet es bereits an - eine Speichererweiterung für den Ami- ga 500. Sie erweitert den Compu- ter um 512 KByte Chip- (Big Agnus 8372) oder Fast-RAM (Fat Agnus 8371) auf insgesamt 1 MByte Spei- cher.

Wie andere Erweiterungen die- ses Typs findet sie ihren Platz im Memory-Schacht an der Untersei- te des Computers. Da außer dem Öffnen/Schließen des Schacht-

D ie M501-S wird in Deutschland von Compustore vertrieben. Sie erweitert den Amiga 500 auf 1 MByte Gesamtspeicher. Die 512- KByte-Erweiterung ist autokonfi- gurierend und mit 16 Speicher- chips des Typs 51256 (Organisa- tion 256 KBit x 1) bestückt.

Die M501-$ ist mit einem batte- riegepufferten Uhrenbaustein aus- gestattet. So bleibt die Uhrzeit auch nach dem Ausschalten über längere Zeit gespeichert. Der Her-

Die Speichererweiterung besitzt eine akkugepufferte Uhr. Die Plati- ne ist mit vier dynamischen RAMs des Typs 514 256 mit einer Zugriffs- zeit von 100 ns bestückt. Der Spei- cher kann mit einem Jumper abge- schaltet werden. Dazu muß man jedoch den Schachtdeckel entfer- nen. An die Steckkontakte läßt sich aber auch ein externer Schalter (nicht im Lieferumfang) anschlie- ßen. Die deutsche Dokumenta- tion besteht aus einem DIN-A4-

AMIGA 500

deckels sowie dem Aufstecken der RAM-Karte keine weiteren Arbei- ten notwendig sind, bleibt ein evtl. noch vorhandener Garantiean- spruch auf den Amiga erhalten.

Die Golem 512 ist sauber verar- beitet: Alle ICs sind gesockelt, die Steckerleiste für den Erweite- rungsbus ist vergoldet, die Platine mit Schutzlack überzogen.

Ein Akku verhindert, daß der Uhren-Chip nach dem Ausschal- ten des Amiga die gespeicherte

AMIGA

steller Microbotics garantiert, daß die Lithiumbatterie mindestens drei Jahre hält.

Die Speichererweiterung läßt sich mit einem auf der Platine sit- zenden Schiebeschalter deakti- vieren. Da der Schalter nach dem Einbau nur schwer zugänglich ist, kann über zwei Steckkontakte eine externe Unterbrechung (Schalter und Kabel nicht im Lieferumfang) angeschlossen werden. Alle Spei- cher-ICs und der Uhrenchip sind

000 [2000

X El 7]

Blatt. Da der Einbau einfach ist, reicht das aus. Die Verarbeitung der Platine ist gut, die Speicher- ICs und der Uhrenchip sitzen auf Präzisionssockeln. Die Platine ist mit Schutzlack überzogen. Jochheim gibt zwölf Monate Ga- rantie.

Hersteller: Ralf Jochheim Computer Tuning Preis: 100 Mark inkl. 512 KByte RAM

Elı)ı)

Uhrzeit vergißt. Mit einem mitgelie- ferten und über ein ca. 30 cm lan- ges Kabel fest mit der Platine ver- bundenem Schalter läßt sich die Erweiterung deaktivieren.

Die beiliegende kurze deutsche Dokumentation erklärt die beim Einbau zu beachtenden Punkte. Kupke gewährt sechs Monate Ga- rantie auf die Golem 512.

Hersteller: Kupke Computertechnik Preis: 130 Mark inkl. 512 KByte RAM

[13000

gesockelt. Die Batterie sitzt eben- falls leicht austauschbar in einer Halterung. Die Platine ist mit Schutzlack überzogen, die Stek- kerleiste jedoch nur verzinnt.

Der Einbau der M501-S wird laut Compustore anhand einer deut- schen Dokumentation erläutert. Die Garantiezeit für die M501-S beträgt sechs Monate.

Anbieter: Compustore Preis: 150 Mark

AMIGA-HARDWAREKATALOG

SL RT AN TÄTR

K-Computer bietet mit dem Professional RAM-Board IIC eine 512-KByte-Erweiterung für den Memory-Schacht an der Un- terseite des Amiga 500 an. Die Kar- te wird einfach auf die dort vorhan- dene Steckerleiste geschoben. Weitere Eingriffe im Amiga sind überflüssig - Garantieanspruch. Die RAM-Karte nimmt ungefähr die Hälfte des Platzes im Erweite- rungsschacht ein. Datum und Uhr- zeit im Uhrenbaustein laufen nach

ie Protar 512 erweitert den

Amiga 500 um 512 KByte. Sie wird in den dafür vorgesehenen Einbauschacht an der Unterseite des Computers gesteckt. Weitere Arbeiten sind nicht notwendig, die Garantie für den Amiga bleibt er- halten.

Die Speichererweiterung ver- fügt über eine akkugepufferte Uhr, die die Zeit auch nach dem Aus- schalten nicht verliert. Übereinca. 30 cm langes Kabel ist ein Schalter

EAN

D ie Winner-RAM A500 ist eine 512-KByte-Speicherer- weiterung für den Amiga 500. Durch Verwendung von 1-MBit- Speicherchips konnte sie kompakt gehalten werden: Die Karte füllt den Erweiterungsschacht an der Unterseite des Computers nur zu einem Drittel aus.

Die im Uhren-IC gespeicherte Zeit bleibt dank eines Akkus auch nach dem Ausschalten des Com- puters erhalten. Ein überein ca. 30

AMIGA-HARDWAREKATALOG

ie A512-4 von Roßmöller könn-

te man auf den ersten Blick für eine 512-KByte-Standardspeicher- erweiterung halten. Sie nimmt nur ca. ein Drittel des Platzes im Erwei- terungsschacht an der Unterseite des Amiga 500 in Anspruch. Tat- sächlich erweitert sie den Compu- ter aber um maximal .2 MByte RAM. Möglich wird das durch Ein- satz von 4-MBit-RAMs des Typs 514400 (Organisation 1 MBit x 4) im ZIP-Gehäuse. Eine 512-KByte-

N IDEEN IE EEE ERTFERNERSTERFTEFEEE

7 Er)

dem Ausschalten des Computers weiter, da das IC akkugepuffert ist. Gegen versehentliches Löschen durch Programmabstürze oder ähnliche Widrigkeiten kann die Uhr mit einem Jumper schreibge- schützt werden. Der Akku läßt sich mit einer weiteren Steckbrücke ab- schalten.

Der Speicher der Karte kann durch einen Jumper oder einen mitgelieferten Schalter (Anschluß über ein ca. 30 cm langes Kabel

7

mit der Platine verbunden. Er er- möglicht das Abschalten der RAM- Karte und wird von außen zugäng- lich montiert. Dies ist auf zwei Ar- ten möglich: Entweder wird das Kabel an der Unterseite durch die Verschlußklappe oder an der rech- ten Gehäuseseite durch ein zu bohrendes Loch (Garantieverlust) geführt. Dabei kann man den Schalter fest mit dem Gehäuse verschrauben. Die Platine ist ein- wandfrei verarbeitet und in SMD-

9

cm langes Kabel fest mit der Plati- ne verbundener Schalter ermög- licht, die Speichererweiterung ab- zuschalten. Wird das Kabel zwi- schen den Schlitzen des Schacht- deckels nach außen geführt, sind keine weiteren Arbeiten am Amiga notwendig und die Garantie auf den Computer bleibt erhalten. Die Winner-RAM A500 ist sauber verarbeitet: Die Platine ist mit Schutzlack überzogen, die ICs sind gesockelt und die Kontak-

AMIGA 500

Ausbaustufe mit einem anderen RAM-Typ ist ebenfalls möglich.

Die Speichererweiterung besitzt eine akkugepufferte Uhr, die sich mit einem an der Platine ange- brachten Schalter schreibschüt- zen läßt. Das verhindert ein unbe- absichtigtes Zurück- oder Falsch- setzen bei unsauber programmier- ter Software oder bei Programm- abstürzen.

Die Erweiterung ist vollbestückt mit 2 MByte oder 512 KByte RAM

1000

1000

a]

über einen Steckkontakt) deakti- viert werden.

Das Professional RAM-Board IIC ist sauber verarbeitet, die Plati- ne mit Schutzlack überzogen und alle ICs gesockelt. Die Steckerlei- ste zum Amiga-Bus besitzt vergol- dete Kontakte.

Die deutsche Bedienungsanlei- tung beschreibt den Einbau.

Hersteller: HK-Computer Preis: 90 Mark inkl. 512 KByte RAM

Ks D1oo 12000 13000

Technik (Surface Mounted Devices

= oberfächenmontierte Bauteile) ausgeführt. Die Steckerleiste hat vergoldete Kontakte.

Die beiliegende deutsche Doku- mentation beschränkt sich auf ein DIN-A4-Blatt, das neben dem Ein- bau auch das Stellen der Uhr be- schreibt.

Hersteller: Protar Elektronik GmbH Preis: 130 Mark inkl. 512 KByte RAM

1 Eee")

te der Bussteckerleiste vergoldet. Die deutsche Dokumentation steht der Speichererweiterung in der Kompaktheit kaum nach. Sie be- steht aus einem schmalen Streifen Papier. Angesichts des einfachen Einbaus ist das aber akzeptabel. Vesalia gewährt auf die Winner- RAM 500 sechs Monate.

Anbieter: Vesalia Computer Preis: 100 Mark inkl. 512 KByte RAM

2000 |_13000

erhältlich. Sie ist autokonfigurie- rend und abschaltbar mit einem weiteren Schalter, der fest mit der Platine verlötet ist. Über eine Kon- taktleiste wird ein Gary-Adapter angeschlossen.

Alle ICs sind gesockelt, die Steckerleiste zum Amiga-Bus be- sitzt gedrehte Kontakte.

Hersteller: Roßmöller Handshake

GmbH Preis: 400 Mark inkl. 2 MByte RAM

35

a

VORSTELLUNG

D ie 4-MByte-Speichererweite- rung A504 von Alcomp wird im Amiga 500 nicht wie andere in den dafür vorgesehenen Schacht an der Computerunterseite einge- baut, sondern direkt im Amiga in- stalliert

Hierzu ist es notwendig, das Ge- häuse zu öffnen und das Ab- schirmblech unter der Plastikober- schale, das Störstrahlungen aus dem Rechner unterdrücken soll, zu entfernen. Beim Einbau geht die eventuell noch vorhandene Garantie für den Amiga verloren Danach wird die 68000er CPU ent- fernt, die Platine in den freien Sockel eingesetzt und dann der Mikroprozesser auf die Speicher-

RAM-ERWEITERUNGEN

erweiterung in eine dort vorhande- ne Fassung eingepaßt.

Da die Karte zwischen Prozes- sor und Systembus geschaltet ist, hat sie Zugriff auf alle Signale, die zu ihrem Betrieb erforderlich sind

RE RR)

Wegen der Größe der Platine kann es zu Platzproblemen mit anderen zusätzlichen internen Erweiterun- gen kommen. Als Beispiel seien hier nur Karten für umschaltbare Kickstart-Versionen genannt.

2000 3000

Die A505 kann in zwei Schritten zu jeweils 2 MByte aufinsgesamt 4 MByte Speicher aufgerüstet wer- den. Hierbei sorgt die entspre- chende Ansteuer- und Adreßlogik dafür, daß der Speicher beim Boo- ten erkannt und in das System als Fast-RAM eingebunden werden kann. Die Speichererweiterung wird mit dynamischen RAM- Bausteinen in 1-MBit-Technologie bestückt, die eine Zugriffszeit von höchstens 120 Nanosekunden ha- ben dürfen. Die Karte wird mit ei- ner knappen, aber ausreichenden Einbauanleitung geliefert

Hersteller: Alcomp Preis: 440 Mark ohne RAM

D ie interne Speichererweite- rung Adram 540 von ICD für den Amiga 500 stellt dem Anwen- der im Vollausbau bis zu 4,5 MByte Speicher zur Verfügung. Mit dem Erweiterungsmodul Adram 560D, das auf die Adram 540 aufgesteckt wird, sind bis zu 6 MByte zusätzli- ches internes RAM erreichbar.

Die Adram 540 ist in den 512- KByte-Schritten aufrüstbar. Be- stückt wird die Erweiterung mit 32 ICs des Typs 21014 (Organisation 256 KBit x 4)

Vom Amiga 500 werden 2,5 MByte Speicher automatisch er- kannt. Das restliche RAM muß mit einem Programm eingebunden werden

Im Gegensatz zu vielen anderen Erweiterungen kann die Adram 540 auch in der Ausbaustufe mit 512 KByte nur mit dem mitgeliefer-

ten Gary-Adapter betrieben wer- den. Der Amiga 500 muß also in je- dem Fall vollständig geöffnet wer- den, wodurch bei einem neuen

Computer die Garantie erlischt Das Flachbandkabel, das die Ver- bindung zwischen Gary-Adapter und RAM-Karte herstellt, besitzt eine Führungsnase. Dadurch kann es nicht verdreht montiert werden Positiv fällt auf, daß alle ICs bis auf die Widerstands-Arrays ge- sockelt sind. Die Verarbeitung der Platinen ist gut, die Expansion- Port-Buchse ist vergoldet. Die bei- den Adram-Karten können nicht abgeschaltet werden.

Hersteller: ICD

Preis: Adram 540, 520 Mark inkl. 2 MByte RAM

Adram 560D, 500 Mark inkl.

2 MByte RAM

A580 PLUS

D ie A580 Plus von 3-State er- weitert den Amiga 500 um ma- ximal 2 MByte. Dazu wird neben der RAM-Karte ein Gary- und ein CPU-Sockel verwendet. Der Vor- teil des CPU-Sockels ist, daß vom Anwender nicht wie bei vergleich- baren Produkten eine Lötverbin- dung zur Mutterplatine des Amiga hergestellt werden muß. Weitere Änderungen am Amiga, wie das Auftrennen von Lötaugen, Leiter- bahnen o.ä., sind ebenfalls nicht notwendig. Nachteil des Verfah- rens: Der Platz für Erweiterungen, die den CPU-Sockel als Steckplatz nutzen (Turbokarte, interne Fest- platten), ist u.U. zu knapp. Die Ver- bindung zwischen den einzelnen

36

Platinen erfolgt mit Kabeln, an denen verdrehsichere Stecker montiert sind

Die A580 Plus arbeitet nur mit der Big Agnus 8372. Es stehen dann 1 MByte Chip-RAM und 1,5

MByte Fast-Ram zur Verfügung. Für Besitzer eines älteren Amiga 500 mit Fat Agnus 8371 bietet 3-State eine Version unter dem Na- men A580 an (512 KByte Chip- und 1,8 MByte Fast-RAM).

Auf der Platine sitzt ein Uhren- chip, dessen Daten nach dem Aus- schalten des Computers durch ei- nen Akku vor dem Verlust ge- schützt werden. Über einen Schal- ter, der miteinem ca. 30 cm langen Kabel an die Erweiterung ange- schlossen ist, kann der zusätzliche Speicher deaktiviert werden.

Die Platine ist sauber verarbei- tet: Alle ICs inkl. der Uhr sitzen in Sockeln, die Platine ist mit Schutz- lack überzogen.

Hersteller: 3-State Computertechnik Preis: A580 400 Mark inkl. 2 MByte RAM

A580 Plus 450 Mark inkl. 2 MByte RAM

AMIGA-HARDWAREKATALOG

Er er

7)

X soo [11000 []2ooo [13000

D ie A2MB/500 wird in den Er- weiterungsschacht an der Un- terseite des Amiga 500 eingebaut. Sie erweitert den Computer um 2 MByte RAM, wenn eine Big Agnus eingebaut ist. Im Falle der älteren Fat Agnus stehen nur zusätzliche 1,8 MByte Speicher zur Verfügung Die Bestückung erfolgt von seiten des Herstellers mit 16 RAM-Chips des Typs 511 000 (Organisation 1 MBit x 1) mit 80 ns Zugriffszeit. Die Speichererweiterung ist au- tokonfigurierend, verfügt über eine akkugepufferte Uhr und läßt sich abschalten. Die A2MB/500 arbei- tet wie alle internen RAM-Karten für den Amiga über 1 MByte mit ei- nem Gary-Adapter. Der im Amiga

vorhandene Agnus-Typ wird über einen Jumper eingestellt

Zum Einbau der RAM-Erweite- rung muß der Amiga geöffnet und das Abschirmblech entfernt wer- den - Garantieverlust.

AS ET)

Die Verbindung von der Spei- cherkarte zum Gary-Adapter er- folgt über ein kurzes einadriges Kabel

Im Gegensatz zu vielen anderen Speichererweiterungen für den

Amiga 500 muß bei der A2MB/500 kein CPU-Adapter eingebaut wer- den. Der CPU-Sockel bleibt frei für weitere interne Erweiterungen wie dem Tornado-Board (68000 mit 14 MHz) von Roßmöller. Allerdings muß eine Lötverbindung zur Plati- ne des Amigas hergestellt werden. Alle ICs auf der Speicherplatine und dem Gary-Adapter sind ge- sockelt. Als Verbindung zum Amiga-Bus wird eine Steckerleiste mit gedrehten Präzisionskontak- ten verwendet. Es liegt eine deut- sche Dokumentation bei. Hersteller: Roßmöller GmbH Preis: 380 Mark inkl. 2 MByte RAM

Handshake

amsa soo 100 12000 [13000

it-dem Baseboard und der Zusatzplatine Xramboard von Expansion Systems wird der Amiga um maximal 6 MByte auf ins- gesamt 6,5 MByte Speicher erwei- tert. Die Grundplatine Baseboard alleine bringt 4 MByte RAM, wobei in 512-KByte-Schritten variabel be- stückt werden kann Bis zu einem Ausbau von 2 MBy- te (2,5 MByte Gesamtspeicher) ist die Erweiterung autokonfigurie- rend, d.h. der Speicher wird auto- matisch vom System erkannt Über 2,5 MByte Gesamtspeicher muß das zusätzliche RAM mit ei- nem mitgelieferten Programm ein- gebunden werden. Reichen 4 MByte RAM nicht, kann man durch

Aufsetzen des Xramboards noch- mals 2 MByte gewinnen

Zum Betrieb der RAM-Karte ist ein mitgelieferter Adapter in den

nl]

Sockel des Gary-Chips zu setzen Für ihn ist ein Sockel auf dem Adapter vorgesehen. Je nach Agnus-Typ und Speicherkonfigura-

AMIGA

tion sind auf der Adapterplatine mehrere Steckbrücken zu setzen Außerdem muß ein Kabel von der Gary-Platine zum Amiga-Board gezogen werden. Zusätzlich sind einige Jumper auf dem Board auf- zutrennen bzw. umzulöten. Die Karte kann nicht abgeschaltet wer- den. Je nach Agnus- und Kickstart- Version sind Abstriche beim Aus- bau hinzunehmen.

Der Uhrenchip auf der Platine ist batteriegepuffert

Anbieter: Pulsar

Preis: Baseboard 500 Mark inkl. 2 MByte RAM

Xramboard 220 Mark inkl. 512 KByte RAM

1 re)

röps & Hierl verfeinern das Konzept für Speichererweite- rungen mit ihren Produkten Eram- Mega und Mega-Modul. Die Basis bildet das Eram-Modul, eine voll- wertige 512-KByte-Speichererwei- terung. Sie besitzt eine akku- gepufferte Uhr und ist abschaltbar. Wer mit 1 MByte Gesamtspei- cher nicht zufrieden ist, kann mit dem Mega-Modul erweitern. Die Platine des Eram-Moduls wird ein- fach an das Mega-Modul ange- steckt und erhält von diesem alle Signale, wobei das Eram-Modul weiterhin aktiv ist. Für das Mega- Modul wird eine mitgelieferte Gary-Platine benötigt. Zum Einbau muß der Computer geöffnet wer-

AMIGA-HARDWAREKATALOG

den - Garantieverlust. Die Platinen sind sauber verarbeitet, alle ICs gesockelt. Die Verbindung zwi- schen der vergleichsweise großen

Gary-Platine und dem Mega-Mo- dul erfolgt über ein Flachbandka- bel mit Steckern, die sinnvollerwei- se nicht verdreht montiert werden

können. Der Einbau der Platinen wird in der deutschen Anleitung kurz, aber ausreichend beschrie- ben.

Durch die Modulbauweise kann der Käufer eine preisgünstige 512-KByte-Erweiterung erwerben, die sich später mit dem Mega- Modul erweitern und weiterver- wenden läßt. Laut Tröps & Hierl ar- beitet das Mega-Modul auch mit internen 512-KByte-Erweiterungen anderer Hersteller.

Hersteller: Troeps & Hierl

Preis: Eram Mega, 110 Mark inkl. 512 KByte RAM

Mega Modul, 200 Mark inkl. 512 KByte RAM

37

D ie Speichererweiterung Giga- tron 500 Plus bietet mehr Speicher als die ursprüngliche für den Erweiterungsschacht des Amiga 500 vorgesehenen 512-

KByte-Standarderweiterungen Die Karte läßt sich in den Stu- ten %, 1, 1% und 2 MByte aus- bauen

Von diesem Speicher sind mit der Fat Agnus 8371 1,8 MByte als Fast-Ram für das System zu ver- wenden - mit der Big Agnus 8372 und Kickstart 1.3 der volle Erweite- rungsspeicher, wobei 1 MByte Chip-RAM realisiert ist. Zusam- men mit den 512 KByte der Grund- ausstattung stehen bis zu 2,5 MBy- te Gesamtspeicher zur Verfügung

LE RT

RAM-ERWEITERUNGEN

VORSTELLUNG

7

Natürlich ist es mit dem schlich- ten Einsetzen der Platine nicht ge- tan. Zur vollständigen Installation sind einige Umbauarbeiten am Amiga 500 vorzunehmen, um den neuen Speicher dem System zu-

gänglich zu machen. Der Amiga muß geöffnet und das Abschirm- blech entfernt werden: Garantie- verlust. Dann wird der Custom- chip Gary entfernt und an seiner Stelle eine kleine Zwischenplatine

Ksoo D1o0o 12000 3000

eingesetzt. Der Gary wird dann auf den Adapter gesteckt.

Zusätzlich zur Speichererweite- rung ist eine akkugepufferte Uhr mit auf der Platine integriert

Erst ab der Ausbaustufe 1,5 MByte ist die Adapterplatine nötig, da sich die Speichererweiterung darunter (512 KByte bestückt) wie eine »normale« 512-KByte-Erwei- terung benimmt.

Die Platine ist sauber verarbei- tet. Im Lieferumfang sind eine deutsche Dokumentation und eine Diskette mit einem Testprogramm enthalten.

Hersteller: Gigatron OHG Preis: 200 Mark inkl. 512 KByte RAM

amıca soo 100 12000 Ü13000

IANRE

ie Bigram 25 von W.A.W. Elek-

tronik erweitert den Amiga500 intern um maximal 2,5 MByte auf 3 MByte Gesamtspeicher. Die Aufrü- stung kann in 512-KByte-Schritten erfolgen. Der Betrieb ist sowohl mit Fat Agnus als auch mit Big Agnus möglich. Auf der RAM-Karte befin- det sich außerdem eine batteriege- pufferte Uhr.

Bei Einsatz der Big Agnus ste- hen insgesamt 1 MByte Chip- und 1,8 MByte Fast-RAM zur Verfü- gung. Beim Einbau in einen Amiga 500 mit der älteren Fat Agnus 8371 reduziert sich das auf maximal 2,3 MByte Gesamtspeicher (512 KByte Chip- und 1,8 MByte Fast-RAM) Voraussetzung für die bisher ge-

UA)

nannten Ausbaustufen ist ein Ami- ga 500 mit Kickstart 1.3. Befindet sich jedoch ein Kickstart-ROM in der Version 1.2im Computer, ist die Ausbaustufe mit 1,5 MByte nicht möglich.

Die Speichererweiterung ist in jeder Ausbaustufe autokonfigurie- rend. Bei mehr als 1 MByte Ge- samtspeicher muß der mitgeliefer- te Gary-Adapter eingebaut und über ein Flachbandkabel mit der

AMIGA

Speicherkarte verbunden werden. Um mit der Big Agnus 8372 und 1 MByte Chip-RAM arbeiten zu können, ist eine Lötverbindung vom Gary-Adapter zur Amiga-Pla- tine nötig.

Alle ICs auf der Platine sind ge- sockelt, die Steckerleiste zum Amiga-Bus vergoldet. Die Leiter- platte ist mit Lack überzogen.

Die deutsche Bedienungsanlei- tung beschreibt sowohl den Ein- bau der Speichererweiterung als auch die notwendigen Anderun- gen auf der Amiga-Platine für den Betrieb mit der Big Agnus.

Hersteller: W.A.W. Elektronik GmbH Preis: 450 Mark inkl. 2,5 MByte RAM

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miga-500-Besitzer haben bei

Speichererweiterungen grund- sätzlich die Wahl zwischen Gerä- ten, die extern am Expansion-Port angeschlossen werden und sol- chen, die man in den Erweite- rungsschacht am Boden des Com- puters oder in den CPU-Sockel steckt. Die WizRAM 2.0 von Intelli- gen Memory gehört zur zweiten Gruppe.

Die RAM-Karte ist in verschiede- nen Ausbaustufen von Obis2 MBy- te erhältlich und in 512-KByte- Schritten aufrüstbar. Dazu werden Chips des Typs 514256 benötigt. Wer seinen Amiga 500 nur auf 1 MByte Gesamtspeicher erwei- tern möchte, kann dies ohne Ga-

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rantieverlust durch Einstecken der Karte in den Erweiterungsschacht durchführen.

Bei mehr als 1 MByte RAM muß das Gehäuse des Computers ge- öffnet und das Abschirmblech ent-

ferntwerden. Danach ist der mitge- lieferte Gary-Adapter einzubauen und die gegebene Speicherkonfi- guration mittels Steckbrücken ein- zustellen. Außerdem ist noch ein Kontaktstreifen (flexible Leiter-

bahn) vom Gary-Adapter zum Ag- nus-Chip (8371 oder 8372) zu le- gen. Hierfür muß der Agnus-Chip ausgebaut werden.

Man kann die Speichererweite- rung jederzeit abschalten (bei aus- geschaltetem Amiga). Der Uhren- chip ist akkugepuffert. Eine Blech- abschirmung ist als Option erhält- lich. Damit genügt die WizRAM 2.0 den FTZ-Anforderungen.

Die ausführliche deutschspra- chige Dokumentation beschreibt den Einbau leichtverständlich mit zahlreichen Abbildungen.

Hersteller: Intelligent Memory

Preis: 450 Mark inkl. 2 MByte RAM und Blechabschirmung

AMIGA-HARDWAREKATALOG

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LU l7

Ksoo Xro0o 12000 [13000

D ie Golem-RAM-Box von Kupke ist sowohl für den Amiga 500 als auch Amiga 1000 erhältlich Sie wird am Expansion-Port des Computers angeschlossen und er- weitert ihn um maximal 8 MByte. Frühere Versionen der Golem- RAM-Box erlaubten aufgrund der verwendeten Speicher-ICs nur 2 MByte. In der neuesten Ausfüh- rung kommen MBit-Chips zum Einsatz. Sie ermöglichen Ausbau- stufen von '%, 2, 4 und 8 MByte. Durch den Anschluß an den Expansion-Port entfallen Proble- me mit Garantiebedingungen und technischen Eingriffen in den Computer. Untergebracht ist die Erweiterung in einem beigen Me-

tallgehäuse, dessen Kontur sich der des Amiga 500 bzw. Amiga 1000 anpaßt und somit beim Arbei- ten an der Tastatur nicht stört. Der Aufbau ist sauber und ro- bust, der Expansion-Port ist für

TUT

weitere Erweiterungen durchge- führt. Die Installation ist in der bei- gelegten deutschen Anleitung ausführlich beschrieben. Ab Kick- start 1.2 ist die Erweiterung voll- ständig autokonfigurierend und

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wird beim Starten des Computers automatisch eingebunden.

Falls es Probleme mit Software geben sollte, läßt sich die Golem- RAM-Box .auch abschalten. Des weiteren befindet sich im Liefer- umfang eine Diskette, die einige nützliche Hilfsprogramme wie ei- nen RAM-Test beinhaltet.

Wer Platz hat, um seinen Amiga 500 zur Seite hin zu expandieren, der wird mit der Golem-Box seine Freude haben. Sie ist schnell in- stalliert und stellt dem Benutzer maximal 8 MByte an Fast-Memory zur Verfügung.

Hersteller: Kupke Computertechnik Preis: 550 Mark inkl. 2 MByte RAM

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M icrobotics liefert seine »8-Up«-DRAM-Erweiterungs- karte für den Amiga 2000 gleich in zwei Variationen aus: Die erste Version wird mit SIMM-Bausteinen (SIMM = Single In line Memory- Module) bestückt, die zweite be- dient sich der bekannten DIP- Chips (DIP = Dual In line Package). Die 8-Ups sind mit bis zu 8 MByte Speicher bestückbar. Unabhängig vom RAM-Typ werden beide Kar- ten autokonfigurierend ins System eingebunden.

Die SIMM-Version der 8-Up ist flexibler als die DIP-Ausführung, die mit 2, 4, 6 oder 8 MByte be- stückt werden kann: Je nachdem ob man 256-KBit- oder 1-MBit-

supi XDIP) mm | eu

Chips verwendet, können auch Aufrüstungen in Schritten von ', 1, 1% oder 2 MByte durchgeführt werden. Diese Konfigurationsmög- lichkeiten können dann sinnvoll sein, wenn Erweiterungskarten

TRIER

verwendet werden, die Adressen innerhalb des Speicherraums be- nötigen, der autokonfigurierend in das System eingebunden wird. Das ist z.B. bei der PC-XT- und AT- Karte der Fall. Bei Speichererwei-

AMIGA

terungen die sich nur mit 2, 4 oder 8 MByte bestücken lassen, kann man eine Konfiguration von 6 MBy- te Zusatzspeicher nicht realisie- ren. Dadurch ist der 8-MByte-Be- trieb mit der PC-Karte gleichzeitig nicht möglich.

Eingestellt wird die aktuelle Kon- figuration wie bei den meisten an- deren RAM-Karten für den Amiga 2000 mittels Jumper. Die Erweite- rungskarten sind in beiden Versio- nen in hoher Qualität gefertigt, worauf z.B. die ausschließliche Verwendung von Sockeln mit ge- drehten Kontakten hinweist

Anbieter: Compustore Preis: 480 Mark inkl. 2 MByte RAM

Dsoo Too 2000 [13000

ommodore bietet mit der

A2058 eine Speichererweite- rung an, mit der sich der Speicher des Amiga 2000 in Schritten von 2 oder 4 MByte um 2, 4 oder 8MByte erweitern läßt. Die Karte ist in allen Ausbaustufen autokonfigurierend Eine Erweiterung um 6 MByte, wie sie von anderen Herstellern ange- boten wird, ist allerdings nicht möglich.

Beim Betrieb in einem Amiga 2000 mit XT- oder AT-Karte muß man die Speichererweiterung des- halb mit 4 MByte RAM betreiben. Dazu müssen die RAM-Bausteine jedoch nicht extra entfernt werden: Die verschiedenen Konfiguratio- nen lassen sich durch Umstecken

AMIGA-HARDWAREKATALOG

entsprechender Jumper (Steck- brücken) einstellen. Insgesamt fin- den 64 DIP-Speicherbausteine (DIP = Dual In line Package) in 1-MBit-Technologie Platz auf der Karte.

Neben den gesockelten Spei- cherchips sind noch eine Handvoll weiterer ICs auf der Platine, um de- ren reibungslosen Betrieb zu orga- nisieren. Hierzu sind in PALs (pro- grammierbare Logikbausteine) die

entsprechenden Adreßdecodie- rungsschaltungen eingebrannt. Die A2058 ist hochwertig gefertigt, d.h. Lötschutzlack, vergoldete Steckkontakte am Platinenstecker etc.

Da die A2058 volle Slot-Länge hat, kann sie mittels eines Monta- geblechs sicher an der Rückseite des Amiga 2000 befestigt werden.

Die deutsche Bedienungsanlei- tungbeschreibt alle zur Installation und Betrieb wichtigen Punkte aus- führlich mit Zeichnungen.

Hersteller: Commodore Büromaschi- nen GmbH Preis: auf Anfrage im Commodore Fachhandel

39

VORSTELLUNG

ie A8MB/2000 stammt von

Roßmöller und findet ihren Platz in einem beliebigen Zorro- Slot des Amiga 2000. Die A8MB/ 2000-Karte kann nur mit 2 oder 8 MByte bestückt werden. Das ist vor allem im Betrieb mit einer PC- Karte von Commodore (Ausbau- stufe mit 8 MByte nicht möglich) zu wenig.

Andererseits konnte die Spei- chererweiterung dadurch kompakt gehalten werden. Sie ist nur wenig länger als eine Slot-Buchse und vergleichsweise niedrig. Das schafft etwas Luft, z.B. für das »Ka- belwirrwarr« anderer Erweiterun- gen. Jedoch der so gewonnene Platz reicht auch aus, um eine

D ie Installation der Adram 2080 ist einfach; sie wird in einen freien Zorro-Slot des Amiga 2000 gesteckt. An der Vorderseite rastet die Karte in die Führungsschienen des Computers ein. An der Rück- seite wird sie durch eine Blende mit dem Amiga-Gehäuse sicher verschraubt.

Die Adram 2080 ermöglicht die Ausbaustufen 2, 4, 6 und 8 MByte. Sie ist autokonfigurierend; eine spezielle Installation per Software ist nicht erforderlich. Die Be- stückung erfolgt mit DIP-Baustei- nen des Typs 511 000 mit einer Zu- griffszeit von 100 ns. Die Chips be- sitzen die Organisation 1 MBit x 1. Pro MByte werden also acht ICs

ie Speichererweiterung CA 2000.01 von Ralf. Jochheim Computer Tuning baut den Amiga 2000 in Schritten von jeweils 2 MByte um 2, 4, 6 oder 8 MByte RAM aus. Bei der Aufrüstung von 2 auf 4 MByte ist ein Jumper entspre- chend umzustecken, um dem Sy- stem die Speichergröße mitzutei- len. Bei der Erweiterung um 6 oder 8 MByte muß zusätzlich ein PAL, das entscheidend für die korrekte Adreßdecodierung ist, ausge- tauscht werden. Das PAL ist für etwa 30 Mark beim Hersteller zu beziehen. Da der Amiga eine Aufrüstung um 6 MByte in einem Block nicht direkt verwalten kann, muß sie als

40

Festplattencontroller-Steckkarte in- klusive 3-Zoll-Festplatte als Nach- bar zuzulassen.

Die A8MB/2000-Erweiterung ist abschaltbar und autokonfigurie- rend. Sie kommt mit wesentlich

benötigt. Die Adram 2080-Karte ist nicht abschaltbar.

Bei gleichzeitiger Verwendung einer Speichererweiterung und ei- ner AT- bzw. XT-Karte ist darauf zu achten, daß die Adram 2080 in ei-

Nine:

[LH ir me IT

4-MByte- plus 2-MByte-Block ins System eingebunden werden Falls jedoch 6 MByte in einem Stück benötigt werden, ist dies nur mit Hilfe des Befehls »MergeMem« zu realisieren (im Systemordner

RAM-ERWEITERUNGEN

weniger Speicher-ICs aus als an- dere Speichererweiterungen. Ins- gesamt stehen 16 Sockel zur Auf- nahme von RAM-Bausteinen zur Verfügung. Bei einer Bestückung mit 511 000-Chips (1 MBit x 1)

nem Slot vor der PC-Erweiterung steckt (die Slots werden von innen nach außen gezählt), denn hinter der AT-bzw. PC-Karte bindet der Amiga keine autokonfigurierenden Erweiterungen ein. Die Ausbau-

der Workbench enthalten). Die Karte kann mit einem Jumper auch abgeschaltet werden.

Die Karte ist dem Industriestan- dard entsprechend in guter Quali- tät gefertigt und wird mit

ergeben sich 2 MByte, bei Verwen- dung von 514 000-Bausteinen (1 MBit x 4) werden dann 8 MByte zur Verfügung stehen. Daraus er- gibt sich allerdings ein Nachteil: Bei der Aufrüstung von 2 auf 8 MByte entstehen 2 MByte »RAM- Abfall«, da die alten Chips nicht mehr benötigt werden. Roßmöller nimmt die ICs beim Speicheraus- bau in Zahlung.

Die Steckkontakte für den Zorro- Bus des Amiga 2000 sind nur ver- zinnt. Alle ICs sind gesockelt. Der A8MBJ/2000 liegt eine zweiseitige deutsche Anleitung bei. Hersteller: Roßmöller GmbH Preis: 450 Mark inkl. 2 MByte RAM

Handshake

stufe mit 6 MByte ist im Betrieb mit den PC-Erweiterungen optimal, da hier ein Ausbau bis 8 MByte un- möglich ist. Andererseits wären 4 MByte u.U. zu wenig für einige An- wendungen.

Der Adram 2080 liegt ein Dia- gnoseprogramm bei, das alle Speicherzellen testet und defekte RAM-Bausteine aufspürt. In der Verpackung der Karte findet sich eine Broschüre, die auf fünf Seiten in Englisch und durch Skizzen die Installation, Konfiguration und den Betrieb der Karte beschreibt sowie die Testsoftware erklärt.

Hersteller: ICD Preis: 560 Mark inkl. 2 MByte RAM

1-MBit-Chips bestückt, die in Sockeln mit gedrehten Kontakten Platz finden. Da die RAM-Erweite- rung durch den gesamten Rech- ner reicht, kann sie an der Rück- seite des Amiga durch ein Mon- tageblech sicher befestigt wer- den.

Der CA2000.01 liegt eine deut- sche Dokumentation bei. Ein Test- programm ist optional erhältlich. Sollten irgendwelche Komplikatio- nen auftreten, wird zur schnellen Klärung der Sachlage ein Hotline- Service angeboten.

Hersteller: Ralf Jochheim Computer

Tuning Preis: 450 Mark inkl. 2 MByte RAM

AMIGA-HARDWAREKATALOG

it der Fast-RAM 2000 bietet Masoboshi eine Speicherer- weiterung für den Amiga 2000 an. Die Karte läßt sich in den Stufen 2, 4,6und8 MByte ausbauen. Die er- sten 2 MByte werden mit 16 Speicher-ICs des Typs 514 256 (Or- ganisation 256 KBit x 4) im DIP- Gehäuse (DIP = Dual In line Package) bestückt. Für den weite- ren Ausbau sind sechs Steck- sockel für SIP-Module (SIP = Sin- gle In line Package) vorhanden. Laut Masoboshi arbeitet die Spei- chererweiterung ohne Wartezy- klen (Waitstates). Die Fast-RAM 2000 ist in allen Ausbaustufen autokonfigurierend. Der bestückte Speicher wird mit

ie Golem 8MB A2000 hat volle Slot-Länge und wird vorne durch eine der Führungsschienen und an der Rückseite durch eine verschraubbare Metallblende fi- xiert. Dort sitzt auch ein Schalter, mit dem sich die Karte abschalten läßt. Das sollte eigentlich nicht not- wendig sein, jedoch gibt es immer noch Softwareentwickler, die so unsauber programmieren, daß ei- ne Speichererweiterung zum Sy- stemabsturz führen kann. Die Karte läßt Ausbaustufen von 2 bis 8 MByte in Schritten von je- weils 2 MByte zu. Die Erweiterung ist mit MBit-Chips vom Typ 511000 in DIP-Gehäuse bestückt. Die In- stallation der RAM-Karte ist sim-

ie Speicherkarte A2000 2/8 MB von GVP wird in Deutsch- land von DTM vertrieben. Sie er- möglicht beim Amiga 2000 einen Speicherausbau um maximal 8 MByte. Dabei sind die Stufen mit2, 4, 6 und 8 MByte bestückbar. Die Karte nimmt nur zwei Drittel der Slot-Länge in Anspruch. Die Erweiterung wird bereits mit 2 MByte RAM (16 DIP-ICs 21010) geliefert. Die Speicher-ICs sind wie alle anderen Bausteine nicht gesockelt, sondern eingelötet. Für den weiteren Speicherausbau kann der Anwender SIM-Module zu je 1 MByte (Organisation 1024 x 8 Bit) verwenden. Hierfür sind sechs Stecksockel vorhanden, in die die

AMIGA-HARDWAREKATALOG

DIP-Schaltern eingestellt. Über ei- nen Steckkontakt kann man einen Schalter (nicht im Lieferumfang) anschließen oder einen Jumper aufstecken, mit dem sich die Spei- chererweiterung ausschalten läßt.

pel. Sie wird in einen beliebigen freien Amiga-Erweiterungs-Slot gesteckt und ist in allen Ausbau- stufen autokonfigurierend. Beim gleichzeitigen Betrieb mit einer XT- oder AT-Karte von Commodore

SIM-Module in vorgegebener Rei- henfolge eingesetzt werden. Je nach Ausbaustufe müssen

entsprechend Jumper (Steck- brücken) auf der Karte gesetzt oder geöffnet werden. Sind die

Die Ausbaustufe mit 6 MByte er- möglicht eine optimale Zusam- menarbeit mit einer XT- oder AT- Karte von Commodore. Die Karte muß hierzu näher in Richtung des Netzteils installiert werden als die

ist zu beachten, daß die Golem 8MB A2000 wie alle Speicherer- weiterungen für den Amiga 2000 näher am Netzteil (weiter rechts) sitzt als die PC-Karte. Das ist not- wendig, weil eine autokonfigurie-

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Jumper in der richtigen Position, so bindet sich der Speicher auto- konfigurierend in das System ein. Ein einzelner Steckkontakt zum Abschalten der gesamten Erweite- rung ist nicht vorhanden. Das läßt

PC-Erweiterung. Die Verarbei- tungsqualität der Karte ist gut. Alle Speicher-ICs und die program- mierbaren Logikbausteine sind ge- sockelt. Die Steckkontakte für den Zorro-Bus sind vergoldet, und die Platine ist mit Schutzlack überzo- gen.

Eine kurze deutsche Dokumen- tation erläutert den Einbau und den Betrieb der Speichererweite- rung. Eine Diskette mit Testsoft- ware, mit der sich die Funktion der Karte überprüfen läßt, vermißt man allerdings.

Anbieter: Masoboshi Informationssy- stem GmbH Preis: 400 Mark inkl. 2 MByte RAM

rende Einbindung des Speichers in das System nach der PC-Karte nicht mehr möglich ist.

Die Verarbeitung der Karte ist solide. Die wichtigsten ICs sind ge- sockelt, die Leiterbahnen verzinnt und die Platine mit Schutzlack überzogen. Die Steckkontakte für den Zorro-Bus des Amiga 2000 sind vergoldet.

Die beiliegende deutsche Doku- mentation erläutert Einbau und Betrieb. Eine Diskette mit einem Testprogramm wird ebenfalls mit- geliefert.

Hersteller: Kupke Computertechnik Preis: 550 Mark inkl. 2 MByte RAM

sich nur durch Umstecken mehre- rer Jumper in die Position 0 MByte oder durch den Ausbau der Karte realisieren.

Die Karte kann in jeden der fünf Zorro-Slots gesteckt werden.

Die Verarbeitung der Karte ist gut, die Steckerkontakte für den Zorro-Slot des Amiga 2000 sind vergoldet. Die Platine ist mit Schutzlack überzogen

Die GVP A2000 2/8 MB wird .zu- sammen mit einer kurzen deut- schen Dokumentation geliefert. Testsoftware fehlt.

Anbieter: DTM Werbung und EDV

GmbH Preis: 450 Mark inkl. 2 MByte RAM

4

SupraDrive'“ Floppy Diskettenlaufwerk für höchste Ansprüche. Jetzt neu mit automatischem Boot Sektor Virus Schutz System und endlich kein störendes klicken mehr. Für alle Amiga® Computer. Mit durchgeschliffenem Bus, Ein/Aus-Schalter .

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Kapazität. Als Harddisk-Alternative oder

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kompatibel, wird also von jeder Kommunikationssoftware unterstützt. Kleine Abmessungen.

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sowie interner Speichererweiterung von 0.5 bis Filecard für den Amiga 2000. Bestückt mit 8MB. Inklusive durchgeschliffenem Amiga Bus, externem SCSI Anschluß und die neuen Serien

mit Power Down System.

SupraRAM'“ 500RX

0.5, 1, 2, 4, oder 8MB Fast Ram für den Amiga 500. Einfach zu Erweitern durch (4) Megabit Chips. Null Wait States & Hidden Refresh. Durchgeschliffener Amiga Bus und abschaltbar.

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SupraModem'“ 2400 Plus SupraModem 2400 mit MNP 5 & V.42bis Fehler Korrektur, sowie einer Datenkompression, die eine Übertragungsrate bis 9600 Baud ermöglicht.

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Luxembourg

Club Europa Electronic S.A.R.L. (31) 40-417-596

Netherlands

Sgitaal

(31) 20-970-035 Norway

Atlantis Distribution (47) 816-3040

Spain ABC Analog, S.A. (34) 91248-8213

Sweden AltaSoft AB (46) 40-164150

Supra Corporation World Headquarters Albany, OR USA 97321

Phone 001 1-503-967-9075 Fax 001 1-503-926-9370

SupraModem'“Y 2400zi Interne, kurze Steckkarte für den Amiga 2000/3000. Umfangreiche Steckmöglichkeiten, sowie die Möglichkeit mehrere Modems in einem Amiga zu benutzen.

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Rodderweg 8, D-5040 Brühl Tel (49) 02232/22002 Fax (49) 02232/22003

* Der Betrieb eines Modems oder Hochfrequenzgerätes am Bundesduetschen Postnetz ohne Postzulassung ist unter Strafandrohung gestellt. Supra, SupraDrive, SupraRAM, WordSync, & SupraModem are trademarks of Supra Corp. Amiga isa fegistered

trademark of Commodore-Amige, Syquest is a "trademar

of Syquest Technologies. Quantum is a trademark of

aantum Corp.

Hayes is a trademark of Hayes Microcomputer Products.

A

VORSTELLUNG

Wa)

D ie Megamix 2000 von 3-State erweitert den Amiga 2000 um "h, 1, 2, 4 oder 8 MByte. Sie ist in allen Ausbaustufen autokonfigu- rierend. Eine für den Betrieb mit ei- ner Commodore-PC-Karte günsti- ge Bestückung mit 6 MByte ist nicht möglich.

Die Verarbeitung der Karte ist ausgezeichnet: Ihre Leiterbahnen sind wie die Steckkontakte zum Anschluß an den Zorro-Bus vergol- det. Die Leiterbahnen sind plan und scharf geätzt, die Platinen- oberflächen mit Schutzlack über- zogen. Alle ICs sind gesockelt.

Auf jedem SIP-Modul sind acht bzw. neun 1-MBit-DRAM-Baustei- ne (511 000) in SMD-Technologie

a

ie Memory Master von BSC fällt schon durch ihre Größe von 130 x 100 mm auf. Sie ist damit trotz einer maximalen Kapazität von 8 MByte nicht länger als eine Buchse des Zorro-Busses, Erreicht wird die geringe Bau- größe durch den Einsatz von 4- MBit-RAMs mit ZIP-Gehäuse (ZIP = Zig Zag In line Package). BSC verwendet ICs des Typs TC514400 von Toshiba mit einer Zugriffszeit von 80 oder 100 ns. Speicher-ICs mit anderen Gehäuseformen kön- nen nicht eingesetzt werden. Es ist eine Bestückung mit 2, 4, 6 oder 8 MByte Speicher möglich. Für jeweils 2 MByte sind vier RAM- Bausteine nötig. Die Speicher-

PROFESSIONAL RAM-BOARD A2000

as Professional RAM-Board

wird - erwartungsgemäß - in einen der fünf Zorro-Slots des Ami- ga 2000 gesteckt. Die Karte reicht durch die ganze Tiefe des Amiga und wird an der Vorderseite durch eine der Führungsschienen fixiert. Eine Blende, die an der Rückseite des Computers festgeschraubt werden kann, fehlt.

Die Verarbeitungsqualität der RAM-Card entspricht Industrie- standard mit den üblichen Merk- malen wie Schutzlack, vergolde- ten Steckkontakten und sauberen Leiterbahnen. Besonders hervor- zuheben ist, daß sämtliche ICs ge- sockelt sind. Die Karte kann mit 2, 4 oder 8 MByte RAM autokonfi-

4

aufgelötet, diesomit insgesamt die Speicherorganisation 8 bzw. 9 MBit x 1 ergeben; beide Modular- ten sind zu verwenden. Die SIP- Module mit neun DRAM-Chips stammen aus der IBM-PC-Welt, in

menge wird mit Jumpern einge- stellt. Die Karte ist in allen Ausbau- stufen autokonfigurierend.

Die Speichererweiterung ist sauber verarbeitet. Alle Speicher- ICs und die programmierbaren Lo-

gurierend betrieben werden; die Speichergröße wird mit einem Jumper (Steckbrücke) eingestellt. Bei einer Bestückung mit 6 MByte muß die Autokonfiguration durch einen Jumper abgeschaltet und in

RAM-ERWEITERUNGEN

AMIGA

der zusätzlich zu jedem Byte ein Paritäts-Bit spendiert wird, um Fehler erkennen zu können. Die- ses 9. Bit wird vom Amiga nicht ausgewertet. Auch das Mischen von DIP- und SIP-Bausteinen ist in

Lil

gikbausteine (PALs) sitzen in Prä- zisionssockeln mit gedrehten Fas- sungen. Nur einige TTL-ICs sind nicht gesockelt. Die Steckkontake für den Zorro-Bus des Amiga 2000 sind vergoldet.

Lil,

die »Startup-Sequence« ein »Add- Mem«-Befehl eingetragen werden. Beim gleichzeitigen Betrieb mit 6 MByte undeiner weiteren autokon- figurierenden Erweiterungskarte, z.B. einer PC-Karte, muß ein PAL

soo D1000 Ki2000 13000

Dsoo Too Ki2000 3000

[1500 [11000 X 2000 [13000

diversen Variationen via Jumper- Einstellung möglich.

Die Installation der Karte ist ein- fach; sie wird in einen freien Slot gesteckt. An der Vorderseite rastet sie in die Führungsschienen des Computers ein. Die Platine ist ca 8,5 cm kürzer als der Amiga tief ist und wird hinten nicht fixiert.

Die Megamix 2000 läßt sich durch Umlegen eines DIP-Schal- ters - dessen Kontakte zu einem Schalter nach außen geführt wer- den können - abschalten.

Der Karte ist keine Testsoftware beigefügt.

Hersteller: 3-State Computertechnik Preis: 450 Mark inkl. 2 MByte RAM

Wie die Hardware, unterschei- detsich auch das Handbuch in sei- nem Umfang von anderen Produk- ten. Es beinhaltet eine jeweils 25seitige deutsche und englische Beschreibung. Ausführlich wer- den die Installation, der Betrieb und die Aufrüstung der Speicher- erweiterung erläutert. Eine Be- sprechung des mitgelieferten Test- programms (eine Diskette) ist ebenfalls vorhanden.

Bei Schwierigkeiten bietet BSC allen Käufern der Memory Master einen telefonischen Hotline- Service an.

Hersteller: BSC Büroautomation AG Preis: 550 Mark inkl. 2 MByte RAM

ausgetauscht werden. Eine Disket- te mit dem »AddMem«-Befehl ist laut HK-Computer nur in der Aus- baustufe mit 6 MByte im Lieferum- fang enthalten. Weitere Software (z.B RAM-Test) ist nicht vorhan- den.

In der vierseitigen deutschen Bedienungsanleitung wird darauf hingewiesen, daß es bei »unglück- lich gewählten« Kombinationen von Bestückungs- und Betriebsbe- dingungen mit einigen Amiga- 2000-Modellen zu Schwierigkeiten kommen kann.

Hersteller: HK-Computer Preis: 500 Mark inkl. 2 MByte RAM

AMIGA-HARDWAREKATALOG

BW Elektronik bietet mit der

RAM Fighter 2000 eine Steck- karte für den Amiga 2000 an, die man in den Stufen ', 1,2, 4,6 und 8 MByte mit DIP-Bausteinen oder SIP-Modulen ausbauen kann. Bis 4 MByte werden die DIP- und dar- über die SIP-Bausteine »im Mix« verwendet.

RBW verwendet als DRAM-Con- troller, Refresh-Logik und Bus- Interface ein LCA (Logic Cell Ar- ray). Das ist ein IC, dessen interne Logik und damit Funktion pro- grammierbar ist. Die Information zur Verknüpfung der logischen Zellen wird beim Start automatisch aus einem EPROM geladen. Da- durch ergibt sich hohe Flexibilität

D ie Ramworks 2000 von Ap- plied Engineering wird in Deutschland von Compustore ver- trieben. Die Platine ist gut verar- beitet und bietet Platz für 8 MByte Speicher, der durchgehend von 0,5 MByte an in